Schleswig-Holstein: Studie sieht deutlich mehr Kriminalität durch Zuwanderer

(Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)
Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)

Auch in Schleswig-Holstein lässt sich die Realität nicht ewig ausblenden. Laut einer aktuellen Studie ist auch dort in den letzten Jahren die Kriminalität durch Zuwanderer stark angestiegen. Das Forschungsinstitut bedient auch hier die stets wiederholten Phrasen. 

In Schleswig-Holstein hat die Kriminalität durch Zuwanderer in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) am Mittwoch gemeinsam mit Thomas Bliesener vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) in Kiel vorgestellt hat.

Die immer gleichen Rechtfertigungen

Wie Medien berichten, stieg die Zahl der tatverdächtigen Ausländern zwischen 2013 und 2016 um mehr als das Doppelte auf 30.796 Fälle an. Rechnet man ausländerrechtliche Vergehen heraus bleibe trotzdem noch ein Zuwachs um 61 Prozent. Angestiegen seien im Betrachtungszeitraum sogenannte Rohheitsgedelikte wie Körperverletzung. Eindeutig zugenommen haben Sexualdelikte und Diebstahl.

KFN-Direktor Bliesener verweist laut WeltOnline darauf, dass unter den Ausländern im Vergleich zur deutschen Bevölkerung ein erheblich größerer Anteil an jungen Männern festzustellen sei. Das sei, so der Institutsleiter,  wichtig festzuhalten, da junge Männer ja zu allen Zeiten und in allen bislang untersuchten Kulturen häufiger kriminell würden.

Als Begründung für die insgesamt höhere Kriminalitätsrate – durch Menschen begangen, die vollumfänglich von jenen ausgehalten werden, denen sie Schade und Leid zufügen – führen die Forscher einmal mehr die altgedienten und verlogenen Argumente an: Einen „tendenziell geringeren sozioökonomischen Status“, „geringere gesellschaftliche Teilhabechancen“ sowie eine „Überrepräsentation von Ausländern in städtischen Gebieten“ seien die Gründe dafür, warum diese kulturfremden Menschen in erheblich hohem Maße im Vergleich zur deutschen Bevölkerung Straftaten begehen. Das Institut hält es auch für wahrscheinlich, dass Nichtdeutsche häufiger angezeigt und bei der Polizei eher als Tatverdächtige registriert werden als einheimische Verdächtige, so die Entschuldungsspirale.

„Die beste Prävention ist Integration“

Wie nicht anders zu erwarten, wird auch hier vom KFN einmal mehr auf jene Maßnahmen gesetzt, die in der Vergangenheit nur eines gezeigt haben: Das sie nicht funktionieren. Die hohle Phrase „Die beste Prävention ist Integration“ wird auch hier von dem Kriminologischen Forschungsinstitut bedient.

Bemerkenswert sei zudem laut WO: „In der Kriminalstatistik unterrepräsentiert waren dabei vor allem Syrer, Afghanen und Iraker. Ein Grund sind, statistisch betrachtet, die hohen Schutzquoten für diese Länder, weshalb die Asylverfahren für Bürger dieser Staaten häufig positiv ausfallen – diese werden bei der polizeilichen Erfassung nicht registriert. Lediglich Personen mit dem Aufenthaltsstatus „Asylbewerber“, „Duldung“, „Kontingent- /Bürgerkriegsflüchtling“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ werden als tatverdächtige Zuwanderer erfasst“. (SB)