Hasst Heiko Heißluft Heimat? Oder ist er „nur“ demenzkrank?

Foto: Collage
Auch der Heiko liebt seine Heimat - das Saarland (Foto: Collage)

Der (gegenwärtig nur geschäftsführende, jedoch für die kommende Neuauflage der GroKo ebenfalls „gesetzte“) Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD; Wikipedia-Eintrag) hat am 25.02.2018 bei SpiegelOnline (SPON) einen Gastbeitrag „Werte des Grundgesetzes. Heimat ist dort, wo das Recht die Freiheit sichert“ vom Stapel gelassen.

Von Burkhardt Brinkmann

Anlass und Anliegen fasst der „Vorspann“ (wohl von der SPON-Redaktion) so zusammen:

„Deutschland soll ein Heimatministerium bekommen. Aber was ist Heimat? Es geht nicht um verkitschte Vergangenheit, sondern um unsere Zukunft. Ein Plädoyer für einen modernen Verfassungspatriotismus.“

Damit, wie auch mit dem Satz „Ich weiß nicht, woran Horst Seehofer [der designierte Innen- und Heimatminister] denkt, wenn er von Heimat spricht“ wird die Stoßrichtung klar.

Im Detail zerlegt habe ich die Ausführungen von Maas in meinem gleichnamigen Blog.

Wegen der Länge verzichte ich hier auf einen Abdruck und beschränke mich darauf, die Texte von weiteren Kritikern zum Maas-Aufsatz zu verlinken und teilweise ausgewählte Passagen daraus zu präsentieren:

1) „Ironie die Woche: Heiko Maas über ‚Heimat‘. Der verfrühte Maas-Aprilscherz“ bloggt Andreas Busch am 01.03.2018:

Es gibt Momente beim Lesen von Artikeln, da fallen einem nicht nur die billigen Kronen aus dem Mund, sondern da klappen einem gleichzeitig auch noch die schwarzen Fußnägel mit hoch. Man muss schon zweimal lesen, wenn einer so über das Thema „Heimat“ schwadroniert. Aber ich bin sicher, dass es sich hier nur um einen Aprilscherz handeln kann. Ich suche noch die Auflösung im Text. ….. [Zitat Maas] ‚Heimat ist, dass alle ihre Meinung frei sagen können – auch wenn andere sie für falsch halten‘. – Der absolute Brüller im Text überhaupt. Damit kann er dann ja wohl kaum Deutschland gemeint haben. ….. Was ist für mich Heimat? Wo ist diese Heimat? Nun denn, Heimat ist für mich da, wo ich aufgewachsen bin, wo ich wohne, wo ich mich wohlfühle, wo ich meine Liebsten habe, wo ich meine Nordwest-Zeitung lesen darf und wo ich in einer Stadt namens Varel leben darf. …..

2) „Heimatlos: Heiko Maas über sein deutsches Nirgendwo“, von Hans S. Mundi, JouWatch (also hier) vom 28.02.2018.

Der Noch-Minister schreibt in seiner scheußlichen „Kolumne“ für SPON geradezu idiotisch am Thema vorbei. ….. Leicht liest sich dabei heraus, dass er als politischer Polizist der deutschen Linken lediglich die kontrollierende und gebietende Aufsicht über das Heimat-Thema erlangen will. ….. Es ist relativ leicht auf diesen Beitrag von Maas zu springen, denn er serviert hier schließlich ideologischen Fertigbrei, der keinem Menschen wirklich schmecken dürfte. ….. Mit den Zitaten von Maas und der Replik von Pirinçci wäre fast alles gesagt. Nur eines nicht: Was ist denn nun Heimat? Und warum haben wir einen derartigen Verlust an Gemeinschaftsgefühl? ….. Es ist so leicht, Heiko Maas, du heimatloser Demagoge. Heimat ist die Straße in der Kinder aufwachsen und dort Fußball spielen. Heimat sind Freunde und Familie, sind unsere Sitten und Gebräuche, unsere Kochrezepte und unsere Lieder. Heimat ist die Art sich zu kleiden, zu tanzen, zu feiern. Heimat ist ein heiliger Ort – wo wir auch unsere Ahnen beerdigen, wo wir auch auf unseren Friedhöfen noch eine ganz eigene Kultur (!) haben. Wer Heimat verliert, der trägt sie meistens noch in seinem Herzen. ….. Maas will den Menschen ….. ihre Heimat rauben, um darauf seine linke Versuchsanstalt für weitgehend identitätslose Wesen zu errichten. Erwischt! Der Text von Maas über Heimat entlarvt das Komplott dieser politisch korrekten Wahnsinnigen: Wir nehmen euch eure Heimat, zerstören eure Idylle, dann seit vollkommen in unserer Macht und nur noch Verfügungsmasse in unendlicher Beliebigkeit. Wir sollten uns und unsere Heimat besser verteidigen. Sie gehört uns. Nicht Heiko Maas. Der gehört nämlich auf den Mond. Dort ist es so trist, wie seine Welt einer kaputten linken ‚Heimat‘.

