Ein Polizeichef, linke Gewalt und affektive Relativierungen

Brennendes Autos (Symbolfoto: Durch djumandji/shutterstock)
Parkplätze frei brennen! - (Symbolfoto: Durch djumandji/shutterstock)

Gewalt von Links ist in Bremen Normalzustand, jahrelang geleugnet oder sehenden Auges geduldet. In jüngster Zeit spitzt sich die Lage weiter zu. Brennende Autos sind an der Tagesordnung. Ob Identitärer, Polizeigewerkschaft oder OHB, es wird wahllos angesteckt, was dem überzeugten Antifa nicht ins verblendete linksextreme Weltbild passt. Zögernd und seine Aussagen immer wieder relativierend, meldet sich nun der Bremer Polizeichef Lutz Müller diesbezüglich im Weser-Kurier zu Wort: Die Arbeitshypothese, man habe es mit linksextremistischen Anschlägen zu tun.

Von IB

Erst nachdem mehrere Autos und ein LKW abbrannten und das Gezündel fast ein Menschenleben kostete, scheint die Realität in den öffentlichen Stellen langsam durchzudringen: Die gewalttätigen Anschlägen in Bremen und Umgebung sind Wege der linken Szene, um bestimmte Themen immer wieder zu besetzen, so Müller. Die Politik, so kritisiert er im Interview, distanziere sich bisher vor allem von den Taten rechter Gewalt, nicht aber von denen der linken Szene in Bremen. Eine kritische Auseinandersetzung auf der Linken sucht man anlässlich der Anschläge vergebens.

Trotz dieser Eingeständnisse muss, wenn es um linke Gewalt geht, doch immer wieder relativiert, und das Schreckgespenst „Rechtsextremismus“ aus dem Hut gezaubert werden. So ordnet uns Müller undifferenziert ebenjenem zu, nennt uns in einem Atemzug mit den Reichsbürgern, und vergleicht unseren friedlicher Aktivismus mit den Gewaltausbrüchen linksextremer Chaoten.

Doch wir spielen das Spiel der forcierten Radikalisierungsspirale nicht mit! Die Identitären Bewegung ist betont gewaltfrei, unser Aktivismus subversiv und unser Protest friedlich: Wir setzen weder Autos in Brand, noch zertrümmern wir Scheiben oder haben auch nur einen Kieselstein nach einem unserer politischen Gegner geworfen. Unsere Waffen sind Wort und Schrift, Vernunft und gewaltloser Widerstand.

Wovon zeugt demgegenüber das Vorgehen der linken Gewalttäter? – Es zeugt von zunehmender Angst und der Unfähigkeit, die Gedanken und Ansichten des politischen Gegners zu akzeptieren, und ihnen im Rahmen unserer demokratischen Möglichkeiten, mit Argumenten entgegenzutreten. Es zeugt von der Absicht, die politische Meinung des anderen im Keim zu ersticken und der öffentlichen Auseinandersetzung mit ihm zu entgehen.
Wir sind auf dem Siegeszug. Wer in der Politik auf die Mittel der Gewalt zurückgreifen muss, hat schon verloren.

https://www.weser-kurier.de/…/bremen-stadt_artikel,-tod-von…

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