Die grünste CDU-Frau im Land

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Wäre sie nicht bereits in der CDU, würde sie bei SPD und den Grünen wohl mit Kusshand genommen: Die Gleichstellungsministerin in Nordrhein- Westfalen Ina Scharrenbach will Mädchen und Frauen stärker fördern, als Rot-Grün es je wagte.

 Von Thomas Schlawig

Die peinliche Eingangsbemerkung, wer wohl den Größten hat, übergehe ich mal ganz dezent, wobei alles nachfolgende auch nicht gerade von überschäumender Intelligenz zeugt. Es ist eben dümmliches Gutmenschengehabe, mit welchem sich sogar ein Ministersessel entern läßt. Armes Deutschland. Der „Minister“ ist doch tatsächlich der Meinung, daß Frauen „losgelöst von männlichem Kompetenzgehabe einen völlig anderen Blick auf Gesellschaft und oftmals ganz andere politische Lösungsansätze besäßen. Frauen sehen und spüren mehr als Männer, sie gehen einfach anders durch den öffentlichen Raum“. Wohin das geführt hat, sehen wir inzwischen am Zustand der Bundeswehr und des ganzen Landes.

Dafür kann der „Minister“ nicht nur mit Worten, sondern auch schon mit frauenpolitischen Taten punkten. Längst hat er Projekte angeschoben, die es selbst SPD und Grünen schwer machen, nicht zu applaudieren. Etwa seinen Plan, bei der Gleichstellung zögerliche Behörden öffentlich an den Pranger zu stellen. Oder das Vorhaben, junge Frauen mit Nachdruck für Männerberufe zu interessieren. Der um 200.000 Euro erhöhte Etat für die Frauenhäuser wurde ohnehin gefeiert.

Ich glaube es auf´s  Wort, daß der „Minister“ bei der Gleichstellung zögerliche Behörden öffentlich an den Pranger zu stellen will, ist es doch schon zur unappetitlichen Gewohnheit geworden, Personen oder Parteien, die nicht ihrer kruden Ideologie folgen, öffentlich an den Pranger zu stellen, zu verleumden und zu diffamieren. Das geht dann soweit, daß diese mißliebigen Personen Hausbesuche von der terroristischen Antifa bekommen, die ihnen Häuserfassaden mit Farbbeuteln bewerfen, Scheiben einschlagen und Autos abfackeln. Der Minister kann stolz sein, diesem Netzwerk des Bösen anzugehören und mit Taten (an den Pranger stellen) voranschreitet. Das Vorhaben, Frauen für Männerberufe zu interessieren kann dann u.U. so aussehen, daß sich die Frau gar nicht bewußt ist, was sie in der Hand hält. Spätestens wenn sie sich die Finger verbrannt hat, weiß sie aber, daß etwas nicht stimmt.

Quelle: http://www.dampfer-board.de/index.php?thread/4775-su-he-ma-n-m-t-pfer-eschw-nz-f-isur-eg-l/&pageNo=78

Übrigens zählen zu Männerberufen auch der Bergmann, der Müllmann, der Stahlkocher, der Gleisbauarbeiter etc. Sollen sich die Frauen dann die Rosinen aus dem Kuchen picken und die schwere Dreckarbeit bleibt den Männern überlassen?

Warum der um 200.000 Euro erhöhte Etat für die Frauenhäuser gefeiert wurde, bleibt mir ein Rätsel, besteht doch die Kundschaft dieser Frauenhäuser immer mehr aus „Schutzsuchenden“ die vor ihren in Deutschland ebenfalls „Schutzsuchenden“ Männern Schutz suchen. Die meisten der Flüchtlinge in den Frauenhäusern kommen aus Syrien, Afghanistan und dem Iran. Und das ist wiederum die Folge davon, daß Frauen „losgelöst von männlichem Kompetenzgehabe einen völlig anderen Blick auf Gesellschaft und oftmals ganz andere politische Lösungsansätze besäßen. Frauen sehen und spüren mehr als Männer, sie gehen einfach anders durch den öffentlichen Raum“.

