Genosse Heiko Maas fordert: Deutsche müssen unbedingten Vorrang an den „Tafeln“ haben!

Foto: Screenshot/Youtube
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….. und Unter-Menschen.
Letzteres hat sie natürlich nicht gesagt (ersteres hat sie immerhin gedacht).
Aber dass die Deutschen real eine Art von Unter-Menschen sind, nämlich in der Konkurrenz zu den Migranten-Menschen, das ergibt sich beispielhaft daraus, dass die Kommunen rechtlich verpflichtet sind, Wohnungen für die Eindringlinge zu bauen – jedoch NICHT FÜR DEUTSCHE, auch wenn die ggf. schon jahrelang auf der Warteliste für eine Sozialwohnung stehen. [Beleg: Aussage des Tübinger OB Boris Palmer – GRÜNE – in dieserTalkshow vom 16.11.2017 bei Markus Lanz (ca. 10:15; zwecks Kontextverständnis besser schon ab ca. 9:15 anhören).]
Empört hat sich über diese Benachteiligung der Deutschen natürlich niemand (außer allenfalls einigen „Rechten“).

Von jenen Pseudo-Humanisten, die sich derzeit lautstark darüber entrüsten, dass die sog. „Flüchtlinge“ bei der Essener „Tafel“ durch einen temporären Ausschluss von NEUEN Anträgen angeblich benachteiligt würden, interessiert sich keine Sau für die Benachteiligung der deutschen Unter-Menschen. Und ebenso wenig wollen sie zur Kenntnis nehmen, dass die Maßnahme der Essener „Tafel“ lediglich ein verwaltungstechnischer Ausgleich dafür ist, dass die bedürftigen Deutschen in der Vergangenheit teilweise durch ein aggressives Verhalten ausländischer Tafelkunden verdrängt worden waren.

Weh dir, dass du ein Deutscher bist – und ein Enkel. Vom Adolf natürlich.
Das sind wir zwar alle (historisch gesehen). Aber die meisten von denjenigen (ich gehöre nicht dazu), die sich von diesem geschichtlichen Erbe bedrückt fühlen, erkaufen sich Ablassbriefe. Und zwar letztlich nach dem Motto „nach oben buckeln, nach unten treten„.
Nur dass in diesem Falle „oben“ die illegal ins Land eindringenden Migranten sind, und „unten“ diejenigen Deutschen, die vom Schicksal die A.karte gezogen haben.

Ein taffer Tafel-Chef!

Die Essener „Tafel“ hatte im Dezember 2017 (genauer: am 08.12.2017) auf Ihrer Webseite den folgenden Hinweis veröffentlicht (einige kleine Fehler habe ich stillschweigend berichtigt):

Bis auf weiteres treten folgende zusätzlichen Aufnahmekriterien in Kraft:
Da aufgrund der Flüchtlingszunahme in den letzten Jahre der Anteil ausländischer Mitbürger bei unseren Kunden auf 75% angestiegen ist, sehen wir uns gezwungen, um eine vernünftige Integration zu gewährleisten, zurzeit nur Kunden mit deutschem Personalausweis aufzunehmen.
Stand: Dezember 2017

Die Medienöffentlichkeit erreichte die Information über diese Maßnahme wohl erstmals durch den Bericht „Die Essener Tafel nimmt zurzeit nur noch Deutsche auf“ der WAZ vom 22.02.2018. Dort erfährt man unter anderem:

1800 Karten gibt die Essener Tafel aus*; genutzt werden sie mal von Einzelpersonen, mal von der ganzen Familie. Bei 61 Prozent habe der Anteil nicht-deutscher Karteninhaber in der Spitze gelegen. „Das entsprach einem Anteil von 75 Prozent der 6000 Nutzer, weil hinter einer Karte bei den ausländischen Familien oft viele Kinder stehen.“ Gleichzeitig seien immer weniger Deutsche gekommen. Nachfragen hätten ergeben, dass sich gerade ältere Nutzerinnen von der Vielzahl junger, fremdsprachiger Männer an den Ausgabestellen abgeschreckt gefühlt hätten. Nach [Jörg] Sartors Ansicht liegt das auch am „mangelnden Respekt gegenüber Frauen“ einiger der Männer. „Wenn wir morgens die Tür aufgeschlossen haben, gab es Geschubse und Gedrängel ohne Rücksicht auf die Oma in der Schlange.“
* (Der Link führt zu einem informativen Bericht aus dem Jahr 2014 über die Tafel.)
Diese Nachricht löste einen regelrechter Shitstorm gegen die Tafel aus. Tenor: Deutsche gegen Ausländer ausspielen, das gehe doch nicht an. Und: Die Teilnahme an den Tafeln sei quasi ein Menschenrecht; da dürften doch die Immiggressoren (mein Begriff) nicht diskriminiert werden. Mehrfach wurde von deutschen Buntfanatikern der Eindruck erweckt, als ob die Abgewiesenen hungern müssten – was natürlich hetzerische Propagandalügen sind.
Am Textanfang noch relativ zurückhaltend ist der SPON-Kommentar „Pegel des Elends“ von Arno Frank vom 23.02.2018. Unter anderen informiert er darüber, welche Personenkreise (unter den Deutschen) die Tafel in Anspruch nehmen:
Anfangs waren das vor allem Obdachlose, Menschen „ganz unten“. Mit den Hartz-IV-Reformen durften sich bald auch Arbeitslose und Empfänger von Sozialhilfe „ganz unten“ fühlen, desgleichen die wachsende Gruppe älterer Menschen, deren Rente nicht zum Leben reicht. Zuletzt ließen sich immer mehr Studierende registrieren und damit offiziell ihre Armut bescheinigen.“ Doch dann holt der Autor zum Schlag mit der „Nazi-Keule“ (im weiteren Sinne) aus. Im ersten Schritt streitet der Laffe den Tafel-Mitarbeitern die Kompetenz ab („überfordert„) und das Recht, die Zutrittsberechtigten nach ihren eigenen Kriterien auszuwählen:
Wenn schon überforderte Ehrenamtliche darüber entscheiden, wer „zu uns“ gehört und wer nicht, läuft etwas gründlich falsch in unserer Gesellschaft …..„.
Und dann kommt die Keule zum Einsatz:“….. vor allem wenn, wie in dem Essener Fall, auch offenkundig rassistisch argumentiert wird.“
In dem verlinkten weiteren SPON-Artikel kommen zwei Passagen in Betracht, aus denen Frank den Rassismusvorwurf hergeleitet haben könnte. Entweder: „Unter den Syrern und Russlanddeutschen gebe es ‚ein Nehmer-Gen‘, so Sartor. Einige würden drängeln und schubsen, es fehle an „einer Anstellkultur“. Pro Woche würden nun rund 60 Personen ohne deutschen Pass abgewiesen, um wieder ‚ein ausgewogenes Verhältnis‘ herzustellen.“
Oder: „Der Verein, der wöchentlich rund 6000 Menschen mit Lebensmittelspenden und gelegentlich Haushaltsgeräten versorgt, begründete die neue Regel damit, dass ‚der Anteil ausländischer Mitbürger bei unseren Kunden auf 75 Prozent angestiegen‘ sei.
In beiden Fällen muss man allerdings ein komplett durchgeknallter Immiggressionsfanatiker sein, um dort „Rassismus„, und gar „offenkundigen„, herein zu interpretieren.
Mannhaft verteidigte der Vorsitzende des Essener Tafel-Vereins die Entscheidung. So z. B. in dem Interview „Essener Hilfsverein in der Kritik. Wie der Tafel-Chef den Aufnahmestopp für Ausländer verteidigt“ vom 22.02.2018 mit dem Portal t-online:
Die Hölle [ist bei uns los]. Ich hatte schon drei Fernsehinterviews. Im Moment macht mir Berlin die Hölle heiß, der Bundesverband. Ich soll das zurücknehmen, wegen der Sponsoren und so. Die können mich mal gern haben. Das ist ein Vorstandsbeschluss aus dem Dezember, nachdem wir lange Monate drüber geredet haben. Wir praktizieren das seit dem 10. Januar, und es gab seither nicht eine negative Geschichte. Aber auf einmal spielt die ganze Welt verrückt. ….. es gehen mehr so vor, nur sind wir die ersten, die das so auf ihre Internetseite gestellt haben. Wir hätten das Ganze auch heimlich machen können. ….. Wir hatten den ganzen Dezember einen generellen Aufnahmestopp, weil wir gar keine Plätze hatten und geben seit dem 10. Januar wieder Karten aus. Wir haben einmal die Woche Aufnahme mit circa 80 bis 120 Leuten, die dann vor der Tür stehen. Davon haben wir mehr als die Hälfte jeden Mittwoch zurückgeschickt. ….. Wir haben ja nicht gesagt „Ausländer raus“, sondern wir haben gesagt, wir haben keine weiteren Plätze im Moment für Ausländer. Im Moment, nur im Moment. ….. Was ist dann [bei unterschiedlichen Abholtagen] anders? Montags für Deutsche, Mittwochs für Ausländer. …..Die haben auch eine Quotenregelung. Nur wir gehen damit anders um. Die machen sich alle einen schlanken Fuß, und sagen, wir gehen der Sache aus dem Weg, wir nehmen montags die Oma, dienstags die Alleinerziehenden und mittwochs den Ausländer. Das wollen wir nicht, wir wollen ja eine Integration statt dieser Trennung, das ist doch was Vernünftiges. ….. [Auch andere haben faktische Aufnahmestopps für Ausländer] Wenn die Mittwochsplätze alle voll sind. ….. Ich habe am Montag zum Beispiel 100 Plätze für die Oma, am Mittwoch 100 für den Syrer und am Freitag 20 für den Afghanen. Da mache ich doch auch einen Aufnahmestopp. Wenn die 100 Plätze bei den Syrern voll sind, dann tue ich doch nicht den nächsten Syrer montags zu den Omas.“

Auf die Frage, warum die Zahl der Einkaufsberechtigten auf 1.800 begrenzt ist, erklärt Sartor: „Irgendwann vor fünf, sechs Jahren haben wir gesagt: Schluss. Schluss! Die 1.800 haben wir uns gesetzt. Wir könnten sicherlich in Essen noch mehr machen, wir könnten noch fünf Autos laufen haben, wir könnten noch mehr Lebensmittel ranschaffen. Aber wir arbeiten auch alle ehrenamtlich. ….. Wir wollen nicht das Rote Kreuz, die Caritas oder die Diakonie werden. Wer mehr machen will, soll mehr machen.
Zutreffend verweist Sartor darauf, dass die Tafeln eine lediglich ergänzende Hilfe sind (meine Hervorhebung):

Wenn wir morgen die Tür abschließen in Essen, dann geht es zwar vielen schlechter, aber es verhungert kein Mensch. Das hören Sie vielleicht von mehr als der Hälfte der Tafeln anders. Wir sind nicht für die Grundversorgung zuständig, das ist eine staatliche Aufgabe. Wir sind eine Zusatzversorgung.
Die WAZ veröffentlichte am 24.02.2018 ein Interview unter der Überschrift „Wer meint, wir wären rassistisch, hat sie nicht mehr alle“:
Ich fühle mich nicht nur missverstanden, ich empfinde das vor allem meinen Mitarbeitern gegenüber als eine Unverschämtheit. Die machen seit 20 Jahren Tafel. Seit 20 Jahren habe ich immer schon einen höheren Anteil an ausländischen Bürgern gehabt als der Anteil an der Bevölkerung. Und auch jetzt ist es nicht so, dass wir von heute auf morgen keine Ausländer mehr aufgenommen hätten. Dann auf einmal so eine Welle zu machen von Politikern, die überhaupt nicht wissen, worum es geht, die keine Ahnung haben, was bei uns abgeht und dann auf der Tafel, auf den Ehrenamtlichen rumhacken – ein Sartor ist sieben Mal die Woche da. Ich mache nicht weniger Stunden als diese Politiker, und das ehrenamtlich! ….. Wenn uns einer vorwirft, wir wären ausländerfeindlich oder rechtsradikal oder rassistisch – mit Verlaub gesagt, der hat sie nicht mehr alle auf dem Zaun.“
Sehr zurückhaltend, beinahe schon wie ein versierter Diplomat, äußert sich Sartor dann zu den Problemen, die es mit Immiggressoren gab:
Sagen wir mal so: Viele verhalten sich anders. Die Anstellmentalität ist häufig nicht so da, die Erwartungshaltung ist höher. Es ist so, dass viele meinen, wir wären verpflichtet, Lebensmittel auszugeben, wir wären eine staatliche Einrichtung. Sind wir aber nicht. Es ist ja nicht so, dass sich nur unsere Kunden nicht mehr wohlgefühlt haben, sondern auch unsere Mitarbeiter.

