Essener Tafel, Germans first: Merkel kann von Trump lernen

Foto: Sceenshot/Youtube
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Die Essener Tafel ist zum Politikum geworden. Man muss nicht die Bertelsmanns-Stiftung mit einer neuen Studie bemühen, warum das so ist. Die Gründe liegen auf der Hand.

Von Lupo

In Essen drängelten sich zuletzt 75 Prozent Ausländer zwischen den deutschen Rentnern und anderen Hilfsbedürftigen. Die Alten zogen Leine, die robusten jungen Ausländer übernahmen. Tafel-Chef Jörg Sator zog die Reißleine und entschied: Germans first! Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von WELT ergab: Die Mehrheit der Deutschen (66 Prozent) kann das Vorgehen der Essener Tafel nachvollziehen.

An der Tafel entzündete sich, was Deutschland seit Merkels Grenzöffnung umtreibt: die Deutschen fühlen sich von den zwei Millionen Zuwanderern nach und nach an den Rand gedrängt. Sie fragen sich: Warum stellen sich hier Leute an, denen Wohnung und Lebensmittel in ausreichender Menge frei Haus zur Verfügung stehen und nehmen den deutschen Bedürftigen das Essen weg, um es anschließend vielleicht in den Container zu werfen? Die Essener Tafel war die Lunte, die den schwärenden Unmut über die Flüchtlingsproblematik zum Explodieren brachte.

„Es wird doch niemandem etwas weggenommen“, hatten die Kanzlerin und ihre Entourage seit September 2015 behauptet. Mit dieser dreisten Behauptung stand sie nun nackt dar und musste eingreifen. Deshalb ihre ungewohnt- eilige Reaktion, mit der sie die Sator-Entscheidung kritisierte und sich letztlich der Flüchtlings-Seite zuneigte. Damit goss sie jedoch noch mehr Öl ins Feuer.

Die Gutmenschen-Fraktion in Deutschland sprang der Kanzlerin eilfertig zur Seite und bemühte ihre verquere Flüchtlingsideologie: Es gibt keinen Unterschied zwischen armen Deutschen und armen Zugewanderten. Die Not, nicht der Status der Herkunft sei der Gradmesser für Hilfe. Den Vogel schossen jetzt die Frankfurter Rundschau und der Türkische Verein „ADDemokraten“ ab: Die FR unterstellte den Essener Tafelmachern Rassismus, der ADD will Anzeige erstatten „wegen Verdacht der Steuerhinterziehung“.

Welche Not? Die „Not“ der vollrundumversorgten „Flüchtlinge“, die noch nicht einmal ihr Klo putzen müssen, etwa? Oder die Not der deutschen Rentner, die Deutschland mit aufgebaut haben, aber im Alter nicht genug zum Leben haben? Die sich schämen, auf Amt zu laufen, jeden Euro zweimal umdrehen und bei der Essener Tafel lieber wegbleiben, als sich von jungen Ausländern wegdrängen zu lassen?

Donald Trump, der Vielgeschmähte, hat sich ohne Wenn und Aber hinter das Wohl seiner Landsleute gestellt. Frau Merkel hat das nicht getan. Sie kann von Trump lernen.

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