SPD heute: Die Genossen haben ihre Seelen an den Teufel verkauft

Foto: Collage/Imago
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„Samstags gehört Vati mir!“ – kaum ein Satz verkörpert vergangene sozialdemokratische Folklore so sehr wie dieser Slogan aus dem Jahr 1954. Der DGB, im Verbund mit IG Metall und dem SPD-Parteiapparat, brachte damit auf den Punkt, was die „Neue Heimat“ für das einfache Volk werden sollte: Ein lebenswerter Raum für Familien mit Kindern, eine Idylle in der Mutti und Vati genügend Zeit für familiäres Leben, für das Sich-um-die-Kinder-kümmern und Muße mit Tiefgang haben sollten.

Von Hans S. Mundi

Der Einstieg in die tarifliche 40-Stunden-Woche, der dem Slogan dann erfolgreich folgte, markierte den Wandel der BRD nach dem Krieg. Das sozialdemokratische Zeitalter begann. Die von Ludwig Erhardt (CDU) propagierte „Soziale Marktwirtschaft“ wurde wirklich sozial. Das Ergebnis beeindruckt noch heute: Das Wirtschaftswunder erreichte breite Schichten von Arbeitern und Angestellten, es folgte ein Babyboom dank Wohlstand und Freizeit des einfachen Volkes – der Siegeszug der SPD bis ins Kanzleramt war unaufhaltsam.

„Ein Werbefilm der IG Metall aus dem Jahre 1955:

Der eine liebt das Federspiel.

Der andere bastelt gern und viel.

Ein dritter weiß, wie viel es nützt,

wenn er im Hörsaal manchmal sitzt.

Die vierte kann es kaum erwarten,

das Wochenend im Blumengarten.

Der fünfte fährt mit Rad und Zelt

mit der Familie in die Welt.

Kurzum, es wird auf alle Fälle,

das Wochenend zur Jungbrunn-Quelle.

Genau gesagt heißt das Panier:

Samstags gehört der Vati mir!

Und dieses Ziel, allüberall,

erstrebt es die IG Metall.“

Schaut man in diese längst vergangene BRD-Idylle unter sozialdemokratischer Flagge, stets im engen Schulterschluß der Genossen mit den Arbeitnehmern in den bundesdeutschen Gewerkschaften, dann blickt man in ein Museum, in eine kalt beseitigte Vergangenheit. Ein Facharbeiter konnte sich damals ab den 1960er Jahren sein Eigenheim mit Garten leisten, die Frau kümmerte sich noch um die Kinder, welche nicht ganztags in öffentlichen Schulaufbewahrungsräumen oder staatlichen Kitas abgestellt und bis Feierabend unter fremder Aufsicht geparkt wurden. SPD und Gewerkschaften kämpften für das Recht der Frauen auf Mutterschaftsurlaub, überhaupt war das Wort MUTTER noch nicht von kranken Genderideologen und anderen satanischen Sektierern zerstört und geistlosem Gespött preisgegeben worden. Die SPD war in klarer Abgrenzung zu Kommunisten und linksextremen Volkserziehern erfolgreich. Sie war noch in ihrem eigenen Film.

Ferdinand Lassalle, Gründer des „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins“ aus dem die SPD hervorging: „Was der Sozialismus will, ist nicht Eigentum aufheben, sondern im Gegenteil individuelles Eigentum, auf Arbeit gegründetes Eigentum erst einführen.“

Lassalle gab der SPD zwar die richtige Stoßrichtung, aber „der Sozialismus“ war und blieb dann doch bis heute größter Feind menschlicher Individualität und eines auf Arbeit gegründeten Eigentums. Enteignung, staatliche Bevormundung, Selbstbereicherung der Bonzen an den Futtertrögen staatlicher Macht und jede Menge Kontrolle, Unterdrückung und sogar massenhaft Mord und Gewalt gegen Andersdenkende – von Maos „Kulturrevolution“, den Massakern Pol Pots, Stalins Gulag bis nach Bautzen in der Stasi-DDR mit ihren Mauer-und-Stacheldraht-Toten an der innerdeutschen Terrorgrenze. Bis zum heutigen Strassenterror der Antifa-Schlägerbanden reichen die Blutspuren der Linken, die sich oft selbst in ihren Zirkeln und Besserwissertheorien der größte Feind war und blieb.

Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sieht seine Partei in einem verheerenden Zustand. Er wirft den Sozialdemokraten vor, sich in ihrer ‚Vielfaltseuphorie‘ nicht mehr genug um die Alltagssorgen der Bevölkerung zu kümmern. ‚Die Partei hat zum dritten Mal hintereinander die Bundestagswahl krachend verloren. Sie ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit‘, so Steinbrück…

Die Partei müsse sich fragen, ob sie sich in den vergangenen Jahren nicht zu sehr auf Mulitkulturalismus konzentriert hätte. Steinbrück zieht im Interview auch Parallelen zu Frankreich. ‚Wie die Sozialisten in Frankreich ist auch die SPD in Gefahr, sich mehr um Antidiskriminierungspolitik und Lifestylethemen zu kümmern.‘ Die Sozialdemokraten würden damit riskieren, die Bedürfnisse der Mehrheitsbevölkerung zu sehr zu vernachlässigen. Steinbrück rät der SPD zu einer strategischen Umkehr und ruft die Partei auf, die ‚Verdrängung Einheimischer und die Homogenisierung von Stadtquartieren‘ sowie den Verfall von Alltagskultur stärker zu thematisieren. Seine Partei dürfe sich auch nicht länger einer Debatte über die deutsche Leitkultur verweigern. Eine spezifisch deutsche Kultur abzustreiten sei laut Steinbrück ‚fatal, weil es Vorurteile zulässt, die SPD habe ein gestörtes Verhältnis zum nationalen Erbe.’“

Späte, viel zu späte Einsichten eines alternden und längst ausgemusterten Genossen kommen wie ein Nachruf daher. Soeben ist das nächste Merkelsche Gruselkabinett (GruKa) beschlossene Sache, da stänkert Steinbrück, als hätte er den Saftladen seinerzeit noch auf richtigem Kurs gehalten. Das hat er nicht. Mit dem Aufkommen der linken Sekten, der AKW-Gegner, der K-Gruppen, des Feminismus und anderer linksorientierter Minderheiten verlor die SPD zuerst die strategische Wahlmehrheit in der Bevölkerung – und am Ende gleich völlig den Verstand. Heute ist die „Ehe für alle“ den Genossen wichtiger als Mutti und Papa und Kinder. Heute liest man im Internet immer wieder diesen Dauerwitz: „Die Bundesregierung: ‚Wir haben viel Arbeitsplätze geschaffen‘, Antwort durch eine Stimme aus dem Volk: ‚Stimmt, ich habe drei davon’“.

Mindestlohn und Kindergeld, alles Kosmetik. Die SPD hat maßgeblich daran mitgestrickt, beide Elternteile maximal in den Arbeits- und Steuererwirtschaftungsprozeß einzugliedern. Eine Frau, die Mutter sein will, kann sich aufs Spießrutenlaufen einstellen, sie wird vor allem von Linken schwer geächtet, eine normale Familie ist fast schon „rechts“, also nicht politisch korrekt. Auf dieser Schiene wurden Mindestlöhne erst möglich, weil ER und SIE dem Arbeitsmarkt bedingungslos zur Verfügung stehen müssen, um möglichst billig im Niedriglohnland Deutschland zu arbeiten und um maximal teure Steuern und Abgaben für den Beutestaat zu erwirtschaften. Beide schuften für wenig Geld, kein Geld und keine Zeit mehr für Kinder – DER WAHRE GRUND FÜR DEN SEIT JAHRZEHNTEN BEKANNTEN DEMOGRAPHISCHEN WANDEL DEUTSCHLANDS !!! Wer hat uns verraten…?!

Die SPD wird nun mit Kanzlerin Merkel den Deutschen, die schon länger hier sind, den Rest geben. Steuern weiter rauf statt runter, politisch korrekter Analverkehr als pädagogisches Fach, von der Kita bis zur schulischen Volljährigkeit, die Umerziehung der Gesellschaft in einen Flickenteppich der Minderheiten und des Verlust an einfacher Moral, an humaner Selbstbestimmung und einer Freiheit in Arbeit und Würde. Der Mensch in Abhängigkeit vom Staat, ist das stete der Ziel der extremen Linken, die gern auch als Wolf im Schafspelz mal in neuen Gewändern daher kommen. Die SPD hat ihre Seele an den Teufel verkauft.

Der Teufel macht jetzt wieder seine Raute, setzt ein höllisches Grinsen auf und plant den weiteren Umbau der Gesellschaft: Merkels neues Motto, den Genossen höhnisch geklaut: „Samstags gehört euch gar nichts! Nicht mal eure Sparkonten, geht schön arbeiten und haltet brav die Schnauze, sonst sperren wir euch auf Facebook“ – mit freundlichen Grüßen, Angela Merkel, Staatsratsvorsitzende der CDU/SPD-Einheitspartei….

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