Im SPON (23.02.18) wird Jörg Sartor so zitiert: „Unter den Syrern und Russlanddeutschen gebe es ‚ein Nehmer-Gen‘.
Man ahnt, mit welcher unverschämten Anspruchshaltung der Antragsteller – und offenbar insbesondere der ausländischen – die Mitarbeiter oft konfrontiert sind, und wie alte und gebrechliche Deutsche Bedürftige von agilen jungen Immiggressoren brutal beiseite geboxt wurden. Und angesichts der restriktiven Informationspolitik des buntfanatischen Konsensfaschismus [Begriff] in Deutschland muss man davon ausgehen, dass ein am 12.05.2016 aus Crivitz berichteter Vorfall nur die Spitze eines vertuschten Eisberges ist: „Streit um Essen: Flüchtlinge schlagen auf Bedürftige ein„.

Eine Reihe von Berichten über Konflikte hat Susanne Baumstark bei AchGut u. d. T. „Zur Lage bei den Tafeln“ zusammengetragen (23.02.2018).
Und plötzlich erfährt man (WAZ, 23.02.2018) auch: „Viele ‚Tafel‘-Kunden klagen über Verhalten von Migranten„. (Dieser Artikel ist kostenpflichtig; aber für unseren Bedarf hier sagt bereits die Überschrift genug über den Inhalt aus.)
Ebenfalls in der WAZ und am 23.02. wird über eine benachbarte Tafel berichtet: „Tafel für Wattenscheid und Bochum hat Regeln verschärft„: „….. die „Stammkundschaft“ – vor allem einheimische bedürftige Rentner und Alleinerziehende – hatte es schwer, sich in der Masse zu behaupten. ….. Wir haben die Einkünfte-Kontrollen verschärft, gestaffelte Zugangszeiten eingeführt [Senioren 1/2 Std. früher] und deutliche Worte gewählt. Das hat geholfen“, sagt Tafel-Leiter Manfred Baasner. ….. Auswüchse wie damals, „als besonders ältere deutsche Tafel-Nutzer manchmal Angst hatten vor fremdsprachigen, vor vordrängelnden und vorlauten jungen Menschen und nachher deshalb nicht mehr gekommen sind, gibt es jetzt nicht mehr“, so Manfred Baasner. Nach der Flüchtlingswelle ab 2015 habe der Anteil von Nicht-Deutschen zeitweilig bei bis zu 90 Prozent gelegen. Jetzt liegt er bei rund 70 Prozent.
Der Westen“ berichtet (23.02.2018): „Essener Tafel nimmt nur noch Deutsche auf – Kunden: „Wir haben oft Ellbogen in die Rippen bekommen“.
Das Vorstandsmitglied der Essener Tafel Andreas Heil spricht in der Rheinischen Post (23.02.18) deutlicher aus, was Sartor nur durch die Blume sagen mag: „Sobald die Türen zur Essensausgabe geöffnet wurden, kam es immer wieder zu tumultartigen Szenen. Das hat gerade ältere Deutsche verschreckt, die kommen nicht mehr.“

Über die Lage bei anderen Tafeln informiert auch der SPON-Artikel „Kritik an Essener Tafel ‚Hier werden Arme gegen Arme ausgespielt‘ “ vom 23.02.2018. Darin wird u. a. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, zitiert: „Hier werden Arme gegen Arme ausgespielt“, sagte Schneider, und zwar Deutsche gegen Nichtdeutsche. So sei es in ähnlicher Form auch etwa auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Das fördere Rechtspopulismus, lenke aber von dem eigentlichen Problem ab.“
Gegeneinander ausgespielt wird hier natürlich niemand; vielmehr gibt es eine Konkurrenz um knappe Güter. Und ebenso auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Was das „eigentliche Problem“ sein soll, wird hier nicht verraten; wahrscheinlich meint er, der Staat müsse (noch) mehr Geld geben. Das wahre Problem ist aber natürlich, dass die Politik unbegrenzt Immiggressoren ins Land gelassen, ja (Merkel-Selfies mit sog. „Flüchtlingen“!) sogar gelockt hat. Die dadurch entstehenden Probleme fördern selbstverständlich politische Unzufriedenheit, die sich, da keine der „Blockparteien“ zum Schutz der deutschen Grenzen bereit ist, zwangsläufig nur bei der Alternative für Deutschland (AfD) kristallisieren kann, also bei jener Partei, die von dem konsensfaschistischen Macht- und Meinungsblock in Deutschland als „rechtspopulistisch“ verdammt wird.
Hubert Mitsch, Chef der Mannheimer Tafel, macht den Moralischen: „Wenn wir da jetzt anfangen, Grenzen zu ziehen, möchte ich keine Tafel-Arbeit mehr machen“, sagt er. Es sei seine innerste Überzeugung, Bedürftigen zu helfen, vollkommen unabhängig von der Herkunft.“ Allerdings erfährt man später: „Um den Andrang zu bewältigen, habe man verschiedene Besuchergruppen eingerichtet. „Es gibt ein Farbpunkte-System“, sagt Mitsch. Wer einen Tafel-Ausweis mit rotem, gelbem, blauem oder grünem Punkt habe, dürfe jeweils an einem anderem Wochentag einkaufen. „Jeder Kunde darf einmal pro Woche zu uns kommen. Das entzerrt die Sache und wir können jedem Kunden gerecht werden“.“ Da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder bekommen die Mannheimer genügend Lebensmittel, um alle zu bedienen. Oder diese Aufteilung ist ebenfalls eine verdeckte Rationierung, wie Jörg Sartor sie für andere Tafeln oben im t-online-Interview beschrieben hatte. Seine Aussage gegenüber den Essenern ist also entweder eine arrogante Frechheit (wenn er selber in der glücklichen Lage ist, nicht rationieren zu müssen), oder aber eine kackdreiste Verlogenheit (sofern das Punktesystem faktisch doch einen Teil der Interessenten ausschließt).
Auch in Hamburg gibt es ….. mancherorts einen Aufnahmestopp bei den Tafeln und einen Ansatz, die Zahl der Tafel-Kunden zu reduzieren – allerdings anderer Natur als in Essen. [Christian] Tack und seine Kollegen haben ein Losverfahren eingeführt.“ Da baden dann also diejenigen Deutschen, die leer ausgehen, die Immiggressionspolitik des merkelschen Schurkenregimes aus. Ein Satz wie „Niemandem darf etwas weggenommen werden“ entpuppt sich (was vorhersehbar war) als Lüge der „Humanitäts-„Politik.

Problemlösungen anderer Ausgabestellen werden auch in einem SZ-Bericht vom 28.02.2018 erwähnt: „Potsdam, Fürth oder Kevelaer, hatten bei ähnlichen Problemen mit extra Ausgabezeiten für ältere Menschen, Kranke und Familien mit Kindern reagiert.“

Man muss Jörg Sartor und seinem Team dankbar sein, dass er das, was anderen Orts (durch die o. a. Regelungen) unter den Teppich gekehrt wird, beinahe wie eine Handgranate in die öffentliche Debatte geworfen hat: Denn diese Thematik muss ausdiskutiert werden. Vor allem müssen wir Deutschen klarstellen, dass dieses Land UNS gehört, und nicht zum Gratispuff für eindringende Völkerhorden verkommen darf.

(Auf der Homepage des Dachverbandes der „Tafeln“ gibt es Infos zur Geschichte und zum Umfang der ‚Tafel-Bewegung‘.)

Die große Mehrheit des Volkes steht hinter Sartor: „Aufnahmestopp für Ausländer. Mehrheit hat Verständnis für Kurs der Essener Tafel“ (Münchner Merkur 03.03.2018)

Die Blutsauger des Buntfanatismus lügen wie gedruckt

Auf den ersten Blick als solche erkennbar ist die Hunger-Horror-Lügenpropaganda (Hervorhebungen jeweils von mir):

  • Miriam KrekelBerliner Zeitung 22.02.2018: „Ich verstehe die Krise an den Eingangstüren, wenn immer mehr Menschen um Einlass bitten. Dass es für die, die dort arbeiten, schwer ist, das Chaos in den Griff zu bekommen. Wenn Menschen aggressiv aufeinander reagieren. Weil sie Hunger haben. Was für ein trauriges Bild!“ Und am Schluss legt bzw. lügt sie noch einmal nach: „Hunger kennt keine Nationalität, wir dürfen Betroffene nicht in zwei Klassen teilen. Das schürt Hass. Es sollte in diesem Land eigentlich gar keinen Hunger geben.“
  • WAZ 23.02.2018: „Dass jetzt ….. der Pass entscheidet, ob jemand etwas zu Essen bekommt, wenn er Hunger hat, ist unhaltbar und menschenverachtend“, erklärte Julia von Lindern, Sozialarbeiterin bei ‚fiftyfifty‘.“
  • Plötzlich ist, wie an der Tafel in Essen, die stillschweigende Übereinkunft aufgekündigt, in Deutschland müsse niemand Hunger leiden“ behauptete kackdreist Arno Frank am 23.02.2018 im SPON.
  • In diesem Reigen darf Dunja Hayali natürlich nicht fehlen. Auf Facebook schrieb sie am 26.02.2018: „Nicht deutsch? Kein Essen! Ist das richtig? Ist das nachvollziehbar?“ Angesichts der rücksichtslosen Verdrängung der deutschen Tafelkunden müsste man diese Sätze vom Kopf auf die Füße stellen: „Du Deutscher? Kein Essen!“ Aber dazu müsste man den Mut zur Wahrheit haben, und den wiederum darf man nicht Dunja Hayali als Beschäftigter des deutschen Staatsfunks (ZDF) nicht zumuten. Daran ändert auch ihr späterer Nachtrag nichts: „Das Motiv der Tafel verstehe ich sehr gut. Schubsen, etc. geht gar nicht. ….. Ich teile nur nicht die Konsequenz. Alle Ausländer/Flüchtlinge („Neukunden“) erst ein mal pauschal auszuschließen, das kann nicht der Weg sein.“ (Tatsächlich versteht sie das Motiv der Tafel ganz und gar nicht: Das Schubsen war ja lediglich das Mittelstück einer logischen Überlegungskette bei der Tafel; das unmittelbare Motiv war, die Disproportionalität bei den Kundengruppen (Deutsche / Ausländer) zu korrigieren, die durch die Aggressivität der Eindringlinge herbeigeführt worden war. (Man könnte das mit dem Beschneiden eines Baumes vergleichen, der anderen Pflanzen das Licht raubt.)
    Abstrakter betrachtet blendet die (ihre) Forderung nach „Gleichbehandlung“ für Ausländer und Deutsche eine Diskrepanz zwischen Norm und Realität aus, wie sie ähnlich aufscheint in Anatole France’s Diktum über die „majestätische Gleichheit des Gesetzes, das Reichen wie Armen verbietet, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen“: In beiden Fällen führt eine formale Gleichbehandlung zur faktischen Ungleichbehandlung (nämlich zur Benachteiligung derjenigen Gruppe, auf welche die Norm real angewendet wird). Aber Dunja Hayali, als Angestellte der Staatssender daran gewöhnt aus dem Vollen zu schöpfen (die Gebührensklaven löhnen ja brav), hat eine geniale Lösung: „….. über Geld müssen wir an dieser Stelle erst gar nicht erst diskutieren. Denn das ist da.“
  • Im Kreis der geistigen Bahnhofsklatscher darf Jakob der Lügner (alias Jakob Augstein) nicht fehlen, der ebenfalls das Hungergespenst herbeilügt (SPON 26.02.2018): Weil es in der Stadt Essen bei der Ausgabe von Lebensmitteln zu viel Streit mit Migranten gab, werden Deutsche ab sofort bevorzugt. Man weiß nicht, was skandalöser ist: Dass der Hunger von Deutschen wichtiger ist als der von Ausländern? Dass die Ärmsten der Armen in einen Konkurrenzkampf untereinander gedrängt werden? Dass ein so reiches Land überhaupt eine Armenspeisung braucht?

Was es mit dem angeblichen „Hunger“ wirklich auf sich hat, formuliert (auch er, wie Jörg Sartor, in Pütt-typischer Direktheit) Frank Stenglein, Redaktionsleiter der WAZ Essen, in seinem Kommentar „Die Essener Tafel badet die falsche Einwanderungspolitik aus“ vom 28.02.2018 (meine Hervorhebungen):
Entgegen mancher Sozialkitsch-Aussage, sichern die staatlichen sozialen Leistungen selbstverständlich die ausreichende Ernährung. Auch ohne Tafeln würde in diesem Land niemand verhungern. Die Tafeln bieten aber die Gelegenheit, Lebensmittel extrem günstig zu erwerben und so Geld zu sparen, das dann für andere Zwecke ausgegeben werden kann.“

Eine rattenschwanzlange Aufstellung von Hetze gegen die Essener Tafel, die ich jedoch nicht im Detail kommentieren will, findet sich am Ende eines Artikels von Alexander Wallasch auf „Tichys Einblick“ vom 24.02.2016.

