„Alternative für Schweden“ sorgt für Unruhe

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"Alternative für Schweden" (Bild: Screenshot)

Schweden – Das einstige Multi-Kulit-Vorzeigeland Schweden hat sich schon längst zum Mulit-Kulti-Horrorland entwickelt. Migrantenunruhen in Malmö, Vertreibung der jüdischen Bürger durch muslimischen Antisemitismus und massenhafte sexuelle Vergehen an schwedischen Frauen und Mädchen durch Migranten ist der Preis, den Schweden für eine verfehlte Immigrationspolitik zu bezahlen hat.

Am schwedischen Parteienhimmel zeigt sich aktuell eine neue Kraft: Die „Alternative für Schweden“ (AfS). Gustav Kasselstrand, der ehemalige Vorsitzende der Schwedischen Demokratischen Jugendorganisation, hat diese neue politische Kraft gegründet und wird mit der AfS am 9. September zu den Wahlen antreten.

Drei-Stufen-Plan

Laut der schwedischen Nachrichtenagentur FriaTider präsentiert sich die AfS als erste „Remigrationspartei“, die einen „sofortigen Stopp“ von Asylbewerbern fordert, gefolgt von einer aktiven Rückkehr von Immigranten in ihre Heimat. Kasselstrand zeigt sich überzeugt, dass Einwanderer, die Verbrechen begingen, das System betrogen oder keinen Beitrag zur schwedischen Gesellschaft geleistet haben, in Schweden „keinen Platz“ finden werden. Er wies darauf hin, dass sie „nicht integriert werden sollten – sie sollten in ihre Heimatländer zurückkehren“.

„Wir kümmern uns um drei Dinge, die die anderen Parteien aufgegeben haben. Wir werden alles tun, um das schwedische Establishment auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Zweitens sind wir die Abschiebungspartei, die einzige, die sich traut, dieses Thema anzusprechen, und drittens sind wir die Partei für Recht und Ordnung.“

Die immer gleiche Hetze

Den Schwedendemokraten, ebenfalls einwanderungs- und islamkritisch, sind aktuell mit 15,4 Prozent der Stimmen die drittgrößte politische Kraft in Schweden. Bei der kommenden Wahl zum Schwedischen Reichstag am 9. September könnte die neue AfS die Schwedendemokraten und ihrem Parteichef Jimmie Åkesson helfen, so die offene Befürchtung eines schwedischen Politikexperten, den der Deutschlandfunk willig mit den Worten wiedergibt: „In gewisser Weise könnte sie das sogar stärken, weil sie sauberer wirken, wenn andere noch radikaler auftreten. Gleichzeitig glaube ich, dass Jimmie Åkesson beunruhigter ist, als er es zugibt. Die neue Partei versucht, Leute einzusammeln, die bei den Schwedendemokraten rausgeschmissen worden sind oder die die Partei verlassen haben. Das dürften am Ende einige Tausend sein.“ (SB)

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