Alice Weidel: Gefühlte Messerstiche

Wenn man mit einem Messer gestochen wird, fühlt man mit Sicherheit Schmerz. Zu diesem Thema sagt Alice Weidel:

Wenn Sie die morgendliche Zeitung aufschlagen oder sich vor allem den regionalen Nachrichtenportalen widmen, dann haben Sie es sicher schon bemerkt: Schlagzeilen, in denen von Verletzungen durch Messerattacken die Rede ist, tauchen in erschreckender Häufigkeit auf. Aber lehnen Sie sich beruhigt zurück: Das ist keine Folge der Merkelschen Asylpolitik, sondern nur eine Fiktion.

Sagt zumindest der Medienforscher Jo Groebel in der WAZ, und spricht davon, dass das Gehirn einfach nur Realität und Fiktion miteinander vermische. Und das auch deshalb, weil die Deutschen sich zu viele Krimis ansähen. Heraus kommt am Ende ein Messer-Potpourri, das mit der Realität natürlich überhaupt nichts zu tun hat – glaubt man dem Forscher.

Im gleichen Artikel in der WAZ gibt es jedoch eine einleuchtendere Erklärung für die Tatsache, dass keine genauen Zahlen bekannt sind: Messerangriffe werden schlicht nicht flächendeckend statistisch erfasst.

Fakt ist: Es vergeht inzwischen keine Woche mehr, in der nicht mindestens ein Fall einer schlimmen Messerattacke besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde – und dazu muss man nicht einmal so tragische Fälle wie den der 15jährigen Mia aus Kandel heranziehen. Daraus lässt sich tatsächlich noch keine Statistik ablesen, eine Tendenz ist jedoch nicht nur gefühlt, sondern realistisch erkennbar. Und die regierende Politik? Handelt nicht!

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/kriminalitaet-angriffe-mit-messer-nehmen-gefuehlt-zu-id213663619.html

Wandere aus, solange es noch geht!
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