Ganz allgemein blenden mehr oder weniger sämtliche Kritiker aus, dass die organisatorische Selektion durch die Tafel lediglich einen Ausgleich für eine „natürliche“ Selektion schaffen soll, die durch das aggressive Benehmen der Ausländer (Immiggressoren: ich gehe davon aus, dass es ich weitestgehend um solche handelt) entstanden ist. Dazu äußert sich beinahe niemand, weil es die Heile-Welt-Propaganda des buntfanatischen Narrensaums in Deutschland als Lügenmärchen denunzieren würde.

Und rein ökonomisch betrachtet geht es um die Rationierung eines knappen Guts: Die Nachfrage nach Berechtigungskarten ist größer als das Angebot. Auch um dieses Problem drücken sich fast alle Kritiker herum: Ein Rezept dafür, auf welche Weise denn ihrer Meinung nach die Zuteilung erfolgen solle, bietet fast niemand. (Von jenen – allerdings zahlreichen – Klugscheißern abgesehen, die auch diesen Engpass mit noch mehr Staatsknete für beide Gruppen – Deutsche und Immiggressoren – zupflastern wollen.)

Der FOCUS gehört zu den unseriösesten Mainstream-Medien. Auch im vorliegenden Fall berichtete (und kommentierte) er am 22.02.2018 falsch: „Tafel verweigert Flüchtlingen Unterstützung – dabei geht es auch anders„. Der Text ließ dann zwar erkennen, dass es nur um Neukunden geht: „Bei der Essener Tafel gibt es seit einigen Wochen einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge. Das heißt: Wer sich neu bei der Tafel anmelden will, muss nicht nur seine Bedürftigkeit nachweisen, sondern auch, dass er Deutscher ist.“ Unter den Tisch fiel dabei aber, dass es sich lediglich um eine vorübergehende Maßnahme handelt: „Die Essener Tafel verweigert Flüchtlingen die Unterstützung und gibt nur noch Bezugsausweise an Deutsche aus“ heißt es im Vorspann.
Teils informativ, teils aber auch wieder verlogen ist die Hintergrund-Orientierung (meine Hervorhebung):
Asylbewerber leben in der Regel in Unterkünften und bekommen dort auch Essen. Nach mehr als 15 Monaten in Deutschland erhalten Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge Leistungen, die weitgehend der deutschen Sozialhilfe entsprechen. ….. Ein alleinstehender Sozialhilfeempfänger bekommt derzeit einen Regelsatz von 416 Euro pro Monat. Reicht das Geld nicht für eine vollwertige Ernährung aus, wenden sich einige Flüchtlinge ebenso wie bedürftige Deutsche an die Tafeln.
Denn selbstverständlich reicht das Geld für eine vollwertige Ernährung aus; aber wer würde nicht gerne billiger einkaufen, und das gesparte Geld anderweitig verwenden?
„….. zeigt das Berliner Beispiel, dass es auch pragmatische Möglichkeiten gibt, die Situation zu entspannen, ohne pauschal einzelne Gruppen auszuschließen oder zu benachteiligen.“
Auch das ist falsch, denn die Gruppe der Deutschen IST im Ergebnis benachteiligt: Weil Einzelne davon etwa im Losverfahren ggf. das Nachsehen gegenüber Menschen haben, die rechtswidrig in unser Land eingedrungen sind.

Am 23.02.2018 titelte die ZEIT: „Kritik an Essener Tafel nach Aufnahmestopp„.

Schauen wir uns exemplarisch die dort vorgetragenen Argumente gegen die Tafelentscheidung im Einzelnen an:

  1. Der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen Joachim Stamp (FDP) kritisierte die Entscheidung. „Entscheidend kann nur die Bedürftigkeit, nicht die Herkunft sein“, sagte er dem Spiegel.“ — Nach den vorgegebenen Kriterien der Tafel gibt es mehr Bedürftige als Karten. Wollte man das „Rezept“ des FDP-Integrationsministers befolgen, müsste man die Kriterien so weit einschränken, dass beides zur Deckung gebracht wird. Da die Eindringlinge noch etwas weniger Geld für die Grundversorgung bekommen als die Einheimischen würde diese Selektion auf einen Ausschluss mehr oder weniger aller Deutschen hinauslaufen: Danke, FDP, für diese Ehrlichkeit!
  2. Miguel Martin González Kliefken (CDU) vom Essener Integrationsrat wird in der Bild zitiert mit den Worten: ‚Viele ausländische Mitbürger befinden sich in Notsituationen. Sie auszuschließen, finde ich entsetzlich‘.“ — Das ist eine grobe Lüge, dass die Tafel „ausländische Mitbürger ausschließen“ würde. Wie oben gezeigt, geht es lediglich um eine quasi verwaltungstechnische Korrektur eines durch Wildwuchs entstandenen Missverhältnisses, bei dem DEUTSCHE Mitbürger de facto ausgeschlossen wurden: Durch das aggressive Verhalten von Ausländern.
  3. Christine Müller-Hechfellner von der Essener Ratsfraktion der Grünen schloss sich der Kritik an. ‚Ausschlaggebendes Kriterium dafür, wer die Tafel nutzen darf, sollte allein die nachgewiesene Bedürftigkeit der Kunden und Kundinnen sein‘.“ — Die Ausführungen zu Ziff. 1 gelten entsprechend.
  4. Auch der Chef der Tafeln in Niedersachsen und Bremen kritisierte die Entscheidung seiner Essener Kollegen. „Man diskriminiert ja eine Gruppe“, sagte Manfred Jabs. „Das widerspricht eigentlich den Grundsätzen der Tafeln. Da muss man andere Wege finden.“ In Bremen und Niedersachsen würden alle Kunden gleich behandelt.“ — Er verschweigt, ob es auch dort Knappheiten gibt und, wenn ja, auf welche Weise dann die Rationierung erfolgt. Und in Essen werden die Ausländer NICHT diskriminiert; vielmehr wird lediglich eine VON DEN AUSLÄNDERN INDUZIERTE DISKRIMINIERUNG DER DEUTSCHEN Tafelnutzer auf verwaltungstechnischem Wege korrigiert. Zu Recht weist Gerd Buurmann in seinem (unten näher behandelten) AchGut-Blogpost darauf hin, dass dieselbe quasi ‚korrigierende Diskriminierung‘ durch Quoten ausgerechnet von den Linken selber gefordert wird – zum Zwecke der Frauenförderung. Und falls auch in Bremen und Niedersachsen die Deutschen durch robustes Verhalten der Ausländer verdrängt werden, dann läge FAKTISCH auch dort KEINE Gleichbehandlung von Deutschen und Ausländern durch die Tafeln vor.
  5. Es widerspricht den Grundsätzen unserer Organisation, die Essensvergabe an eine Staatsangehörigkeit zu koppeln„, sagte die Vorsitzende der Kölner Tafel, Karin Fürhaupter, der Rheinischen Post. „Für uns zählt die Bedürftigkeit, nicht die Herkunft“, sagte ihre Düsseldorfer Kollegin Eva Fischer. Beide berichteten aber von Versorgungsengpässen.“ — Doch auf welche Weise sie bei diesen Versorgungsengpässen rationieren: DAS verraten die beiden vorsichtshalber nicht!
  6. Die Vorsitzende der Berliner Tafel, Sabine Werth, [sagte]: „Für die Berliner Tafel gibt es keine Bedürftigen erster oder zweiter Klasse. Wir orientieren unser Handeln an der Mitmenschlichkeit und spielen die Bedürftigkeit der vielen Menschen in Berlin nicht gegeneinander aus.“ — Diese Äußerung ist schlicht eine Frechheit: Wenn knappe Güter rationiert werden müssen, ist das ein Sachzwang, kein „Ausspielen gegeneinander„. Und tatsächlich wurden auch in Berlin „Losverfahren und andere Ausgabesysteme, wie individuelle Ausgabezeiten in festen Zeitfenstern“ eingeführt. Details verrät sie natürlich nicht; aber bei Losverfahren werden eben Personen „gegeneinander ausgespielt„, wenn auch nicht nach ethnischen Kriterien. Dort ist halt der Verlierer der „Bedürftige zweiter Klasse„. Aber offenbar ist es den anderen Tafelbetreibern wichtiger, sich die Fakten schönzureden, als sie offen auf den Tisch zu legen.
  7. Wir sind für alle Bedürftigen da, egal, welche Hautfarbe oder Nationalität sie haben“, sagte der Thüringer Landesvorsitzende Nico Schäfer.“ — Ist ja auch kein Problem: Wenn man genug hat. Von daher: Thema verfehlt!
  8. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass Tafeln unter großem Druck stehen und ihre Ressourcen im Blick haben müssen“, sagte NRW-Landesgeschäftsführer Christian Woltering. Aber Maßnahmen wie ein Aufnahmestopp seien Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten. Das Problem, das die Tafeln haben, müsse die Politik lösen. ‚Migranten gehen vor allem zur Tafel, weil ihre Sozialleistungen nicht ausreichen‘.“ — Letzteres ist eindeutig gelogen. Bzw. davon abhängig, welchen Sinn man dem Satz unterlegt: Zum Überleben reicht das vom Staat gezahlte Geld allemal. Große Sprünge machen, die Schlepper abbezahlen oder Geld heimschicken kann man davon allerdings kaum. Da sind die „Tafeln“ natürlich eine große Hilfe ….. . Für die Politik ist da gar nichts zu „lösen„: Es kann ja wohl nicht Aufgabe der deutschen Steuersklaven sein, den Immiggressoren hier ein Luxusleben zu finanzieren – und deren daheimgebliebenen Clan gleich mit!

Claudia Manousek, Leiterin der Dormagener Tafel und stellvertretende Vorsitzende im NRW-Landesverband, sagte der Rheinischen Post (23.02.18):
Landesweit haben wir glücklicherweise sehr viele deutsche Kunden verloren, weil sie in den letzten Jahren eine Arbeit gefunden haben. Demgegenüber stehen viele Flüchtlinge, die erst seit zwei oder drei Jahren hier leben und deshalb auch auf die Hilfe der Tafeln angewiesen sind„.
Das schließt natürlich nicht aus, dass andere deutsche Kunden deshalb weggeblieben sind, weil sie sich von den Ausländern gemobbt fühlten. Aber das interessiert sie (und die anderen Tafeln) wohl nicht. Und die Behauptung, dass die sog. Flüchtlinge „auf die Hilfe der Tafeln angewiesen“ seien, ist natürlich eine kackdreiste Lüge: Das ist lediglich ein nettes Zubrot für die (wie natürlich auch für die allermeisten deutschen Tafelkunden). Die „Tafeln“ gibt es überhaupt erst seit 1993, und davor ist auch niemand verhungert.

Hetze gegen die Tafel, mit Lügen vermischt, betreibt Uta Schleiermacher in ihrem taz-Kommentar „Essen für die deutsche Oma“ vom 23.02.2018. Sie spricht – wie könnte es bei der taz anders sein – von einem „rassistischen Klischee“ (bezüglich der „Flüchtlinge“ als aggressive junge Männer) und behauptet:
Bestehende Probleme werden nicht dadurch größer, dass Flüchtlinge in Deutschland leben.“ Eindeutig eine freche Lüge, denn nicht wenige Tafeln mussten die Zuteilung bereits (vorübergehend oder dauerhaft) rationieren. Was sich sogar aus ihrer eigenen Mitteilung ergibt: „Es ist auch nicht das erste Mal, dass eine der regionalen Ausgabestellen der bundesweit insgesamt über 930 Tafeln beschließt, Flüchtlinge von der Lebensmittelausgabe auszuschließen oder deren Anzahl zu begrenzen.“
Ein Verteilungskampf zwischen Gruppen mit eigentlich gleichen Anliegen und Bedürfnissen führt zu nichts.“ Das ist eine hohle Phrase: Selbst wenn man die Rationierung anders löst, z. B. durch Losverfahren, bleibt es ein Verteilungskampf. Bei dem dann allerdings die Individuen ‚gegeneinander ausgespielt‘ werden – und die Deutschen dann ‚auch nur Menschen‘ sind, die ggf. das Nachsehen haben. (Was anscheinend nicht nur tazler ganz normal finden, sondern ebenso die gesamte Mainstream-Journaille.)

Dummheit und Arroganz versprüht der Kommentar „Die Essener Tafel verliert den Durchblick“ von Jan Rübel, Reporter bei den Yahoo Nachrichten Deutschland (23.02.2018). Er spricht von Jesus, der Brot und Fische (wundersam) vermehrt habe; und damals hätten die Jünger auch keine Gruppen aussortiert. Dazu fällt mir ein anderes Gleichnis ein: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Denn bei Jesus war „genug für alle da“ – im Gegensatz zur Essener (und anderen) Tafel(n). Das hat er offenbar überhaupt nicht begriffen. So muss der Schlusssatz seines Artikels denn auch keine bewusste Lüge sein:
„….. ist wahr: Kein einziger Mensch in Deutschland kriegt, seitdem Geflüchtete zu uns gekommen sind, weniger Zuwendung.“ Wahrheitswidrig ist er jedoch allemal.

