Die Disparität im Leben der Muslime

Symbolfoto: Durch serkan senturk/Shutterstock
Symbolfoto: Durch serkan senturk/Shutterstock

Sicherlich einer der widersprüchlichsten Aspekte in multiethnischen Gesellschaften gleich der unseren; wie vereinen sich Frömmigkeit, Gottesfurcht und kriminelle Handlungen gleichermaßen innerhalb eines Individuums? Warum müssen wir uns vor strengreligiösen Muslimen so fürchten, vor ebenso ernsthaft ihren Glauben praktizierenden Hindus oder Buddhisten jedoch nicht? Trickreich zu sein, Taqiyya zu praktizieren, ausschließlich den Clan-Mitgliedern zu vertrauen und Andersgläubige regelrecht zu verachten, all dies stellt im normalen islamisch geprägten Alltag keinerlei Beanstandung dar.

Von Cantaloop

Auch unter ihresgleichen sind Muslime in weiten Teilen keinesfalls gnädig, gütig oder gar vertrauensselig. Alleine schon die zahlreichen indifferenten Auslegungen dieser „ganzheitlichen Lebensvorschrift“ gebieten dies. Allah selbst sei der größte „Listenschmied“, so heißt es wortwörtlich im Koran.

Westliche Werte vs. Islam

Keine neue Erkenntnis ist es, dass monotheistische Religionen in ihrer Interpretation und Spiritualität grundsätzlich anders als Naturreligionen oder der Polytheismus geprägt sind. Nur die Reformation des Christentums ermöglichte es uns „Abendländern“ in Kooperation mit einem neugeschaffenen Wertekanon und den Erkenntnissen aus Philosophie und Wissenschaft einen humanistisch geprägten Lebensstil zu entwickeln, in dem der Einzelne und nicht das Kollektiv maßgebend ist. Also alles exakt diametral zur islamischen Geisteshaltung. Fortschrittsorientierte Aufklärer trugen bei uns seit allen Zeiten dazu bei, diese Entwicklung zu forcieren.

Jedoch nicht in den zahlreichen Ländern der Umma. Dort wird am ursprünglichen „Leitbild“ seit nunmehr 1.400 Jahren strikt festgehalten. Gleichwohl wird der „Abfall vom Glauben“, die sogenannte Apostasie, vielerorts noch immer mit dem Tod bestraft. Pazifismus, Gnade oder selbst Gerechtigkeit sind in vielen Wirkungsbereichen des Islams reines Wunschdenken. Ebenso imaginär wie auch der „Euro-Islam“.

Den Respekt und die Wertschätzung gegenüber seinen Mitgeschöpfen, ein Miteinander angelehnt an universelle Werte und Traditionen. Namentlich: ein Leben im Einklang mit Natur, Philosophie – stets in Korrelation mit einem gesunden Menschenverstand. Ein positiver Ansatz. Friede mit sich selbst zu schließen und Güte gegenüber allen anderen zu zeigen, ist wohl eines der wichtigsten Ziele in der Menschheitsgeschichte und auch ein Sinnbild der Transzendenz.

Oftmals paaret im Gemüte  – Dummheit sich mit Herzensgüte

Diese Art von Barmherzigkeit zeigt sich in christlich-gutmenschlichen Gesellschaften sehr offen, manches Mal sogar in seiner gesamten infantilen Naivität. Im krassen Gegensatz zu den komplexen islamischen „Netzwerken“. Dort ist diese Art von „Hilfsbereitschaft“ sehr viel marginaler ausgeprägt. Taktik, Kalkül und Misstrauen sind seit jeher die Kennzeichen von morgenländisch geprägten Menschen. Dem „Propheten“, sich selbst, oder bestenfalls noch den eigenen „Stammesmitgliedern“ einen Vorteil zu verschaffen, steht dort über allen anderen Dingen. Anarchische und vorzivilisatorische Eigenschaften sollen nun mit unserer hochentwickelten und friedliebenden Kultur „verknüpft“ werden.