3) Akif Pirinçci: „Heimat ist das Gegenteil von Heimat“ (unter „Wie Heiko Maas den Begriff ‚Heimat“ ad absurdum führt auch bei PI-News vom 26.02.2018; der Link hier bei mir scheint nicht – wieso? – zu funktionieren; der Artikel ist aber online). Köstlich wie immer, „Der kleine Akif“; man sollte den Artikel vollständig lesen. Auszüge (meine Hervorhebung):

Es ist schon extrem mutig von den Spiegel-Heinis, den Heimatbegriff ausgerechnet von so einer Witzfigur und dem wohl verhaßtesten Politiker des Landes auseinanderklamüsern zu lassen. Anderseits von einem zwar schon früher immer links gewesenen, aber stets hellwachen Polit-Magazin, das inzwischen jedoch von Lage und Stimmung im Lande etwa so entfernt ist wie ein seit Jahren stationierter Koma-Patient, nicht anders zu erwarten. Des rasenden Publikumsschwunds und lieben Geldes wegen wird es ohnehin schon in Bälde mit der Pressestelle der Bundesregierung fusionieren müssen. Es geht um das angedachte Heimatministerium der neuen GroKo, das von Horst Seehofer geführt werden soll. Sicher eine Schnapsidee und der letzte verzweifelte Versuch, AfD-Wähler, die man sich durch die grün-links versiffte Berliner Brille offenkundig den ganzen Tag Schuhplattler tanzend vorstellt, für den angestrebten Volkstod zu gewinnen. ….. Vorsicht, auch dort, wo „Schul-Massaker durch Waffennarren“ stattfinden, fällt Heimat aus. Der US-Bürger, 322.755.353 an der Zahl, ist demnach ebenfalls heimatlos. Nicht, daß die jetzt alle auch noch rübermachen, ich meine zu unserer intakten SuperDuper-Heimat kommen. ….. [Zitat Maas] ‚Heimat ist, dass niemand Willkür fürchten muss, sondern der Staat an Recht und Gesetz gebunden ist.‘ – ….. sollte etwa der Gipfel der Heimat hierzulande im Dritten Reich gewesen sein, weil der Staat ein Bukett an ‚Judengesetzen‘ erließ und auch vollstreckte? Was übrigens Rechtstaatlichkeit in der Gegenwart betrifft, Heiko, solltest du Saudi-Arabien als deine neue Heimat anpeilen. Dort herrscht keinerlei Willkür und es wird jeden Freitag streng nach Recht und Gesetz geköpft. Da geht einem das Heimatherz auf ….. Natürlich könnte man sich bei solch megamäßig verzapfter Scheiße fragen, auf was Heiko mit seiner absonderlichen Analyse der Heimat im Grunde hinauswill. Die läßt er ganz zum Schluß aus dem Sack. Heimat ist, wenn in der Heimat total viele Fremde sind. ….. Ich will ja nicht naseweis erscheinen, Heiko, aber die Bezeichnung „Bio-Deutsche“ ist nicht die Erfindung eines deutschen Rassisten, sondern stammt erstmalig von deinem Kumpel Cem Özdemir (Grüne). So bezeichnete er die Bio-Deutschen verarschenderweise in einem Artikel. Da schnallst du ab, was? Es ist für den Heimatbegriff völlig irrelevant, ob hier „18 Millionen Menschen mit ausländischer Abstammung“ leben oder 50 Millionen. Der springende Punkt ist, „wie“ sie leben und ob ihre Art des Lebens zu uns und zu unserer Heimat paßt.““

4) (Verfasser?) „Unser Justizminister macht sich Gedanken über den Heimatbegriff: Heiko Maas ist der, wo Recht und Freiheit beheimatet sind“: „Wo alle sich liebhaben, da wollen alle wohnen“.

Das ist kostenpflichtiger Artikel, den ich nicht gelesen habe.

5) Eine (bislang nur kurze) Forendebatte vom 27.02.2018 ff.

6)„Wenn schon Heimat, dann richtigThomas Kreutzmann, ARD(-Blog), 26.02.2018 (meine Hervorhebung):

Thema verfehlt, weil verkürzt. Bei Maas zeigt sich das ganze Elend der verkopften Hauptstadt-Politik. Denn es geht weniger um die reine ratio als um ein Gefühl. Und zwar um ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Heimat bedeutet vor allem: sich im Bekannten vertraut, aufgehoben und sicher zu fühlen. Zum Beispiel in einem Sozialstaat. Durchaus auch bei Knödel mit Kraut, Lederhosen und „Toten Hosen“, Schumann und Schaschlik, Kermani und Kalkbrenner, Bach und Baklava. Doch Maas scheint, ähnlich wie die Noch-Integrationsbeauftragte Özoguz, einen gemeinschaftsstiftenden Zusammenhang über den Verfassungsrahmen und die gemeinsame Sprache hinaus zu bezweifeln. Das wäre ebenso weltfremd wie gefühlsarm.

