Farage im EU-Parlament: „George Soros gefährlichster Mann der Welt“

Farage: "Weiter so, Viktor Orbán"

„Ich hoffe dass die Polen weiterhin gegen die EU rebellieren. Die Halbstarken von Brüssel wollen ihnen ihre demokratischen Rechte wegnehmen,“ schrieb Nigel Farage auf Twitter.

Übersetzt von Collin McMahon

UKIP-Abgeordneter Nigel Farage hat am 1.3. im EU-Parlament die folgende Rede gehalten:

„Wir reden hier immer über Menschenrechte, Demokratie und den Rechtsstaat. Aber in 2011, als Journalisten in Polen verhaftet und entlassen wurden, weil sie die Regierung kritisiert haben, was hat die Europäische Kommission gemacht? Gar nichts. Natürlich nicht, denn Premierminister (Donald) Tusk war pro-EU. Aber wenn eine EU-kritische Partei wie Recht und Gesetz (PiS) an die Macht kommt und mit der alten Garde der Kommunisten aufräumen und ihr System modernisieren wollen, da wird plötzlich mit Artikel 7 gedroht, um Polen seine demokratischen Rechte in dieser Union wegzunehmen.

In Ungarn ist es die gleiche Geschichte, wo sich Viktor Orbán völlig zu Recht weigert, eure absurde Quotenregelung für Migranten anzuerkennen, und deshalb als der leibhaftige Teufel gebrandmarkt wird. Vielleicht ist der wahre Grund eher, dass er gegen George Soros vorgeht, vielleicht dem gefährlichsten Mann in unserer westlichen Welt heutzutage. Weiter so, Viktor Orbán, ist das Einzige, das freie Demokraten dazu sagen können.

In jedem Mitgliedsland, in dem Sie glauben, einen Verstoß zu erkennen, können Sie gar nicht schnell genug intervenieren, bis auf Katalonien, das haben wir alle schon wieder vergessen. 950 Menschen wurden dort von der Polizei verprügelt, weil sie an einem Sonntagmorgen ihre Meinung zum Ausdruck bringen wollten, ein ganz klarer Verstoß gegen die Menschenrechte, Herr Timmermans, ein völliger Missbrauch der demokratischen Gepflogenheiten, aber in dem Fall sagen Sie plötzlich, das geht uns nichts an. Denn das ist natürlich eine pro-EU Regierung, und die eiserne Faust der EU bleibt nur für ihre Kritiker reserviert.

Sie haben heute gesagt, Sie hoffen, die Briten würden es sich nochmal überlegen und den Brexit rückgänigig machen. Wenn man sich ansieht, wie Sie mit Polen umspringen kann die Antwort nur Nein lauten. Was Sie mit Polen machen ist die moderne Breschnew-Doktrin der begrenzten Souveränität. Ihr habt euch damals gegen das Sowjetsystem gewehrt, liebe Polen, ich hoffe dass ihr euch auch gegen dieses System wehren werdet.“

 

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren. George Soros ist kein Freund von Israel oder dem jüdischen Volk.

 

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