Nicht sonderlich helle ist auch Marion Fenner, wenn sie in ihrem Kommentar „Menschlichkeit und Solidarität“ vom 24.02.2018 in den Westfälischen Nachrichten behauptet (meine Hervorhebung):
Dass sich die Tafel-Mitarbeiter in Essen nun dazu entschieden haben, nur noch Menschen zu bedienen, die einen deutschen Pass vorlegen können, ist nicht nachvollziehbar. Die Bedürftigkeit der Klienten sollte an erster Stelle stehen und nicht deren Herkunft.“

Unabhängig von seiner naturgemäß immiggressorenfreundlichen Tendenz enthält der Bericht „Nicht rassistisch, sondern hilflos. Ausländerstopp bei der Essener Tafel Folge von Systemversagen“ auf der Webseite MiGAZIN“ vom 28.02.2018 einige wertvolle Informationen:
Die Essener Tafel stand offenbar bereits seit einiger Zeit unter Druck. Seit 2015 war der Anteil der Migranten unter den 6.000 Kunden von 35 auf 75 Prozent gestiegen. Und während die Nachfrage durch den Zuzug von Flüchtlingen anschwoll, nahm die Menge der gespendeten Lebensmittel ab. Zwei Logistikzentren großer Lebensmittelhändler seien geschlossen worden, erklärt der Tafel-Mitarbeiter. „Das fehlt uns nun einfach.“ Dass nun Politiker auf Ehrenamtliche schimpfen, die versuchen, einen immer kleiner werdenden Kuchen an mehr Menschen zu verteilen, empfinden die Essener Tafel-Mitarbeiter als „bodenlose Unverschämtheit“. „Die kümmern sich ja sonst auch einen Dreck um uns.“ Tatsächlich müssen auch andernorts Tafeln mit weniger Lebensmittelspenden bei hoher Nachfrage zurechtkommen. Der Grund: Die Logistik der Lebensmittelhändler werde immer besser, sagt der Leiter der Hamburger Tafel, Christian Tack. „Daher gibt es immer weniger überschüssige Ware.“ Teilweise hätten deshalb einige der 26 Hamburger Ausgabestellen auch schon einmal vorübergehende Aufnahmestopps verhängen müssen. Die galten jedoch dann für alle Gruppen.
Der Vorsitzende des Dachverbandes der Tafeln, Jochen Brühl, räumt ein, dass die Essener Tafel keine gute Lösung für ihre Verteilprobleme gefunden habe. [Hier ein SPON-Interview vom 23.02.2018; dort eines in der NOZ vom 1.3.18.] Heuchlerisch seien allerdings die empörten Reaktionen von Politikern wie Bundessozialministerin Katarina Barley (SPD), deren Ministerium die Schirmherrschaft über die Tafeln hat, sagt er. Denn schließlich sei es Aufgabe von Politik und Gesellschaft, Flüchtlinge und andere Bedürftige ausreichend zu versorgen.“
Was sie ja auch tun. Die Tafeln helfen den Menschen dabei, ein wenig besser als nur „ausreichend“ zu leben – und das ist eine gute Sache. Die aber zuerst den Deutschen zugute kommen muss (aus Gründen, die ich unten beschreibe).
Ein Runder Tisch soll ….. nach Angaben des Dachverbandes und weiterer Beteiligter Lösungsansätze erarbeiten, „damit die Essener Tafel ihre Zielgruppen bestmöglich erreicht“. Dabei sollten im Fokus der Essener Tafel „ganz besonders Alleinerziehende, Familien mit minderjährigen Kindern und Seniorinnen und Senioren stehen“.
Das läuft, vermute ich, im Ergebnis auf eine Verbesserung für einen Großteil der deutschen Tafelkunden hinaus. Andere Deutsche (z. B. Studenten) werden aber dann wohl schlechter gestellt.

In diesem SZ-Bericht vom 26.02.18 findet sich eine wichtige, sonst nirgends auftauchende Aussage des Tafel-Dachverbandsvorsitzenden (meine Hervorhebung):
Brühl sagt: „Wir reden alle über Rechtspopulismus, aber es gibt einen intellektuellen Betroffenheitspopulismus, der auch gefährlich ist.“ Zudem, so der Vorsitzende des Dachverbands, geschehe es ja nicht zum ersten Mal, dass Tafeln Aufnahmestopps verhängen.
Mit dem wunderschönen Begriff „intellektueller Betroffenheitspopulismus“ sind zweifellos jene Schreibtischtäter gemeint, die ihre Hetzkübel über die ehrenamtlichen Tafel-Helfer ausgießen, selber aber die Probleme nicht ausbaden müssen.
Weiterhin enthält der Artikel eine informative Übersicht über andere Fälle, bei denen der Zugang zu Tafeln eingeschränkt wurde, weil die Nachfrage das Angebot überstieg.

Mit der SPIEGEL- und SPON-typischen Überheblichkeit berichtete Peter Maxwill: „Debatte um Essener Tafel. Ups, zack am 28.02.2018 über einen Anmeldetag bei Geltung der neuen Regeln: „Ohne deutschen Pass darf ich Sie nicht reinlassen“, sagt der Herr [von der Tafel zu einem ausländischen Kunden], „ich kann nichts daran ändern.“ Dagegen an anderer Stelle: „Irgendwann schleicht ein älteres Ehepaar aus dem Wasserturm: Sie spricht kaum Deutsch, er ist blind und klammert sich an ihrem Mantel fest. „Wir sollen in ein paar Wochen wiederkommen“, sagt er, „wir wissen nicht, warum.“ Ja, warum? Gründe für die Abweisung haben die Bedürftigen ohne deutschen Pass offenbar nicht genannt bekommen.“ Das ist zwar möglich; im Hinblick auf den ersten Satz allerdings weniger wahrscheinlich. Aber dass der SPON-Journalist hier sofort die Tafel (implizit) kritisiert passt zu jenem arroganten Negativ-Ton gegenüber der Tafel bzw. deren Leiter, der den gesamten Artikel durchzieht (und bereits die Überschrift prägt): Deutscher Erziehungs-Journalismus, betreutes Denken für verblödetes Stimmvieh!

Davon hebt sich wohltuend ab der sachliche Bericht der „Westdeutsche Zeitung“ (28.02.) „Aufnahmestopp für Ausländer. Tafel weist Ausländer ab: «In sechs Wochen wiederkommen».“ Dort wird z. B. auch erwähnt, dass der Tafel-Vorsitzende Jörg Sartor die Kunden wegen der Kälte bereits vor der offiziellen Öffnungszeit eingelassen hatte, was der vorgenannte SPON-Bericht von Peter Maxwill verschweigt. Passt halt nicht zur beabsichtigten Stimmungsmache der Hetzer aus Hamburg.

Die Parteien und Verbände produzieren – meistenteils heiße Luft:

Essener Tafel-Streit: Jetzt äußert sich Bundeskanzlerin Merkel zum Aufnahmestopp für Ausländer„, WAZ 26.02.2018. „Da sollte man nicht solche Kategorisierungen vornehmen. Das ist nicht gut“, sagte Merkel am Montag in einem RTL-Interview. Aber die Entscheidung der Ehrenamtlichen in Essen zeige auch „den Druck, den es gibt“, und wie viele Bedürftige auf Lebensmittelspenden angewiesen sind.“
Damit hatte sie sich, bei aller Vorsicht, unklug exponiert, wurde teils heftig kritisiert (z. B. hier) und ist mittlerweile bereits wieder zurück gerudert; allerdings eiert die Regierung ziemlich rum. Zu Recht schreibt Jürgen Kaube in der FAZ vom 01.03.2018 über Merkels (und anderer) verlogene Kritik an der Tafel (meine Hervorhebung):
Man solle „nicht solche Kategorisierungen vornehmen“, mahnt die Bundeskanzlerin, womit sie die Unterscheidung von Ausländern und Deutschen meint, ohne sich vorher kundig gemacht zu haben, ob es überhaupt Herr Sartor und die Seinen waren, die so kategorisiert haben, oder es nicht vielmehr die Wirklichkeit war, in der die jungen männlichen Migranten gedrängelt haben und die Rentnerinnen und Mütter ins Hintertreffen gerieten.

In der CSU stellten sich manche auf die Seite der Tafel und jedenfalls keiner gegen sie:
Essener Tafel hält an Aufnahmestopp für Ausländer fest – CSU-Politiker verständnisvoll“ (Münchner Merkur, 28.02.2018): „Nach CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat auch der Innenexperte der Partei, Stephan Mayer, Verständnis für die Entscheidung der Essener Tafel gezeigt, vorerst nur noch Deutsche neu in ihre Kartei bedürftiger Menschen aufzunehmen. Jede Tafel stehe vor der Problematik, dass sie nur eine gewisse Menge an Lebensmitteln und Getränken zur Verteilung habe, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag der ‚Passauer Neuen Presse‘ (Mittwoch). ‚Dabei müssen wir entschieden dem Eindruck entgegenwirken, dass wegen der Migrations- und Flüchtlingskrise und den enormen Mitteln, die der Staat für Flüchtlinge und Migranten aufwendet, hilfsbedürftige Deutsche schlechter gestellt werden und kürzer treten müssen‘.
Über die Äußerung von Alexander Dobrindt informiert der MM-Bericht „Contra Merkel. Ausländer-Aufnahmestopp der Essener Tafel: CSU-Mann Dobrindt findet‘s gut“ vom 27.02.2018: „Es ist richtig, dafür zu sorgen, dass es nicht zu einer Verdrängung kommt an der Tafel“, sagte er am Dienstag in Berlin. Er habe mit dem Vereinsvorsitzenden Jörg Sartor gesprochen und unterstütze seine Entscheidung. Es dürfe nicht sein, dass „die, die angestammt berechtigt sind“ durch respektloses Verhalten anderer von der Tafel ausgeschlossen würden. „Der Handlungsdruck war groß an dieser Stelle“, sagte Dobrindt. Die Balance müsse wieder hergestellt werden. Die Diskussion zeige, dass die Integrationsfähigkeit des Landes eine Grenze habe.“
Horst Seehofer sagt – im Grunde nichts. DIE WELT vom 28.02.18 : “ ‚Das ist ja ein Hilferuf von Menschen, die sich um Mitmenschen kümmern. Ich bin nicht der Meinung, dass wir die Verantwortlichen da vor Ort zu kritisieren haben, sondern wir sollten ihnen helfen, ein Problem zu lösen, das wir an vielen Stellen in Deutschland haben‘, betonte er.

Auch die FDP, und sogar die Grünen, mochten nicht die Tafel kritisieren:
Wenn Helfer bedrängt werden, dann sollte die Politik die Tafel nicht kritisieren, sondern Hilfe anbieten“, sagte FDP-Chef Christian Lindner der „Bild“. Ähnlich äußerte sich Grünen-Chef Robert Habeck: „Letztlich baden Freiwillige aus, was die Politik versäumt hat. Die Antwort kann nur sein, dass wir Integration genauso vorantreiben wie den Kampf gegen Armut.“ (WELT 28.02.18)
Die LINKE sprach, wie beinahe schon üblich, wieder einmal mit gespaltener Zunge:
„Linke-Parteichefin Katja Kipping erklärte im ZDF, nicht der Pass, sondern „die Bedürftigkeit“ müsse ausschlaggebend für die Aufnahme sein.“ (WELT 28.02.18)
Sahra Wagenknecht bekam eine Schlagzeile nur für sich: „„Die Ärmsten sollen die Hauptlast der Zuwanderung tragen“ – Linkenpolitikerin Wagenknecht poltert nach Essener Tafel-Streit“ (WAZ 26.02.2018). Mit ihren Äußerungen agitierte sie, wie bei ihr üblich, verdeckt für ihr kommunistisches Projekt: „Was für eine scheinheilige Debatte über den Aufnahmestopp bei der Essener Tafel!“, bezog die Linken-Politikerin via Facebook Stellung. Sie sieht das Problem vielmehr darin, dass „im heutigen Deutschland derart viele Menschen auf die Hilfe von Tafeln angewiesen sind.“ Besonders betroffen seien „Ältere, die in ihrem Leben hart gearbeitet haben, und viele alleinerziehende Mütter“, schreibt Wagenknecht. Schuld sei die Zerstörung des Sozialstaats, bedingt durch die Einführung von Harzt IV und vieler Rentenkürzungen.“

Caritas-Präsident Peter Neher forderte, dass der Staat irgend etwas tun solle: „Statt kluger Ratschläge sollten die Verantwortlichen darin unterstützt werden, wie sie mit der offenbar schwierigen Situation umgehen, ohne zwischen einheimischen und ausländischen Bedürftigen zu unterscheiden.

