Wer im Glashaus sitzt …. (oder: Die Kunst, das Maul zu halten, ehe man sich selbst ad absurdum führt)

Foto: Collage
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Vor einigen Tagen brachte die AfD-Fraktion im Bundestag einen Antrag ein, der eine formelle Missbilligungs-Erklärung des Hauses in Bezug auf gewisse, vor einigen Jahren seitens des neuen Medien-Lieblings Deniz Yücel veröffentlichter Texte forderte. Yücel hatte im August 2011, in seiner Eigenschaft als Kolumnist der TAZ, Deutschland und die Deutschen in übelster Weise mit Schmutz beworfen; in einem weiteren „literarischen“ Elaborat hatte er sich, mit Bezug auf die Person des Autors des Weckruf-Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“, Thilo Sarrazin, in einer Form geäußert, welche den elementarsten Regeln des menschlichen Anstandes zuwiderläuft.

von Quo usque tandem

Diese medialen Entgleisungen werden inzwischen (in Anbetracht der „Leiden“ Yücels – er hat während rund eines Jahres die wahre Natur des, von ihm einst in den Himmel gehobenen Landes seiner Väter, der Türkei, am eigenen Leib zu spüren bekommen) als „Satire“ verbrämt, aber wer seine damaligen Ergüsse liest (und einen IQ von über 30 besitzt) kann dort nur Überzeugung – und Verachtung – erkennen.

Der Antrag wurde – wie zu erwarten – von sämtlichen Fraktionen der System-Parteien abgelehnt – was nicht weiter verwundert: In ihrem (vergeblichen) Bestreben um den Erhalt von Macht und Pfründen, würden diese Relikte einer überholten politischen Philosophie auch einen Antrag ablehnen, in dem die AfD sich (z. B.) erbieten würde, auf ihre Kosten marode Verkehrswege oder Bildungs-Einrichtungen sanieren zu lassen.

Die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, sprach in einem, auf diesen Antrag bezogenen Redebeitrag, Yücel das Recht auf die deutsche Staatsbürgerschaft ab (er hat einen türkischen Familien-Hintergrund und doppelte Staatsbürgerschaft).

Der AfD-Antrag sowie die Worte Weidels, lösten bei dem der Grünen-Parlamentarier Cem Özdemir eine  emotionsgeladene Rede aus, in deren Rahmen u. A.folgender Satz fiel: „Sie wollen bestimmen, wer deutsch ist und wer nicht. Wie kann jemand, der Deutschland, der unsere gemeinsame Heimat so verachtet, wie Sie es tun, bestimmen, wer deutsch ist und wer nicht.“

Lieber Cem (ich darf Sie doch sicher so anreden)! Solche Worte ausgerechnet von Ihnen, einem der Flaggschiffe einer Partei, die sich den Ausverkauf Deutschlands an den Islam auf die Fahne geschrieben hat? Einer Partei, die engagiert darauf hinarbeitet, dass unseren Kindern und Enkeln die Segnungen zuteil werden, welche eine unverändert aus dem 7. nachchristlichen Jahrhundert übernommene Gesetzgebung, eine fortschrittsfeindliche Religions-Philosophie, die Diskriminierung Andersgläubiger, weitverbreitete Unwissenheit und dito Fanatismus, Unterdrückung der Frau, Zwangs- und Kinderehe,  Genitalbeschneidung, ein barbarischer Strafvollzug sowie weiterer Unsäglichkeiten dieser Art aus der Frühzeit der Menschheitsgeschichte mit sich bringen. Darauf, dass diese Kinder und Enkel ein miserables Dasein als Menschen zweiter Klasse unter der Knute einer islamischen „Herrenrasse“ führen werden – sämtliche Länder dieser Erde, in denen der Islam die herrsche Religionsform ist, lassen grüßen.

Werter Cem! Wer ist es wohl in Wirklichkeit, der Deutschland und seine angestammte deutsche Bevölkerung „verachtet“? Kommen Sie einen Augenblick auf den Boden der Realität herunter und denken Sie nach! Ich hatte Ihnen bisher einigen Kredit an Intelligenz eingeräumt und tue dies, trotz Ihres neulichen Ausflugs in den Hassprediger-Modus, immer noch. Ich bin daher sicher, dass Sie nach etwas nüchtern-pragmatischer Überlegung selbst einsehen werden, was für gequirlte K**** Sie vor einigen Tagen abgesondert haben.

 

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