Zerlegt Sahra Wagenknecht die SPD von links?

Foto: Imago
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Unter den Blinden ist der Einäugige König. Denn Sarah Wagenknecht scheint, im Gegensatz zu manch anderem Genossen, die Realität erkannt zu haben.

Von Nils Kröger

 Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hält die Perspektive eines rot-rot-grünen Regierungsbündnisses für erledigt. „Diese Option ist tot“, sagte Wagenknecht der Berliner „tageszeitung“ (Mittwochsausgabe). „Die Grünen sind eine bürgerliche Partei geworden, die mit der Union regieren will. Und die SPD hält an der Agenda-Politik fest, während ihr die Wähler davon laufen“, begründete Wagenknecht ihre Einschätzung. Als Alternative sprach sich Wagenknecht erneut für eine linke Sammlungsbewegung aus. Sie signalisierte dabei Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der in Gründung befindlichen „Progressiven Sozialen Plattform“, die Vertreter des linken Flügels der SPD um den Bundestagsabgeordneten Marco Bülow derzeit vorbereiten. „Das zeigt doch, dass unsere Idee in der Luft liegt und hochaktuell ist“, sagte Wagenknecht dazu der „taz“. (…)

Was aber passiert, wenn diese linke Sammlungsbewegung tatsächlich Erfolg hat? Genau, die SPD wird überflüssig. Aber ist das wirklich gut so?

 

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