Rückenwind für die Essener Tafel und Kritik am Diskursterror der Immiggressionsfanatiker

 

23.02.2018: Einen hervorragenden Kommentar zu diesen Vorgängen formulierte Michael Paulwitz, einer der besten Kommentatoren der Zeitung „Junge Freiheit„, mit „Die letzten beißen die Hunde„:

Courage ist eine rare Tugend. Die Essener Tafel hat sie gezeigt: Ihre Entscheidung, vorläufig nur noch Deutsche als Neukunden aufzunehmen, verfolgt ein nobles und im besten Sinne soziales Anliegen – die zu schützen, die als Schwächste ganz an den Rand gedrückt werden und sich alleine nicht mehr wehren können. Und das sind nicht die zu „Flüchtlingen“ hochstilisierten Heerscharen illegaler Einwanderer, die von einer breiten Phalanx von Unterstützern und Lobbyisten verhätschelt und privilegiert werden: Politiker, Asyl-Industrielle, Willkommens-Medien und Steuergeld-Verteiler jeder staatlichen und nicht-staatlichen Sorte. Sondern die alleinstehende, verarmte Rentnerin, die alleinerziehende deutsche Mutter, die nicht mehr wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. ….. Sartor nennt den „Verdrängungsprozeß“, die Rücksichtslosigkeit und Respektlosigkeit gegenüber Frauen und Alten beim Namen und zieht die Notbremse zum Schutz der Schwächsten. Dafür wird er mit wütender, geifernder, polemischer Kritik überzogen. ….. Selbst die unvermeidliche Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli meldet sich zu Wort: „Essen nur für Deutsche“ – da laufe es ihr „eiskalt den Rücken runter“. Als kräftige junge Afrikaner deutsche Rentnerinnen und Mütter zur Seite stießen, um selber schneller an die Töpfe zu gelangen, blieb ihr Rücken natürlich warm. Auch als die Schottener Tafel im vergangenen Jahr ankündigte, moslemische Asylbewerber bevorzugt zu bedienen, damit die von diesen verschmähten Produkte anschließend an den ungläubigen Rest verteilt werden können, hatte die Scharia-Staatssekretärin offenkundig keinen Grund zum Protestieren. Deutschen- und Ungläubigenverachtung ist ja salonfähig. Auf eine Bewertung wie Cheblis „Migranten ausgeschlossen“ muß man sowieso erst einmal kommen bei 75 Prozent Migrantenanteil unter den Kunden der Essener Tafel, der lediglich nicht größer werden soll. Soziale Gerechtigkeit herrscht wohl erst dann, wenn der doofe Restdeutsche widerstandslos alles herausrückt und sich überall still und klaglos zurückzieht.“
BESONDERS WICHTIG sind seine folgenden Beobachtungen (meine Hervorhebungen):
Die Wut, mit der der Essener Tafel-Vorsitzende attackiert wird, hat freilich einen tieferen Grund: Seine Maßnahme hat die seit Jahren unisono verbreiteten Lebenslügen der Asyl- und Einwanderungslobby zum Platzen gebracht. Es stimmt eben nicht, daß „keinem etwas weggenommen“ wird, wenn man Millionen Kostgänger zusätzlich ins Land holt. Und ehrenamtliches Engagement kann nicht unbegrenzt auffangen, was der Staat seinen Bürgern ungefragt zumutet. Die Verdrängung ist die unvermeidliche Begleiterscheinung der Invasion. Die Zustände an der Essener Tafel bringen im Kleinen ungeschminkt an den Tag, was sich im großen Maßstab Tag für Tag vollzieht.

23.02.2018 Ebenfalls eindeutig auf die Seite der Tafel stellt sich in den Stuttgarter Nachrichten Wolfgang Moli in seinem Kommentar „Die Entrüstung zeugt von Ahnungslosigkeit„:
Pragmatismus ist kein Rassismus. Ebenso wenig wie der Satz des Tafel-Vorsitzenden Jörg Sartor: „Wir wollen, dass auch die deutsche Oma weiter zu uns kommt.“ Die Essener Tafel versucht, für alle verantwortlich zu handeln. Dafür braucht sie mehr staatliche Unterstützung statt selbstgefällige Belehrungen von den eigenen Leuten.“
23.02.2018 Der FAZ-Redakteur Jasper von Altenbockum wirft unter dem Titel „Menetekel Essen“ das Schlaglicht auf die SPD-Positionierung in dieser Sache (und am 27.02. erneut: s. u!):“Die Essener Tafel hat jetzt die Notbremse gezogen und will nur noch deutsche Arme bedienen, weil die von den Armen aus aller Welt verdrängt zu werden drohten. Die „soziale Frage“, die darin zum Ausdruck kommt, wäre eigentlich ein Klassiker für die SPD: Wie kann verhindert werden, dass Unter- und Mittelschichten in der Einwanderungsgesellschaft sich von Verdrängungs- und Abstiegsängsten leiten lassen (müssen)? Statt sich dieser Frage zu widmen, ergeht sich die SPD in Betriebsratsphilosophie – und in Sympathien für Vorwürfe gegen „Nazi“-Methoden der Essener Tafel. Damit ist in Kürze die ganze Tiefe der Krise der SPD beschrieben.“

23.02.2018 „Kommentar zur Essener Tafel: Pack mit an, Besserwisser!„, Ralf Becker, WDR:
Ganz klar: Ich finde es mutig und konsequent, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Essener Tafel entschieden haben. Sie, und nur sie, wissen, was ihre Probleme und Nöte sind. ….. Und wenn sie es für den richtigen Weg halten, vorerst nur bestimmte Neukunden aufzunehmen, ist das ihr gutes Recht. Und dass sie weder ausländerfeindliche, noch diskriminierende Motive haben, setze ich voraus, denn sie helfen seit Jahren jedem, der ihre Hilfe braucht. Unabhängig von Herkunft oder Nationalität. Das haben sie also bereits bewiesen. Die Schlaumeier, die sich jetzt von allen Seiten aus Politik und Verbänden zu Wort melden und meinen, sie müssten mit Ausländerfeindlichkeit und Menschenverachtung argumentieren, frage ich: Wisst ihr überhaupt, wovon ihr redet? Was für ein Blödsinn.

24.02.2018: „Frau Barley an der falschen Tafel“ von Henryk Broder bei „Achse des Guten“ (AchGut)

24.02.2018: „Der übliche Pharisäer-Shitstorm. Essener Tafel: Notfalls mit Gewalt zurück auf Kurs“ (Alexander Wallasch auf „Tichys Einblick„; meine Hervorhebungen; die irrtümlich falsche Schreibweise „Sator“ statt „Sartor“ habe ich durchgängig berichtigt):
Vor dem Chef der Essener Tafel Jörg Sartor verbeugen wir uns, vor einem Mann, dessen Anstand ihn gegen eine Phalanx von selbsternannten Tugendwächtern immun macht. ….. Soziale Medien, Zeitungen, Gewerkschaften, Kirchen, Politiker, Parlamentarier, Parteimitglieder, Regierungsmitglieder, Künstler, NGO’s, die Wohlfahrtsverbände – die Front der Gutmeinenden steht in atemberaubender Geschwindigkeit, gipfelt in der Ansage linksradikaler – womöglich wie Antifa staatlich quersubventionierter Kräfte – der Tafel mal eine Besuch abstatten zu wollen. ….. Aber der 61-Jährige Tafelleiter aus Essen widersetzt sich trotzdem. Und er macht das mit einem bewundernswerten rheinischen Humor, mit einer Widerspenstigkeit, die die Maschine immer nur noch schneller und aggressiver laufen lässt. Die Maschine steht jetzt nackt da. ….. Und der Bundesverband der Tafeln, denn auch so einen gibt es, befürchtet noch etwas ganz anders, wenn Sartor berichtet: „Im Moment macht mir Berlin die Hölle heiß, der Bundesverband. Ich soll das zurücknehmen, wegen der Sponsoren und so.“ Na klar, die lebensmittelspendenden Sponsoren sind das nächste Angriffsziel der Drecksmaschine. Der Verband befürchtet es zu Recht: Denn die Maschine ist lernfähig. ….. es geht den Beteiligten dieses gigantischen Shitstorms gegen Sartor nicht um die Leute, die seine Hilfe in Anspruch nehmen, es ihnen geht um die Verteidigung einer immer hässlicher agierenden Refugees-Welcome-Ideologie der sich in einem verhängnisvollen Automatismus Gruppen und Organisationen immer schneller anschließen, nur um nicht von der Maschine „sartoriert“ zu werden. Mitläufer und Dummschwätzer vorneweg. Und um Ihnen das ganze Ausmaß der Idiotie zu verdeutlichen hier eine nicht chronologische Aufbereitung der Kommentare lautesten Schreihalse in dieser maschinistischen Kackophonie:“ (Es folgt eine lange Liste einschlägiger Tweets.)

An dieser Stelle schalte ich außerhalb der thematischen (eigentlich nur: „Pro“-Artikel) und chronologischen Reihenfolge einen Kommentar aus der Frankfurter Rundschau (01.03.18)  zwischendrein, der die o. a.  Analyse von Alexander Wallasch präzise illustriert. Die „Drecksmaschine“ attackiert diesmal nicht die Sponsoren, sondern direkt den und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter. Auch hier geht es dem Autor Arno Widmannersichtlich NICHT um die Hilfebedürftigen, sondern um die Verteidigung einer „immer hässlicher agierenden Refugees-Wecome-Ideologie„. Die hässliche Fratze der Deutschland- und Deutschenhasser enthüllt sich bereits mit der Überschrift „Es regiert der Rassismus„. Widmann unterstellt eine „Änderung des Vereinszwecks„, die in Wahrheit nicht vorliegt und fordert- einen Ausschluss der Essener Tafel aus dem Bundesverband: „… darf es für eine derartige Änderung des Vereinszwecks – „Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen“ – keinen Platz in der Deutschen Tafel geben.
– sowie einen Entzug der steuerlichen Gemeinnützigkeitsprivilegien: „Die Essener Tafel wird seit 1998 vom Essener Finanzamt als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Ob angesichts der Entscheidung, nur noch Deutsche neu zur Tafel zuzulassen, weiter von Gemeinnützigkeit die Rede sein kann – darüber wird gestritten werden.
„Nur noch Deutsche neu zur Tafel zuzulassen“ ist insofern eine freche Lüge, weil Leser, die mit dem Fall nicht näher vertraut sind, hier eine DAUERHAFTE Selektion zu Lasten der Ausländer vermuten müssen, die tatsächlich gar nicht vorliegt.
Ein Ausschluss der Essener Tafel aus dem Dachverband würde wohl deren Ende bedeuten, weil sich dann auch die Sponsoren zurückziehen würden. Aber das ist Widmann egal: Besser, diese ehrenamtliche Initiative kaputt machen, als das zu dulden, was in seinem Immiggressionsfanatischen Weltbild „Rassismus“ ist. Dass dann alle Hilfeempfänger, und darunter 75% Ausländer, im Regen stehen würden: Das interessiert einen durchgeknallten Drecksmaschinenbetreiber nicht.
Wenn man alle diejenigen Tafeln ausschließen wollte, die NICHT „allen Menschen, die der Hilfe bedürfen“,helfen, dann wäre nicht nur die Essener Tafel betroffen. Denn auf die eine oder andere Weise schließen eine ganze Reihe von Tafeln einen Teil der Anspruchsberechtigten aus, weil sie mangels Kapazität oder Spendenaufkommen eben nicht alle Menschen berücksichtigen können, die nach den Rahmenregeln an sich einen Anspruch hätten. Das, was Widmann eine „Änderung des Vereinszwecks“ nennt, wird also von der Wirklichkeit erzwungen – und keineswegs nur in Essen.
In verlogener Verklausulierung unterstellt der Drecksmaschinist des Immiggressionsfanatismus dem Tafelleiter Rassismus: „Stattdessen regiert der Rassismus. Herr Sartor meint, wer behaupte, „wir wären rassistisch, hat sie nicht mehr alle“. Herr Sartor mag kein Rassist sein. Seine Maßnahme ist dann eben nicht darum, sondern dennoch rassistisch.“ (Der Einschub „Herr Sartor mag kein Rassist sein“ ist ersichtlich nur ein Feigenblatt für den Kommentator, um sich nicht dem totalen Zorn seiner Leser auszusetzen; dass er ihn in Wirklichkeit sehr wohl für einen Rassisten hält, ergibt sich aus dem Anschlusssatz.)
Wie sehr der Autor vom Hass gegen seine eigenen Landsleute zerfressen ist, zeigt die zweifellos durch keinerlei reale Beobachtung gedeckte Unterstellung, die deutschen Omas seien selber Schuld, wenn sie Opfer von Ausländeraggressivität würden (meine Hervorhebung): „Wenn Ausländer, wie von der Essener Tafel zu hören ist, die deutsche Oma beiseiteschubsen, dann muss gegen diese Ausländer vorgegangen werden. Wie gegen jeden, der so verfährt. Wie man vielleicht der einen oder anderen deutschen Oma an der Tafel klarmachen muss, dass Kanake ein Schimpfwort ist, auf dessen Gebrauch – mindestens – gegenüber Ausländern sie an der Tafel besser verzichtet.
Am Schluss wiederholt Arno Widmann seine Aufforderung an den Dachverband, die Essener Tafel auszuschließen: „Diese Herren, die nur Deutschen etwas Gutes tun möchten, werden, solange der Verein Deutsche Tafel nicht einknickt, einen neuen Verein gründen müssen. In dessen Satzung könnte es heißen: Hier wird nur Deutschen geholfen.
Der Dachverband lässt sich (zum Glück; jedenfalls bislang) nicht von der Drecksmaschine erpressen.
Aber wenn die Anschläge der deutschen Deutschen-Hasser auf die Fahrzeuge der Tafel nicht schon vorher erfolgt wären (s. u.), dann hätte dieser Hasskommentar leicht den Anstoß dazu geben können: Der antirassistische Biedermann als Brandstifter. Auf jeden Fall dürften sich die linksfaschistischen Terrorbanden, die den Anschlag begangen haben, durch diesen Meinungsäußerung nachträglich bestärkt und legitimiert gefühlt haben.
Und in anderer Weise ist die Hass-Saat des Schreibtischtäters Arno Widerlichmann tatsächlich aufgegangen: Die Essener Kleinpartei (anscheinend eine Organisation nationalistischer Deutsch-Türken) „Allianz Deutscher Demokraten“ (mit dem Kürzel „ADD“ darf die Partei wohl nicht mehr öffentlich werbenhetzt in widerlichster Weise gegen die Tafel bzw. deren Vorsitzenden, wobei auch die Androhung aufscheint, die Sponsoren unter Druck zu setzen („Unter den Sponsoren befinden sich nämlich neben Global-Playern wie Bilfinger, Evonik und Daimler ….. auch Gesellschaften mit städtischer Beteiligung„). Und ganz auf der Linie des o. a. Widmann-Kommentars hat sie eine Strafanzeige erstattet. Die Meldung dazu ist, soweit es um den angeblichen Straftatbestand bzw. den Inhalt der Anzeige geht, ausgesprochen dünn:„Die Essener Tafel, ein eingetragener Verein, richtet seit 06.12.2017 sein Angebot nur noch an “Deutsche Passinhaber” aus, somit an einen geschlossenen Personenkreis. Jedes Vorstandsmitglied hat einzeln Strafantrag wegen dem Verdacht der Steuerhinterziehung aufgrund fehlender Gemeinnützigkeit gestellt.“ Dafür bezieht man sich ausdrücklich auf den Widmann-Kommentar: „Unsere Auffassung der nunmehr fehlenden Gemeinnützigkeit wird auch in einem Artikel der Frankfurter Rundschau “Es regiert der Rassismus” detailliert dargelegt.
Dass jedoch diese potentiellen Wohltätigkeits-Vereins-Vernichter bislang oder nach potentieller „Tafel“-Zerstörung selber an den Tafeln mit anpacken (würden), bezweifle ich.

