SPD ist der neue Kanzlerwahlverein

(Bild: Screenshot AfD)
Alice Weidel zur Groko (Bild: Screenshot AfD)

Von 463.722 stimmberechtigten Mitgliedern der SPD stimmten lediglich 123.329 – also knapp mehr als ein Viertel – gegen den ausgehandelten Koalitionsvertrag. Damit sprachen sich fast 75% der SPD-Mitglieder direkt oder indirekt für eine Bundeskanzlerin namens Angela Merkel und für eine weitere Koalition aus Union und SPD.

Alice Weidel stellt fest, dass in der Geschichte der BRD noch nie eine Regierungsbildung so lange gedauert habe. Das spiegle den Zustand der etablierten Parteien und – so hart müsse das gesagt werden – die Inkompetenz den Wählerwillen umzusetzen – wieder. Daraus lasse sich ableiten, warum die Umfragewerte von SPD und Union so sind, wie sie sind. Für eine große Koalition haben die beiden die Mehrheit bereits verloren, so dass man nicht mehr von einer „großen“ Koalition sprechen könne, so Weidel.

In Bezug auf die SPD könne man klar sagen, dass diese der neue Kanzlerwahlverein geworden sei, so die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Es sei befremdlich, wenn die Konkurrentin, also Angela Merkel, der SPD gratuliert, dass sie Kanzlerin bleiben darf. Hier sehe man den Zustand der beiden Parteien. Und man könne von diesen beiden Koalitionspartner nicht erwarten, dass sich in Zukunft irgendetwas für Deutschland ändern werde. In der Europolitik, in der Flüchtlingsfrage, in der Energiepolitik, in der Steuerpolitik – all dies werde sich nicht ändern, das sei alles nur Kosmetik, so Weidel. Die Übernahme von AfD-Positionen werde weiter betrieben werden, so wie man es aktuell bei der CSU im bayerischen Wahlkampf sehe.

Mehr sei man von der zukünftigen Bundesregierung nicht erwarten und dementsprechend sei das schlecht für Deutschland.

 

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