Religiöse Indoktrination und Frust

Und nur dadurch lässt es sich empirisch nachvollziehen, wie sich fromme Muslime direkt aus ihren Glaubensstätten heraus, unmittelbar nach dem Gebet dazu hinreißen lassen, ihren Mitbürgern „draußen“ den Schädel einzuschlagen. Nach jedem Freitagsgebet ist dieses „Phänomen“ weltweit zu beobachten – und beileibe nicht nur in Islam-Staaten. Warum nur nehmen Saudi-Arabien, Dubai oder Qatar keine „Geflüchteten“ auf? Liegen diese in Petrol-Dollars geradezu schwimmenden Länder doch sehr viel näher an all den Kriegsgebieten als das ferne Europa?

Weil sie nicht einmal im Traum daran interessiert sind, ihren „Glaubensbrüdern“ zu helfen. Das sollen gefälligst andere tun. Hier, im Herkunftsland Mohammeds, hat sich eben eine andere Art der Lebensphilosophie ausgeprägt: der religiöse Darwinismus.

Aber weiter in die strukturelle Tiefe dieser Causa kann und sollte man an dieser Stelle nicht eintauchen. Daran scheitern selbst die Spezialisten der existenzanalytischen Anthropologie regelmäßig. Hass, Schmerzen, Drohungen und Ausgrenzung sind seit jeher probate Mittel, um Menschen zu konditionieren. Despotismus und Willkürherrschaft sind somit Tor und Tür geöffnet. Eine institutionelle Regulierung und Überwachung kennt man in autoritären und nicht-säkular geprägten Staatsgebilden, aus denen die meisten unserer „Neubürger“ entstammen, einfach nicht. Die Bewahrung, Konservierung und vor allem die Ausbreitung ihrer „Gottes“-Lehre ist deren alleiniges Ziel. Daher sind simple und einfach gestrickte Menschen erwünscht, die religiöse Dogmen nicht hinterfragen. Als „Entlastung“ für diesen religiös induzierten Druck dürfen sie ihren angestauten Frust regelmäßig an Andersgläubige, Frauen oder Schwächere ausleben. Zumeist unter Billigung ihrer religiösen Führer, versteht sich.

Strenge Regeln, harte Strafen

All diese Ungerechtigkeiten kannte man im dunklen Mittelalter auch hierzulande. Hat diese aber mehr oder weniger gut überwunden, gleichsam das komplette, christlich tradierte „System“ weitestgehend an die Neuzeit adaptiert. Ob das Essentielle der ursprünglichen Lehre Jesu dabei erhalten wurde oder nicht, darüber streiten die Gelehrten nach wie vor. Die Ökumene der christlichen Kirchen ist auch hierzulande noch lange nicht abgeschlossen.

Das Fortschritts-Paradoxon

Tatsache aber bleibt: mit dem vehementen Zuzug „junger Männer“ aus Nahost, Balkan und Afrika ist der Islam mit seinem gewaltigen Aggressionspotential endgültig und deutlich sichtbar im Alltag der „Restgesellschaft“ angekommen. Wir stehen nun am Anfang einer noch nie dagewesenen Welle religiös aufgeladener Brutalität und haben darüber hinaus mit der neu zusammengestellten GroKo keinerlei Hilfe bei der Bewältigung dieser Problematik zu erwarten, sondern vielmehr den Feind des Volkes – und sinnbildlich den verlängerten Arm des politischen Islams nun direkt im Plenarsaal.

Weder präventiv noch reaktiv wird dieses „letzte Aufgebot“ an abgewrackten Polit-Darstellern in der Lage sein, dieser Gewalt-Spirale Einhalt zu gebieten. Dazu bedürfte es neuer Köpfe, die aber offenbar (noch) nicht zur Verfügung stehen.

Da bleibt abschließend nur zu konstatieren: Gott stehe uns bei.

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