24.02.2818: „Amtliche Fake News. Wie die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli die Fakten verdreht“ von Alexander Wendt auf seiner Webseite „Publico„.

24.02.2018: Der vielleicht beste, auf jeden Fall analytisch schärfste sowie (auf Seiten der Tafel-Unterstützer) ehrlichste Kommentar, den ich überhaupt gelesen habe, stammt von einem gewissen Gunnar Jeschke[„Naturwissenschaftler, in der DDR aufgewachsen“ – und daher noch nicht so rückgratverkrümmt wie die allermeisten Wessis], einem im „FREITAG“ bloggenden Leser-Autor: „Ist das rassistisch?“. Ich empfehle dringend, den ganzen Artikel zu lesen; hier muss ich mich auf wenige Auszüge beschränken (meine Hervorhebungen):
Die Tafel in Essen hat entschieden, vorerst keine weiteren Ausländer als Kunden zuzulassen, ….. Dürfen die Betreiber der Essener Tafel denn das? Ja, sie dürfen. Ich finde sogar, sie haben genau richtig gehandelt. Das Thema schlägt deshalb Wellen, weil es ein Schlaglicht auf zwei Probleme wirft. Erstens stellt sich die Frage, ob der Zustrom von Migranten zu einer Verschlechterung der Situation ansässiger sozial Benachteiligter führt. Zweitens, wenn dem so ist, muss man sich überlegen, ob zum Schutz der Interessen der Ansässigen eine soziale Diskriminierung zwischen ihnen und neu ins Land gekommenen angemessen ist. Diese Punkte möchten viele Mainstream-Journalisten ungern diskutieren, weil ihre Meinung dazu sich von derjenigen der Neuen Rechten unterscheidet, zwischen ihnen und der Neuen Rechten ein Kulturkampf tobt und die Neue Rechte in diesen Punkten eine solide Bevölkerungsmehrheit hinter sich weiß. ….. Führt Migration zu sozialen Nachteilen für Ansässige? Schon die Frage ist politisch inkorrekt, was daran liegt, dass sie unter den gegenwärtigen Umständen offensichtlich zu bejahen ist. ….. Gemittelt über das ganze Leben eines Menschen und über alle Menschen in einer Gesellschaft muss die Bilanz [zwischen Unterstützung durch und Leistung für die Gesellschaft] positiv sein, sonst verarmt die Gesellschaft. ….. Betrachtet man Migration zunächst nur unter diesem Gesichtspunkt, so sollte eine Gesellschaft diese nur dann zulassen, wenn die Zuziehenden im Mittel über ihren gesamten voraussichtlichen Aufenthalt wenigstens eine ausgeglichene Bilanz haben, also zumindest nicht mehr verbrauchen als sie beitragen. Die 2015/16 in einer Einreisewelle nach Deutschland Gekommenen müssen derzeit im Mittel stark bezuschusst werden und es ist nicht absehbar, dass sich die Bilanz umkehren wird. ….. Unter nichtökonomischen Aspekten kann es geboten sein, Migration zuzulassen, die sich ökonomisch nicht lohnt. ….. In diesen Fällen stellt sich die Frage, ob man die aus humanitären Gründen Aufgenommenen den bereits Ansässigen sozial gleichstellen sollte. Diese Frage kann man unter einem praktischen und unter einem ethischen Blickwinkel betrachten. ….. [Zur Berechtigung von „Diskriminierung“ zugunsten eigener Bürger bei staatlichen Sozialleistungen] Sofern die Leistungen aus gesonderten, beitragsbasierten Sozialsystemen finanziert werden, haben diejenigen, die zuvor beigetragen haben, einen anderen Anspruch als diejenigen, die nicht beigetragen haben. Das ist eine Frage elementarer Gerechtigkeit. ….. Gegenüber aufgenommenen Flüchtlingen und Migranten hat er [der Staat] nur die Pflicht, das Existenzminimum zu garantieren. ….. Es besteht aber keinerlei Grund, dass diese genauso hoch sein müssen wie die Grundsicherung für Staatsbürger. ….. Hat eine Diskriminierung zwischen Staatsbürgern und Migranten irgendeinen rassistischen Aspekt? Ganz klar: Nein. Deutsche Staatsbürger haben die verschiedensten ethnischen Wurzeln. ….. Wenn jemand aufgrund dieser ethnischen Herkunft zwischen deutschen Staatsbürgern diskriminieren würde, wäre das Rassismus. Wenn ein Russlanddeutscher vor der Einbürgerung bereits die Privilegien eines deutschen Staatsbürgers genießen würde, wäre das Rassismus. Die Unterscheidung zwischen Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern ist es nicht, denn sie hat mit der ethnischen Identität nichts zu tun.

24.02.2018 „Wem noch zu helfen ist“ titelt Ariane Bemmer in den Potsdamer Neueste Nachrichten. Und will damit wohl sagen: den Kritikern der Tafeln ist definitiv nicht mehr zu helfen. Und im Gegensatz zu fast allen anderen spricht sie klar aus, dass nicht nach (vermeintlicher) Bedürftigkeit verteilt werden kann, wenn die Gesamtmenge nicht für alle „Bedürftigen“ ausreicht (meine Hervorhebung):
Der Konflikt wird seit seinem Bekanntwerden heftig politisch instrumentalisiert. ….. Die Suche nach einer praktischen Lösung für das instrumentalisierte Problem wird dabei aus den Augen verloren. Die Maxime, dass allein die Bedürftigkeit zähle, hilft nicht weiter, wenn alle ihre Bedürftigkeit nachweisen – und es trotzdem zu Verdrängung kommt. Wenn es so viele Menschen gibt, die rund um den Wasserturm auf Hilfe angewiesen sind, dann muss offenbar eine weitere Essensausgabe organisiert werden. ….. Ja, wer? ….. Die ehrenamtlichen Helfer würden damit [mit einer Überwachung und Regulierung der Warteschlangen] noch zum Sozialarbeiter gemacht. Nicht auszuschließen, dass sie dazu nicht auch noch bereit sind. Das mag man gern öfter mal in Betracht ziehen.

26.02.2018 Der Kommentar „Die Essener Tafel ist ein Ort des Bürgerkriegs“ von Gerd Buurmann bei AchGut entlarvt in einer Kritik von zwei konkreten Politikern die ganze Verkommenheit und Verlogenheit des herrschenden Buntfanatismus:
Die Essener Tafel ist ein Ort des Bürgerkriegs geworden. Heute kämpfen dort Deutsche, Migranten und Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten um ihre Würde. [Sawsan] Chebli und [Karl] Lauterbach rührt das aber nicht. Sie verurteilen stattdessen die Ärmsten der Armen [Deutschen], die nicht mehr zur Tafel gehen, weil sie in all ihrem Elend nicht in der Lage sind, mit ihren Ellenbogen gegen den Verdrängungswettbewerb anzugehen. Wie zynisch kann man eigentlich noch werden? Chebli und Lauterbach leben in einem Wolkenkuckucksheim. Sie tragen weiße Hermeline, lustwandeln tagsüber in ihren ökologisch artgerechten Gärten und philosophieren abends bei Biowein und lokalem Walnussbrot darüber, was es bedeutet, ein gutes und gerechtes Leben zu führen. Sie schlürfen Austern und erklären, es gäbe keine Obergrenze des Machbaren. Wehe aber, es gibt Menschen, die sich weigern, die Zwangsarbeit ihres guten Gewissens zu leisten. Dann werden sie ungemütlich.
Und:
Warum regt sich kein lautstarker Protest gegen all die Politikerinnen und Politiker, die die Frechheit besitzen, ausgerechnet die selbstlosen und hilfsbereiten Menschen zu verleumden, die ihre freie Zeit opfern, um anderen Menschen zu helfen? Diese engagierten Bürgerinnen und Bürger haben lediglich erklärt, dass die Obergrenze ihrer Fähigkeit zu helfen, erreicht ist. Das ist kein Verbrechen! Außerdem ist es die verfehlte Politik, die überhaupt erst dazu geführt hat, dass die hilfsbereiten Menschen der Essener Tafel brutal an ihre Grenzen gestoßen sind. Sawsan Chebli und Karl Lauterbach verdammen engagierte Bürgerinnen und Bürger, weil sie an ihre Grenzen stoßen. Für diese Kaltschnäuzigkeit gehören beide entlassen!

26.02.2018 „Da wird was aufgetischt“ titelt Michael Hanfeld in der FAZ:

Das Thema war und hätte für Politik und Medien sein müssen, genau hinzuschauen, was bei der Tafel in Essen – und nicht nur dort – wirklich los ist und warum das so ist. Aber das könnte selbstverständlich unangenehm werden, weil es die Misere der Sozial- und Flüchtlingspolitik der Parteien offenlegt, die sich gerade anschicken, eine neue Große Koalition zu bilden. Und weil es ins Heileweltwunschbild all derjenigen nicht passt, in deren persönlichem Lebenskreis es solche Probleme nicht gibt, weil sie niemals bei der Tafel um Essen anstehen, sondern höchstens an der Supermarktkasse einmal etwas länger warten müssen.

27.02.2018 „Die Rassismus-Keule schwingt vorbei am eigentlichen Problem“ schreibt RAINER BALCEROWIAK auf „Cicero“ (meine Hervorhebungen): „….. hatte die Essener Tafel die Notbremse gezogen. Das Echo auf diesen Schritt war überwältigend, und in den meisten Fällen an Verlogenheit und Verbohrtheit kaum zu übertreffen. ….. Dank einer phasenweise komplett unregulierten Zuwanderung befinden sich ….. arme [deutsche] Menschen mittlerweile in einem erbitterten Konkurrenzkampf um schmale Ressourcen am unteren Rand des Wirtschaftsgiganten Deutschland. Dabei ist das entwürdigende Geschubse und Gedrängel bei der Verteilung „überflüssiger“ Lebensmittel nur eine der vielen Erscheinungsformen dieser gesellschaftlichen Verwerfung, in Einrichtungen für Wohnungslose oder auch auf dem regulären Wohnungsmarkt sieht es im Prinzip ähnlich aus. Dennoch wird gerade in linken Kreisen unverdrossen die Rassismus-Keule gegen die Essener Tafel geschwungen. Der real existierende Konkurrenzkampf zwischen einheimischen Armen und Zuwanderern wird dabei komplett ausgeblendet. Kein neues Phänomen. Vor rund zwei Jahren gab es auch in der Flüchtlingshelfer-Szene die verbreitete Anschauung, dass man ausschließlich Flüchtlinge unterstütze, da einheimische Menschen in Notlagen schließlich schon Chancen in ihrem Leben gehabt hätten.