Ganz auf Linie rot-grüner Politik dürfte auch liegen, dass Scharrenbach dem Land einen Gleichstellungsatlas verpassen möchte. Damit gemeint: Bis hinab zu einzelnen Behörden einer Kommune soll künftig kontrolliert und veröffentlicht werden, wer sich um Gleichberechtigung verdient gemacht hat und wer nicht. Es gibt zwar schon einen Bundesatlas. Der dokumentiert Gleichstellungsbemühungen aber nur grob auf Länderebene. Scharrenbach erhofft sich von ihrer exakten Kontrolle zusätzliche Motivation aller gleichstellungspolitischen Akteure vor Ort. In den Kommunalverbänden argwöhnt man dagegen, sie wolle Behördenleiter und Kommunalverantwortliche unter Druck setzen. Dort wird sogar gewarnt, das laufe auf einen Pranger für scheinbare Machos hinaus.

Damit läge die Christdemokratin im Trend. In den USA wird das „public shaming“, also das öffentliche Beschämen, sogar von Bundesstaaten genutzt, um säumige Steuerzahler bloßzustellen. Auch hierzulande fordern Nichtregierungsorganisationen den Staat zunehmend auf, mit dem öffentlichen Pranger zu arbeiten.

In den USA werden allerdings nicht nur säumige Steuerzahler bloßgestellt, sondern vor allem auch Sexualstraftäter und Kinderschänder. Es bleibt zu hoffen, daß der Minister dann ebenso emsig ist, diese Kriminellen an den Pranger zu stellen. Über den Wert von Nichtregierungsorganisationen muß kein weiteres Wort verloren werden, handelt es sich in der Mehrzahl um korrupte und kriminelle Organisationen, finanziert von dem dubiosen Milliardär Soros.

Auch gegen die Geschlechtervorlieben bei der Berufswahl will der „Minister“ vorgehen, ist er doch nicht damit einverstanden, daß gut 50 Prozent aller Mädchen nur einen von zehn Ausbildungsberufen ergreifen – obwohl über 300 angeboten werden. Seit Jahren liegt die Bürokauffrau bei Mädchen und der Kfz-Mechatroniker bei Jungen ganz vorn. Ich bin der Meinung, daß jeder selbst entscheiden sollte, welchen Beruf er ergreifen möchte. Der Staat hat sich hier gefälligst rauszuhalten. Es wäre sinnvoller, sich um illegale Grenzübertritte und ausufernde Kriminalität zu kümmern, die den Bürger und Steuerzahler beunruhigen.

Bis 2017 galt die von Rot-Grün eingeführte Vorgabe, weibliche Bewerber auf eine Stelle seien Männern vorzuziehen, auch wenn die Frau geringfügig schlechter geeignet sei. Diese Regelung verwarfen mehrere Gerichte als verfassungsfeindlich. Auch Schwarz-Gelb sah dadurch das Leistungsprinzip verletzt und männliche Bewerber diskriminiert. Allerdings räumte Scharrenbach stets ein, es gebe unbestreitbar zu wenige weibliche Führungskräfte in der Landesverwaltung – angesichts der Tatsache, dass Frauen die Mehrheit der Mitarbeiter stellen.  Der „Minister“ beklagt, daß seit Jahren die Bürokauffrau bei Mädchen und der Kfz-Mechatroniker bei Jungen ganz vorn liegen, möchte aber mehr weibliche Führungskräfte in der Landesverwaltung. Also doch Rosinen picken?

Das alles zeigt einmal mehr, wie hochgradig krank diese Gesellschaft geworden ist und es wird Zeit, daß dieser Unfug endlich beendet wird. Männer sind Männer und Frauen sind Frauen, ebenso wie Weiße weiß und Schwarze schwarz sind. Daran läßt sich trotz ideologischer Gleichmacherei NICHTS ändern und das ist gut so.

Dieser „Minister“ zeigt aber auch, daß das Zitat von Guido Westerwelle „Die Hälfte der Grünen ist beim Staat angestellt und die andere Hälfte lebt von ihm“ eben NICHT nur auf die Grünen zutrifft. Diese Leute, die, so überflüssig sie sind, sich selbst legitimieren und sich selbst eine Daseinsberechtigung ausstellen, gibt es inzwischen in allen Parteien, mit Ausnahme der AfD. Und leider Gottes schaffen sie es bis in Ministerämter, treiben dort ihr Unwesen. Wie hieß es doch in der Zeit des  Zusammenbruchs im Osten: „Stasi in die Produktion“. Das täte auch heute so manchem „Politiker“ gut, vor allem könnten sie dort keinen (politischen) Schaden anrichten. Für andere Schäden gäbe es dann immerhin das Mittel der Kündigung. Unabhängig ob Mann oder Frau.

„In der Theorie kann der Gutmensch schwimmen, weil er hohl ist. Praktisch geht er allerdings unter, weil er nicht ganz dicht ist“

 

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