Grünen-Politiker kassiert 800.000 Euro für 27 Jahre lang Nichtstun

(Bild: Shutterstock.com/Durch Luciano Mortula - LGM/ Grüne)
Hans-Jürgen Kuhn (Grüne) (Bild: Shutterstock.com/Durch Luciano Mortula - LGM/ Grüne)

Berlin – Der Grünen-Politiker Hans-Jürgen Kuhn ist 1989 Schul-Staatssekretär geworden. Doch nach zwei Jahren wurde Kuhn in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Trotzdem soll er noch 27 weitere Jahre monatlich über 2.500 Euro Gehalt kassiert haben. 

Die bis heute aufgelaufenen 800.000 Euro hat sich der Grüne jedoch nicht ergaunert oder erschlichen. Kuhn ist schlicht und ergreifend ein „Opfer“ einer unglaublichen Regelung. Ein Staatssekretäre musste nur einen Tag in seinem Amt gearbeitet haben um die Voraussetzungen für ein lebenslanges Gehalt zu erwerben. Die SPD habe diese Regelung – im Gegensatz zu den Grünen – bis zur Änderung verteidigt.

Die Regelung wurde, wie die B.Z berichtet, dahingehend geändert, dass Politikfunktionäre wie Kuhn, um in den einstweiligen Ruhestand gehen zu können, fünf Jahre im öffentlichen Dienst gearbeitet haben müssen und zudem die Dauer der Leistung nur solange bezahlt bekommen, wie sie überhaupt im Amt waren.

Gegenüber der B.Z. soll Kuhn geäußert haben: “Ich fand das immer ungerecht, was ich fürs Nichtstun kriege“.

Diese „ungerechte“ Behandlung erfahren – nach Anfrage der AfD beim Finanzsenat – aktuell weitere 28 ehemalige Berliner Staatssekretäre, so die Bild-Zeitung. (SB)

Hans-Jürgen Kuhn (Grüne) hat gut Lachen: 800.000 Euro für zwei Jahre Arbeit: Von 1989 bis 1991 war der Grüne Staatssekretär in Berlin:

Hans-Jürgen Kuhn (Grüne) ein „Opfer“ des Selbstbedingungsladen in Berlin (Bild: Screenshot)

Kuhn verließ seinen Posten nicht freiwillig, sondern wurde als Teil der rot-grünen Stadtregierung von Bürgermeister Walter Momper nach nur zwei Jahren wieder abgewählt.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...