27.02.2018 Nein, nicht alle evangelischen Theologen hassen ihr eigenes Volk. Der evangelische Theologe Richard Schröder schrieb in der WELT den – allerdings kostenpflichtigen – Artikel „In Deutschland muss doch niemand hungern!„. Über dessen Inhalt erfahren wir an anderer Stelle: „….. Richard Schröder unterstützte die Entscheidung der Tafel. Wenn 75 Prozent der Registrierten Migranten seien, „ist es doch gerecht und in Ordnung, nun den Nichtmigranten die Gelegenheit zu geben, auch noch registriert zu werden“.“ Allerdings: Ohne Lügenkosmetik geht es auch für ihn nicht: „Den Verantwortlichen in Essen empfahl Schröder, sich an anderen Lösungen zu orientieren. In Chemnitz etwa sei die Tafel an unterschiedlichen Tagen jeweils nur für Migranten, Alteingesessene und Behinderte geöffnet.“ Das Dekorum ist (wie ja bereits Jörg Sartor im t-online-Interview kritisiert hatte) alles.

27.02.2018 Bereits ganz zu Beginn der Debatte, am 23.02.2018, hatte sich der FAZ-Redakteur Jasper von Altenbockum klar auf die Seite der „Tafel“ (und der dortigen DEUTSCHEN Kunden) geschlagen. Unter „Was Merkel nicht wahrhaben will“ legt er noch einmal nach: „Was der „Essener Tafel“ widerfährt, zeigt im Kleinen, was seit geraumer Zeit in Deutschland aus dem Ruder läuft. Der Druck, der durch Migration und Integration entsteht (in Wahrheit kann von Integration bestenfalls in Generationen die Rede sein), wird so lange nach unten weitergegeben, bis die Konflikte nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können. So kam „Köln“, so kamen die „Clans“, so kam jetzt die Tafel, und in den kosmopolitischen Kreisen der Republik herrscht großes Erstaunen, was sich da unten alles tut. Statt aber das eigene Weltbild zu kontrollieren, ist die Reaktion die übliche: Auch in den Tafeln, die soziale Brennpunkte bedienen, müssen „Nazis“ am Werk sein, herrscht „Ausländerhass“. So reden Sozialdemokraten wie Karl Lauterbach, die sich nicht wundern sollten, warum die SPD in der Krise steckt.“

28.02.2018 Es gibt in der „offiziellen“ Öffentlichkeit von Politik, Verbänden und Medien einen Konsens, den dort niemand verlässt: Dass Deutsche und Ausländer gleich behandelt werden müssten. So sehr sich auch Frank Stenglein, Redaktionsleiter der WAZ Essen, af den ersten Blick auf die Seite der Essener Tafel schlägt: DAVON weicht auch er nicht ab in seinem Kommentar „Die Essener Tafel badet die falsche Einwanderungspolitik aus“ (meine Hervorhebungen):
Sicher, die getroffene Regelung, nur Ausländer für einige Monate auszuschließen, wirkt hemdsärmelig und ist daher angreifbar. Sie ist aber nur der Versuch, mehr Verteilungsgerechtigkeit herzustellen zwischen Neuankömmlingen und denen, die schon länger hier leben. ….. Auch wenn es manchem nicht in den Kram passt, aber in diesem Punkt haben die Tafel und etliche ihrer älteren Nutzer nun einmal einschlägige Erfahrungen sammeln müssen. Realität kann niemals rassistisch sein. ….. Der Ratschlag, jeden einzelnen Störer zur Ordnung zu rufen, ist wohlfeil, aber am Ende muss das ganze Tafel-Konstrukt mit seinen Abläufen für die Ehrenamtlichen noch pragmatisch handhabbar sein. ….. Der bundesweite Streit um die Essener Tafel ist nicht zu verstehen, wenn man die großen Zusammenhänge außer Acht ließe. Wie im Brennglas zeigt sich hier nämlich der ganze Irrsinn der deutschen Einwanderungspolitik. Politiker, die sich humanitärer Ideale rühmen, lassen ohne Konzept Hunderttausende ins Land, von denen viel zu viele niemals den Status des Hilfeempfängers verlieren werden. Sie stützen ihren Lebensunterhalt – neben dem Hartz IV-Bezug – auf die Angebote der Tafel. ….. Die Sartors in diesem Land rackern sich mit viel Idealismus in einem sozialpolitischen Minenfeld ab, machen dabei natürlich auch kleine Fehler und werden dann von den zahlreichen politischen Scharfrichtern in diesem Land als Rassisten diffamiert. Zum Dank sozusagen. An Schäbigkeit ist das nur schwer zu überbieten.“
Die, freilich sehr versteckte, Kritik kommt durch in den Aussagen „die getroffene Regelung ….. wirkt hemdsärmelig und ist daher angreifbar“ und „machen dabei natürlich auch kleine Fehler“. In der Summe freilich ist das ein sehr mutiger und schöner (Ruhrpott-typisch knallharter) Kommentar. Noch weiter darf man sich in Deutschlands konsensfaschistischer Einheitspresse offenbar nicht aus dem Fenster hinauslehnen – wenn man nicht herausfallen will.

28.02.2018 Eine Äußerung des Sat.1-Moderators Claus Strunz referiert der STERN unter dem (bereits tendenziösen) Titel „ ‚Merkel, die gütige Mama für Flüchtlinge‘: Claus Strunz polemisiert mit Kommentar zur Essener Tafel„: „Stets sorgt sie [Bundeskanzlerin Angela Merkel] sich um Flüchtlinge und Asylbewerber, vergisst darüber die Einheimischen und ihre Sorgen“ hieß es da in schlichter Logik. Strunz‘ Worte gipfelten in den Worten: „Merkel ist zur doppelten Mutti geworden. Zur strengen, gefühllosen und ungerechten Stiefmutter für die aufmüpfigen Deutschen und zur fürsorglichen, nachsichtigen und gütigen Mama für die Flüchtlinge.“ Das Hamburger Fachmagazin für Hitler-Tagebücher und für den Kampf gegen Rechts kann es nicht lassen, seine Leser zum politisch korrekten Denken zu erziehen. Die Reaktionen derjenigen, die das Strunz-Video gesehen haben, werden im Text in der Proportion durchaus korrekt beschrieben (nehme ich an): „Solche Sätze rufen gespaltene Meinungen hervor. Von bislang 21.000 Reaktionen „liken“ 17.500 Menschen das Video von Strunz. …… Es gibt auch scharfe Ablehnung. Viele Nutzer gehen auf Strunz los.“ In den beispielhaft wieder gegebenen Twitter-Kommentaren steht allerdings das Verhältnis 8:2 GEGEN Strunz. Das ist zwar nicht unmittelbar „Lügenpresse“; sehr wohl aber Tendenzpresse.

01.03.2018 Jürgen Kaube kritisiert in der FAZ unter der Überschrift „Chef der Essener Tafel: Wen soll Jörg Sartor wählen?„: das „wohlfeile Gerede von politischen Tugenddarstellern, die lieber ihre Urteile und maßlosen Bilder twittern, bevor sie, wenn überhaupt, dazu bereit sind, sich ein realistisches Bild von dem zu machen, was nicht zuletzt von ihnen hervorgebracht wurde.“

Terror gegen die Essener „Tafel“

Die Linksfaschisten reagieren wie immer: Mit Terror.

Autos und Haus beschmiert. Tafel-Chef droht mit Rücktritt“ meldet die BILD am 25.02.2018:
Seit 1995 kümmert sich die Essener Tafel um Bedürftige. Ihr aktueller Chef Jörg Sartor (61) ist seit 13 Jahren dabei. Erst schleppte er Kisten, seit zwölf Jahren leitet er den Verein. Nie hätten sich Sartor und seine 120 Tafel-Ehrenamtlichen wohl träumen lassen, dass sie einmal als Nazis beschimpft werden. Doch jetzt geschah genau das: In der Nacht zu Sonntag schlichen laut Polizei Unbekannte auf den Parkplatz der Tafel, besprühten sechs der insgesamt sieben Tafel-Laster und die Eingangstür. „Nazis“ und „Fuck Nazis“ („Scheiß auf Nazis“) prangt dort jetzt in großen Lettern. ….. Sartor wird die Farbe nicht entfernen: „Die Lkw sollen durch die Stadt fahren, das sollen alle sehen!“ ….. Sartor: „Jetzt haut ein Haufen von Politikern auf uns ein, ohne sich zu informieren. Die sollen sich mal herbewegen und vor Ort mitarbeiten – danach können sie sich gerne äußern.“
Diesen Terror haben eindeutig die Hetzer in Politik, Verbänden usw. mit zu verantworten!

Auch „Der Westen“ berichtet, unter „Nach Aufnahme-Stopp für Ausländer bei der Essener Tafel: Unbekannte beschädigen Fahrzeuge und Türen der Tafel

Wie eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2012 die Immiggressoren „doppelt“ bereichert hat

Am 24. September 2015 deckte Rainer Wehaus in seinem „Leitartikel zur Flüchtlingskrise. Liebe deinen Übernächsten“ die wahren Hintergründe des Massenansturms fremder Horden auf die deutschen Grenzen auf (meine Hervorhebungen):
Müsste man eine Chronologie der Flüchtlingskrise schreiben, würde alles mit einer fast schon historischen Dummheit beginnen: Das Bundesverfassungsgericht kippte 2012 die Regeln zur Versorgung von Asylbewerbern und schuf in Deutschland eine Art Hartz-IV-Anspruch für alle Armen dieser Welt: 1500 Euro netto für eine fünfköpfige Familie, dazu kostenloses Wohnen – das ist das Angebot, das Deutschland seitdem der Welt macht. ….. Die Flüchtlinge kamen in ein Land, das erstaunlich naiv ist. Liebe deinen Nächsten, heißt es in der Bibel, aber der Deutsche hebt seine Gefühle gern für den Übernächsten auf. Dass die Flüchtlingszahlen erst nach Erhöhung der Bargeldzahlungen in die Höhe schossen, wurde fast kollektiv vergessen. Stattdessen wurden in der öffentlichen Debatte Krieg und Gewalt als feste Gründe installiert, warum die Zahlen steigen. Insbesondere der Bürgerkrieg in Syrien musste als Erklärung herhalten, obwohl von dort bis heute nicht einmal ein Drittel aller Flüchtlinge herkommen und selbst deren Leib und Leben nicht mehr bedroht ist, wenn sie die deutsche Grenze überqueren. ….. Aber wenn sich der Deutsche mal etwas eingeredet hat, hört er nicht mehr auf. ….. Uns geht es zu gut: Anders lässt sich die Flüchtlingskrise nicht erklären. ….. Die Kanzlerin hat sich zur Schutzheiligen aller Flüchtlinge gemacht und damit die Krise verschärft. ….. Merkels Forderung, andere Staaten sollten mehr tun, sind ein Ablenkungsmanöver. Diese Flüchtlingskrise wird erst enden, wenn Deutschland sein großzügiges Angebot an die Armen dieser Welt wieder zurücknimmt.“

Wenn man oben die Behauptungen der Immiggressorenlobby gelesen hat, dann sieht man Punkt für Punkt die Richtigkeit dieses Kommentars bestätigt:

  • Der buntfanatische deutsche Narrensaum liebt die Eindringlinge – und hasst seine eigenen Landsleute.
  • Anstatt dass Deutschland sein „großzügiges Angebot an die Armen dieser Welt“ zurücknimmt, wird es im Ergebnis durch die Tafeln (und Kleiderkammern) SOGAR NOCH ERWEITERT! Und das, wie wir oben gesehen haben, vielerorts zu Lasten bedürftiger Deutscher.

Und da geht es keineswegs nur um Lebensmittel, sondern offenbar auch um Textilien; jedenfalls hatte Sartorüber einen 80jährigen Russen gesprochen, der Kinderbettwäsche mitgenommen habe.
Hinzu kommen noch die Kleiderkammern, die die Immiggressoren gratis oder für wenig Geld mit Bekleidung versorgen. In der Summe also ist unser Deutschland ein wahres Schlaraffenland für Migranten – weswegen sie ja auch nach wie vor in Massen bei uns einfallen. Unter dem Jubel der deutschen Deutschland- und Deutschenhasser.

