Nationalfeminismus: Nationalhymne in gerechter Sprache

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Einigkeit und Recht und Frauheit (Foto: Pixabay)

Bald ist wieder 8. März. Für die Frauen ist das der internationale Frauentag, für Männer der internationale Ohrenstöpseltag. Weil: Er ist nicht zum aushalten. Inzwischen geht der Östrogenrummel schon vier Tage vor dem 8. März los. Die Beschwerdeführung.

von Max Erdinger

Die Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium, Frau Rose-Möhring, möchte gerne die deutsche Nationalhymne geschlechtergerecht umgetextet haben. Pfui Teufel.

n-tv – Zitat: „Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Kristin Rose-Möhring, eine Änderung des Texts der Nationalhymne. Aus „Vaterland“ solle „Heimatland“ werden, aus der Zeile „brüderlich mit Herz und Hand“ solle „couragiert mit Herz und Hand“ werden, zitiert die „Bild am Sonntag“ aus einem Schreiben der Ministeriumsbeauftragten.“

Es hat zuletzt genau noch zwei Dinge gegeben, die mir an meinem Vaterland gefallen haben. Erstens, daß es kein generelles Tempolimit gibt – und zweitens, daß der Text der Nationalhymne noch nicht gegendert worden ist. Oberhalb von 200 km/h pflege ich nämlich inbrünstig das Lied der Deutschen anzustimmen bei meinem stets siegreich geführten Kampfe um die Befreiung der linken Spur von der rechtswidrigen Besetzung durch mindertalentierte Geschwindigkeitshasser aus den Randgebieten im Westen der Norddeutschen Tiefebene. Hate-Speed? – Nicht mit mir. Was soll ich singen in Zukunft?

Diese Berufsfrauen sind ein einziges Ärgernis. Ein gräßlicher Haufen verbiesterter Spaßbremsen, die überall dabei sein wollen. Genau das sind sie. Nichts können sie einfach so lassen, wie es ist. Als nächstes wollen sie wahrscheinlich, daß man nicht mehr Nationalhymne sagt, sondern Nationalhymen. Die nerven. Aus den Vorvätern werden sie bald die Vormütterväter gemacht haben. Damit sie da auch noch mittendrin dabei sind, die Östrogenalführerinnen. Was denn noch alles? „Kriegerinnendenkmal“, vielleicht?

Das ist inzwischen wie mit der Büchse der Pandora. Ist sie erst einmal geöffnet, bekommt man sie nicht wieder zu und alle Übel der Welt fallen über einen her. Die Erfindung des Büchsenöffners hätte für immer ein männliches Geheimnis bleiben müssen, damit diese Xanthippen eine geöffnete Büchse bis in alle Ewigkeit für unvorstellbar gehalten hätten. Und überhaupt: Wenn drei dieser Berufsfrauen beisammen stehen, sollte man sie schon wegen Verschwörung gegen die Ideale des Abendlandes und Bildung einer terroristischen Vereinigung verhaften. Noch drei Tage bis zum 8.März.

 

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