Sexistische Werbung: Grüne Spürnasen und Denunzianten jetzt auch in Mitte aktiv

(Bild: shutterstock.com/Durch Sorbis)
Die grünen Volkserzieher am Werk (Bild: shutterstock.com/Durch Sorbis)

Berlin – Nachdem der grün-regierte Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg durch eine Beschlussfassung Anfang 2014 die systematische Jagd und Verbannung von „sexistischer, diskriminierender und frauenfeindlicher Werbung“ zum erklärten Ziel ausgerufen hat, zieht nun der Nachbarbezirk Berlin Mitte nach. Grüner Irrsinn macht sich auf Steuerzahlerkosten also weiter breit.

Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin beantragten Anfang 2014 die Einrichtung einer „Werbewatchgroup-AG“. Diese soll den öffentlichen Raum anhand definierter Kriterien beobachten und vermeiden helfen, dass „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung die Gesellschaft beeinflusst (Jouwatch berichtete).

Grüner No-Go-Katalog

Im bereicherten Friedrichshain-Kreuzberg der grünen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne), die durch die Besetzung der Gerhard-Hauptmann-Schule durch illegale Immigranten ihren Bezirk in die Haushaltssperre trieb, wurden Kriterien erarbeitete, die klar machen, was die Gesellschaftserzieher als „No-Go“ im Bereich Werbung einstufen:  Frauen dürfen nicht als „(willens)schwach, hysterisch, dumm, unzurechnungsfähig, naiv“ dargestellt werden.  Ihre Körper sollen nicht betont bekleidet, sie nicht „ohne Anlass lächelnd inszeniert“ sein. Bilder einer Frau, die kaum bekleidet unter dem Mann „kniet, sitzt oder liegt, während der Mann (vollständig bekleidet) steht“, sind unzulässig. Im September 2017 investierte Herrmann einmal mehr das Geld des Steuerzahler um arten drucken lassen, auf der Freizeitdenunzianten „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung melden können.

Nun hat auch der Bezirk Mitte den nackten Tatsachen den Kampf angesagt und will gegen „sexistische“ Werbung – oder was die grünen Berufsbevormunder dafür halten – vorgehen und gleich noch den Kreuzberger Geschlechterdiskriminierungskatalog erweitert, so die Berliner Morgenpost.  Hinzugekommen sind noch folgende „Verbrechen“: „Frauen und/oder Männer auf abwertende Weise dargestellen“, „die Personen in rein sexualisierter Funktion als Blickfang darstellen oder wenn bildliche Darstellungen von nackten Körpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden. Auch verboten: entwürdigende Darstellung von Sexualität oder wenn eine Person auf ihre Sexualität reduziert wird. Kriterien wie „Körperform“, „Gewicht“ und „Hautfarbe“ wurden ebenfalls in den grünen Katalog aufgenommen. Dies verkündete der grüne Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) am Montag.

Hobbydenunzianten per Onlinefomular 

Jedoch möchte von Dassel nicht selbst tätig werden. Das Geschäft lässt er von Hobbydenunzianten erledigen. Sobald entsprechende Beschwerden aus der „Bevölkerung“ eingehen, werde die Gleichstellungsbeauftragte eine Jury aktivieren.

Delinquenten macht die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks insbesondere bei kleinen oder Unternehmen, „die teilweise schon komische Sachen auf ihre Lkws drucken“, aus. Das ganze Ausmaß wurde auf der Grünen Woche deutlich. Dort seien Gewürztütchen aufgefallen. Es habe eine Version für Frauen gegeben, auf denen ein Mann mit muskulösem Oberkörper abgebildet war, und eine zweite für Männer: „Und natürlich hat die Frau darauf exorbitante Brüste.“ Da fragt man sich als grüner Berufsbevormunder schon, ob das eigentlich sein müsse. Das Bezirksamt bietet deshalb nun ein Online-Formular auf seiner Internetseite an, auf dem jeder, dem eine sexistische oder diskriminierende Werbung im Bezirk auffalle, dies melden könnte. Die Jury wird dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Und gegebenen Falls die Scheiterhaufen aufstellen und in Brand setzen. (SB)

 

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