Die AfD, der Mufti und die Verlogenheit der linken Politiker und Journalisten

Bild: Dr. Blex
Dr. Christian Blex beim Treffen mit dem Großmufti von Syrien (Bild: Dr. Blex)

Und wieder einmal stürzen sich die Zentralorgane aus dem Bundeskanzleramt auf die AfD. Anlass ist ein Händeschütteln in Syrien. Beispielhaft für das neuerliche AfD-Bashing präsentieren wir hier einen Beitrag aus „Merkels Stürmer“, dem „Focus„:

Der SPD-Außenexperte Rolf Mützenich hat empört auf die Reise von AfD-Politikern nach Syrien reagiert. „Das folgt einer gewissen Strategie, das Regime von Assad und seine Unterstützer aufzuwerten“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag).

Damaskus habe schon mehrere Gelegenheiten genutzt, mit Parteien aus dem rechten Spektrum ins Gespräch zu kommen. Die Reise werde ein Nachspiel im Bundestag haben. „Das wird ein Thema in den Ausschüssen sein. Der Ältestenrat wird auch prüfen, wer die die Reise finanziert hat“, sagte Mützenich.

Eine Gruppe von AfD-Bundestagsabgeordneten und nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten hatte am Dienstag Fotos veröffentlicht, die sie unter anderem bei einem Treffen mit dem islamistischen und Assad-treuen Großmufti Ahmed Hassun zeigen. Hassun hatte in der Vergangenheit unter anderem mit Anschlägen in Europa gedroht und zur Unterstützung der Terrormiliz al-Kaida im Irak aufgerufen…

Nun mag man natürlich darüber streiten, ob es sinnvoll ist, sich mit einem Mufti zu treffen, der in der Vergangenheit tatsächlich mit Anschlägen auf Europa gedroht hat. Doch sollte man hier ein wenig differenzieren, Ahmed Hassun hat nicht aus islamischen Gründen mit Anschlägen in Europa gedroht, sondern das nur im Falle eines Einmarsches feindlicher Truppen in seinem Land in Erwägung gezogen.

Hier seine Rede:

Das Geschrei der linken Medien und linker Politiker aber ist – wie immer – zutiefst heuchlerisch. Denn noch nie gab es einen Aufschrei, wenn sich andere Parteibonzen oder Regierungsmitglieder mit kommunistischen Massenmördern, Islamfaschisten und Terrorristen getroffen und sich die Hand gegeben haben.

Wir erinnern uns. Vor etwas über zwei Jahren beschwerte sich zum Beispiel die „Bild“:

Die Welt gedenkt der Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz – und die Bundestags-Vizepräsidentin lässt sich mit umstrittenen iranischen Politikern ablichten.

Nur wenige Tage vor dem 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung ist Claudia Roth (59, Grüne) gemeinsam mit der CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl (60) auf Einladung Teherans in das Land gereist, das immer wieder zur Zerstörung Israels aufruft und das Dissidenten, religiöse Minderheiten und Homosexuelle hinrichten lässt.

Auf ihrer fünftägigen Rundreise hat sie auch Ali Laridschani (56) getroffen, Vorsitzender des iranischen Parlaments und bekannt für seine Relativierung des Holocausts.

Und auch Sigmar Gabriel, damals noch Außenminister, hatte nie Probleme damit, sich mit Islam-Terroristen zu treffen. Wir lesen in der Huffington-Post:

Unter der Überschrift “Deutschlands gefährlicher Außenminister” bringt die “JPost”-Redakteure vor allem eine Äußerung Gabriels auf die Palme: Er soll Israel als Apartheidregime bezeichnet und das Land mit Südafrika verglichen haben.

Zudem schlug er vor, die Terrororganisation Hamas an den Verhandlungstisch über einen Friedenspakt zu holen.

Allerdings stammen diese Aussagen schon aus dem Jahr 2012, als Gabriel die Palästinensergebiete besucht hatte. Gabriel hatte sich in der Folge auch dafür entschuldigt.

Allerdings – und hier kommt die Hamas erneut ins Spiel – soll Gabriel seine Aussage bei einer Diskussionsrunde in Berlin-Kreuzberg Mitte Dezember indirekt wiederholt haben. Die Aussagen sorgten in Israel nach Neujahr für Wirbel.

Auf eine Frage aus dem Publikum, ob man Israel überhaupt noch kritisieren könne, soll Gabriel mit Ja geantwortet haben – und dabei wohl auf seine Apartheid-Äußerung von 2012 verwiesen haben.

Der Twitteraccount der Terrororganisation Hamas hatte daraufhin Gabriel am 31. Dezember als Aufmacherbild gezeigt…

Außerdem muss man sich doch die Frage stellen, was „gefährlicher“ ist – ein Händedruck von einem umstrittenen Assad-Mann oder ein Rüstungsdeal mit einem Islam-Faschisten, wie Erdogan. Hier zitieren wir ausnahmsweise mal die „taz“:

Das türkische Fernsehen sendete am Samstagabend live von der Grenze nach Syrien. Über YouTube-Streams konnten Zuschauer auf der ganzen Welt beobachten, wie Sattelschlepper der türkischen Armee vor dem Grenzübergang Öncüpinar vorfuhren. Geladen hatten sie Waffen für die Offensive gegen kurdische Milizen im syrischen Afrin, darunter Kampfpanzer mit gezackter Seitenschürze und flachem Turm – für Experten leicht zu erkennen als Leopard-2-Panzer aus deutscher Produktion. Am Sonntag und Montag verbreiteten türkische Nachrichtenagenturen weitere Aufnahmen aus dem Grenzgebiet. Auch hier zu sehen: türkische Leopard-Panzer auf dem Weg in Richtung Syrien.

Für die Bundesregierung sind diese Bilder ein Problem. Nicht nur, dass die Panzer aus alten Beständen der Bundeswehr stammen (zwischen 1990 und 2013 bekamen die Türken insgesamt 751 der Fahrzeuge aus der Bundesrepublik geliefert). Sie sind auch Gegenstand aktueller Aufrüstungsgespräche zwischen Berlin, Ankara und dem Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern.

Des weiteren wissen wir, dass die Bundesregierung keinerlei Skrupel hat, mit islamfaschistischen Ländern wie Katar und Saudi Arabien Geschäftsbeziehungen zu führen und mit dem menschenverachtenden Regime in China läuft doch auch alles wunderbar.

Also einfach mal die Klappe halten und wenn die AfD Belege dafür hat, dass nun die vielen hunderttausend Syrer in ihre Heimat zurückkehren können, ist uns doch allen geholfen, vor allen Dingen aber den Syrern.

 

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