Tatsächlich würde ein Ausschluss aller Eindringlinge von den Tafeln usw. also lediglich diejenige Situation wiederherstellen, wie sie bis 2012 nicht nur bestand, sondern auch OLITISCH GEWOLLT war. Und die erst dann durch eine (Fehl-)Entscheidung der Justiz zum Wohle (und zur Freude) der Eindringlinge geändert wurde. Und, im Ergebnis, gleichzeitig ZUM NACHTEIL DER DEUTSCHEN TAFELKUNDEN.

Zwar würde ich nicht so weit gehen, den völligen Ausschluss von Ausländern von den Tafeln zu fordern; wohl aber wäre ein unbedingten Vorrang für alle anspruchsberechtigten Deutschen für mich eine Selbstverständlichkeit.
Von anderen moralisch legitimierenden Überlegungen (vgl. oben zu Gunnar Jeschke und unten zum Thema „Clubgüter“) ganz abgesehen, entspräche das, wie gesagt, dem früher bestehenden und gewollten Zustand, bei dem es nicht zuletzt um eine gewisse ABSCHRECKUNG der Migranten ging.
Ihre vorhersehbaren Rassismusvorwürfe können sich die abartigen deutschen Übernächsten-Lover in die Haare schmieren.

Die „Clubgüter“ unseres Landes gehören den DEUTSCHEN – nicht den Invasoren!

Den in der Volkswirtschaftslehre etablierten Begriff der „Clubgüter“ hat meines Wissens der Münchener VWL-Professor Prof. Hans-Werner Sinn (übrigens aus Bielefeld stammend und von daher mein „Landsmann“) eingeführt. Über einen Vortrag von ihm informiert der FAZ-Bericht „Flüchtlingskrise: Ifo-Chef Sinn notfalls für nationale Grenzkontrollen“ von Philipp Plickert (01.03.2016) (hier auch auf der Homepage von Prof. Sinn) (meine Hervorhebung):

Den Staat sieht Sinn dabei [d. h. im Zusammenhang mit den exorbitanten Kosten der Massenimmiggression] als einen „Club“, der bestimmte Clubgüter wie Straßen, andere Infrastruktur, Justiz, Polizei und Schulen zur Verfügung stellt. Der Staat verwalte damit ein kollektives Eigentum, das über Generationen aufgebaut wurde. Es sei legitim und sogar notwendig, dieses Eigentum schützen zu wollen, etwa auch durch Zäune. „Wohldefinierte Eigentumsrechte sind die Voraussetzung für Frieden und Wohlstand“, sagte Sinn: „Grundsätzlich gilt daher, liberale und offene Gesellschaften gibt es nur mit Zäunen und nicht ohne.“ Das hätten viele in Deutschland aber nicht verstanden.“

Ausführlich beschrieben wird der Begriff im Lexikoneintrag „Clubgüter“ des wirtschaftswissenschaftlichen Instituts CESifo Group, München. Auch das Stichwort „Öffentliche Güter“ im Blog „Ökonomie als Sozialwissenschaft“ ist einschlägig. Das Online-Verwaltungslexikon führt diesen Begriff zwar nicht direkt auf, jedoch bietet es eine informative Übersicht über „Güter, Güterarten„.

So ganz genau treffen die gelehrten Definitionen nicht, worum es hier geht. Daher probiere es mal mit dem Neologismus „Sozialvertragsgüter„.
Diese Bezeichnung knüpft an die Vorstellung an, dass der Staat das Ergebnis eines „Sozialvertrages“ (contract social, d. h. eines Vertrages von Individuen, die sich zu einem Staat ‚zusammengetan‘ haben). Das ist natürlich eine theoretische Fiktion, die mit der historischen Realität wenig gemein hat. Doch liefert sie die notwendige Unterscheidung zwischen denjenigen, die dazugehören (und somit Anspruch auf die gemeinsamen Güter – Sozialvertrags- bzw. Clubgüter haben) und denjenigen, denen ein solcher Anspruch nicht zukommt.

An allererster Stelle ist hier zu nennen, was in den Lexika NICHT vorkommt: Nämlich der gemeinsame Lebensraum (Wikipedia). Wem der Begriff historisch suspekt ist, der mag ihn durch „Habitat“ oder „Revier“ ersetzen; ich selber bin nicht geneigt, mich linksfaschistischen Diskursvorschriften zu unterwerfen.
Wie wichtig dieser Lebensraum ist, bestätigen ausgerechnet die schlimmsten Immiggressionsfanatiker in Deutschland – die GRÜNEN. Und zwar insbesondere hier in Bayern, wo der  grüne Intelligenzbiologe Anton Hofreiter haust und wo dessen Partei ein Volksbegehren gegen den „Flächenfraß“ in die Wege geleitet hat. Man muss schon ein geistig erschreckend beschränkter Buntiot sein, um einerseits allen Wanderungswilligen dieser Welt in Deutschland Zutritt gewähren zu wollen, andererseits aber eine extreme Beschränkung des Bauens von Wohnungen, Schulen, Betrieben und Verkehrswegen zu fordern.
Aber gut: Die Grünen waren ja auch für die Verstromung bzw. Liquidierung (Verkraftstoffung) von Lebensmitteln; von daher kann der grüne Wahn nicht wirklich verwundern.

Das Nächste, was ebenfalls in den Lexika nicht erwähnt wird (weil kein „Gut“ im fachwissenschaftlichen Sinne), ist natürlich die gemeinsame „Clubkasse“, also im Wesentlichen die in den gemeinsamen „Topf“ eingezahlten Steuern. Davon werden gegenwärtig (alles in allem: einschl. Verwaltungskosten usw.) insgesamt irgendwo zwischen 30 und 50 Milliarden, sagen wir: 40 Milliarden, an die Immiggressoren verschenkt bzw. für diese Einwohnergruppe hinausgeworfen.
Im Grunde „stehlen“ uns die sogenannten „Flüchtlinge“ (von denen fast niemand ein solcher ist!) uns dieses Geld, indem sie sich hier hereindrängeln und unseren Staat, also letztlich uns als Steuersklaven dieses Staates, zwingen, solche Summe für sie aufzubringen.
(Die auch in Zukunft munter steigen werden, selbst wenn jährlich „nur“ noch um die 200.000 dieser sozialen Hängemattenbewohner bei uns einfallen.)

Und dann sind da die gemeinsamen Güter. Bei den Verkehrswegen ist das nicht so problematisch; die können großenteils auch mehr Personen aufnehmen und die Abnutzung ist gering.
Bei den Wohnungen dagegen sieht es ganz anders aus. Die sind zwar zum allergrößten Teil kein öffentliches Gut (mehr), weil der Staat nur noch relativ wenige Sozialwohnungen besitzt. Aber natürlich ist auch der in Privateigentum stehende Wohnraum irgendwo „gemeinsam erwirtschaftet„: Der Eigentümer hat sie (in aller Regel) nicht mit seinen eigenen Händen erbaut. Und auch das Geld, mit dem er sie erworben hat, wurde häufig von anderen erwirtschaftet und an ihn abgeführt.
Entsprechend fordert auch der Genosse Heiko Maas, SPD, in seinem (insgesamt ebenso kurzen wie verquollenen) SPON-Gastbeitrag über „Heimat“ ein gewisses Maß an gerechter Verteilung des gemeinsam Erwirtschafteten (Hervorhebungen von mir geändert): „Heimat ist, dass Reichtum, der gemeinsam erwirtschaftet wird, auch gerecht verteilt wird – zumindest halbwegs.
Es liegt auf der Hand, dass das (mehr oder weniger) „gemeinsam“ Erwirtschaftete nur dann (mehr oder weniger) „gerecht“ verteilt ist, wenn es unter eben den Mitgliedern des Kollektivs „verteilt“ wird, die zu seiner Produktion beigetragen haben. Das sind (so dürfte das auch Maas sehen) keineswegs nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Vielmehr ist es die Gesellschaft insgesamt, die einen konkreten Betrieb mit konkreten Produktionsergebnissen überhaupt erst ermöglicht: Infrastruktur, Ausbildung, Sicherung des Rechtsfriedens usw.
Für den vorliegenden Zusammenhang ist es unerheblich, dass sich der individuelle Beitrag niemals exakt zuordnen lässt; hier geht es lediglich darum, dass ins Land eindringende Fremde NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu diesem kollektiven (relativen) Wohlstand beigetragen haben.
Es ist daher NICHT gerecht, sondern vielmehr eine parasitierende Ungerechtigkeit, wenn diese Güter in einem gigantischem Umfang an solche Eindringlinge verschenkt werden (müssen).

Nun könnte man einwenden, dass die Tafel-Güter etwas anderes seien, weil sie von Privaten (Unternehmen) zwecks Verteilung an Bedürftige verschenkt wurden.
Dennoch: Dass diese Güter überhaupt (zunächst) auf dem Markt angeboten wurden bzw. überhaupt angeboten werden konnten verdankt sich letztlich der Anstrengung des gesellschaftlichen „Kollektivs“.
Damit will ich nicht einer kommunistischen Enteignung das Wort reden: Die eigentumsbasierte freie Marktwirtschaft hat sich ja bekanntlich EMPIRISCH als überlegene Wirtschaftsform erwiesen. Aber irgendwo steckt in allem, sozusagen homöopathisch verdünnt, beispielsweise auch die Erziehungsleistung jener armen alten Mutter, die jetzt an der Tafel von aggressiven Eindringlingen beiseite geschubst wird (und deren Kinder jetzt im Produktionsprozess stehen).
Sie gehört zu jenem „Wir“, das nach einem Wahlkampfslogan der ehemaligen Volkspartei (und zukünftigen Kleinpartei) SPD „entscheidet“.

Den Titel leite ich also aus meiner logischen Analyse des Maas’schen Heimatbegriffs her. Ich will nicht verhehlen, dass ich heftige Vorurteile gegen den Reichszensurminister hege, dessen Recht den konsensfaschistischen Machtkomplex sichert und der keine Chance auslässt, um eine Konkurrenzpartei, welche die EINZIGE politische Alternative zum deutschen Blockparteienkartell ist, mittels „Recht und Gesetz“ (und Verfassuungsschutz) zu versenken.
Meine geschätzten Leserinnen und Leser werden mir hoffentlich dennoch zustimmen, dass ich mich bei der Interpretation seiner Forderung redlich um logische Sauberkeit und absolute Folgerichtigkeit bemüht habe.
Gleichwohl kann ich nicht ausschließen, dass sich der heimatlose Heißluft-Heiko missverstanden fühlt. Vielleicht ist er ja bei seinem Kampf mit der deutschen Sprache zweiter Sieger geblieben und ist in Wahrheit der seinem Gesagten genau entgegengesetzten Meinung, es sei ein Gebot der Gerechtigkeit, dass die Deutschen das gemeinsam Erarbeitete an alle Welt verschenken?
Sollte das so sein, dann soll er es einfach sagen; ich verspreche ihm, dass er das dann auch ungekürzt in meinem Blog veröffentlichen darf.

Denn ferne sei es von mir, dass ich einem Bundesminister der Justiz womöglich einen Tort antun täte!

Indes ist die Realität – in der SPD wie generell beim merkelschen Schurkenregime – eine andere: Dort haben die Machthaber entschieden, dass die Deutschen Dukaten zu scheißen haben, und zwar genau in den Schoß der durch unsere offenen Grenzen einsickernden „Goldstücke“.
Das hat eine Intelligenzgrüne, Frau Katrin Göring-Eckardt, den germanischen Staatssklaven anno 2013 im deutschen Staatsfunk so verklickert (meine Hervorhebung):
Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.”
Muss man sie nicht regelrecht lieb haben – diese außerirdischen grünen Männchen und Weibchen?

EINES wundert mich freilich doch: Gegen DIESE „Diskriminierung“ der armen Fremden hat sich noch kein Proteststurm erhoben: „Zuzug gestoppt: Pirmasens will keine weiteren Flüchtlinge“ (ZEIT 28.02.2018). Aber was nicht ist, kann ja noch werden …..

Zum versöhnlichen Abschluss entbieten wir Angela Merkel, Kaiserin des Scheinheiligen Buntiotenreiches Deutscher NoNation, ein Ständchen zum Gruße:

Die hilfebedürftigen deutschen Weber

(Nach Heinrich Heine; übrigens von der Gruppe „Liederjan“ musikalisch großartig interpretiert.)
Im düstern Auge keine Träne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch der Göttin, zu der wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Sie hat uns geäfft und gefoppt und genarrt –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch der Merkel, der Kais’rin der Reichen,
Die unser Elend nicht konnte erweichen,
Die den letzten Groschen von uns erpresst
Und uns wie Hunde überrollen lässt –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo blaue Blumen am liebsten man knickt,
Wo Kopftuch und Muezzin Buntbratzen erquickt –
Wir weben, wir weben!

Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht –
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch,
Wir weben, wir weben!

Der Fluch hat zweimal schon zugeschlagen;
Zum dritten werden Buntnarren beitragen.
Merkel, du bist eine giftige Schlange,
Merkel, wir schwören: Du machst’s nicht mehr lange!

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

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