Vielleicht aber tun wir alle dem armen Heiko einen Tort an. Denn es gibt gravierende Indizien dafür, dass der Mann einfach unter einem psychischen Defekt leidet, nämlich einem massiven Gedächtnisverlust.

In jedem Falle ist er freilich ein geistig verwirrter Blindgänger, der sich selber für eine intellektuelle Granate hält

Indizien für eine Demenzerkrankung von Bundesjustizminister Heiko Maas

Alternativ zum „Heimathasser“ könnte Heiko Maas schlicht und ergreifend unter Demenz leiden. Dieser Verdacht gründet zum einen auf die unorganisierte Gedanken- und Argumentationsstrategie des Artikels, der wahllos diesen und jenen Punkt herausgreift, um am Ende nicht etwa einen neuen Heimatbegriff zu gewinnen, sondern um die seltsam in der Luft schwebende ‚Irgendwie-These‘ aufzustellen, dass „ein moderner Verfassungspatriotismus in den Debatten um Heimat nicht fehlen“ dürfe.

Vor allem aber lässt die Tatsache auf Amnesie schließen, dass Heiko Maas selber noch vor drei Jahren einen ganz anderen Heimatbegriff hatte, den er nunmehr verachtungsvoll unter „ortsverbundenem Pathos“ in die Tonne tritt. Jedenfalls hatte er am 13.06.2015 noch ein ganz normales Heimatverständnis. Mehr noch: Damals hatte er sogar ein Heimatbuch seiner neuen Freundin (jetzigen Lebensgefährtin) Natalia Wörner beworben. Und zwar in dem BILD-Doppelinterview „Schauspielerin Natalia Wörner und Justizminister Heiko Maas. Wie lange hat es bis zum „DU“ gedauert?“. (Das Interview erfolgte ca. zweieinhalb Monate vor der Merkel-Massenimmiggression; von daher könnte es auch so gewesen sein, die ihm eine Beibehaltung seines damaligen Heimatbegriffs nicht mehr opportun erschien.) Nachfolgend die einschlägigen Passagen (Hervorhebungen von mir):

Woran haben Sie gemerkt, dass Sie Freunde geworden sind? …..

MAAS: Es hat auch damit zu tun, dass ich aus dem Saarland komme. Als wir uns kennengelernt haben, hat Natalia viel aus ihrer schwäbischen Heimat erzählt. Das fand ich bemerkenswert, weil man hier in Berlin sehr viele Leute trifft, die gar nicht mehr wissen wollen, wo sie herkommen und so tun, als wären sie in der Berliner Republik geboren. Ich finde sehr sympathisch, dass es auch anders geht.

Ist Berlin für Sie Heimat geworden? …..

MAAS: Als meine Familie nach Berlin nachgezogen ist, haben wir in den Sommerferien das Umland erkundet. Wir wollten schnell kennenlernen, wo wir sind. Da, wo ich herkomme, kenne ich jede Ecke. Hier kommt das erst Stück für Stück. Ich will auch immer am Wochenende irgendwo hin, um Neues zu entdecken. Potsdam ist für uns jetzt Zuhause, aber meine Heimat bleibt weiter das Saarland.“ (Ei der Daus: Sehe ich da etwa „ortsverbundenes Pathos“, Meister Maas?)

Eine Bildunterschrift lautet:

Heiko Maas: ‚Mir gefällt es, wenn man am Dialekt noch erkennen kann, woher jemand kommt – auch wenn unser saarländischer Dialekt unverdienterweise bei einem Ranking mal zu den unbeliebteren gehörte‘.

Potztausend: Dabei hast uns doch oben verklickert, dass nur so reaktionäre Typen wie der Horst Seehofer beim Heimatbegriff ‚an Dialekte denken‘? Alzheimer lässt grüßen?

Ein redaktioneller Einschub im Interview wirbt für das Buch „Heimat-Lust“:

Eine Liebeserklärung an die Heimat. Heiko Maas hat „Heimat-Lust“, das erste Buch von Natalia Wörner, schon gelesen. Darin schildert sie ihre spät entdeckte Liebe für die Heimat Schwaben. Sie gibt Einblicke in ihre Familiengeschichte und ihre Arbeit als Schauspielerin. ‚Man muss wissen, woher man kommt, um entscheiden zu können, wohin man will‘, sagt die 47-Jährige. Das Buch erscheint morgen. (Riemann Verlag, 17,99 Euro)

An alles das kann er sich heute nicht mehr erinnern? Da sollte er wirklich mal einen Psycho-Doc konsultieren.

 Doch egal, ob doof oder dement: Dass solche Blender von der SPD mit Ministersesseln versorgt werden, beliebte Personen wie Sigmar Gabriel dagegen abgesägt, das sagt alles über den Zustand dieser einstigen Volkspartei!

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.