Aus Hamburg: „Merkel muss (immer noch) weg!“

"Merkel muss weg" (Screenshot youtube)

In Hamburg wird weiter gegen Angela Merkel protestiert. 1000 (Anti)-FAnten halten das immer noch für Nazipropaganda und wollen „Merkel muss weg“ verhindern – eigentlich wegprügeln. Mehr als 1000 Polizisten sind nötig, das zu verhindern.

Wie gut, dass der Kampf gegen Rechts so volle Kriegskassen für seinen Feldzug gegen meinungsauffällige Bürger hat. Denn auch zum fünften Mal fand in Hamburg die „Merkel muss weg“-Demo statt. Das wird ja langsam teuer mit den Gegendemos.

Denn auch diesen Montag waren wieder 1000 Gegendemonstranten eingetroffen, um ihr Taschengeld aufzubessern und diese Meinungsäußerung von knapp 400 Demonstranten zu unterbinden. Das gelang der Polizei zwar, dennoch ist es nicht ungefährlich überhaupt zur Demonstration zu kommen.

Ein 68-jähriger war laut dem Livestream von Oliver Flesch bei der Anreise zusammengeschlagen worden sein. Man weist auch immer wieder darauf hin, lieber nicht allein zur Demonstration zu gehen. Dass sich (Anti)-FA getarnt unter die Demonstranten mischt, war wohl nur ein Gerücht, Stimmungsmache…

Polizeisprecher Ulf Wundrack war selbst am Einsatzort, er bestätigte, dass die Veranstaltung ruhig verlaufen wäre, er war über Angriffe auf dem Hinweg nicht informiert.

Dieses Mal wurde allerdings nicht auf dem Gänsemarkt demonstriert, weil da eine weitere Gegendemo zu „Merkel muss weg“ den angestammten Platz reserviert hatte.

Das „Rechte stellen-Kampfblatt“ Hamburger Morgenpost MOPO findet das witzig, höchstwahrscheinlich genau so, wie das sie dieses Mal „Besorgte Bürger“ reaktiviert haben, aus der Mottenkiste der Bürgerdiffamierung. Ansonsten das Übliche. Man habe Rechte gesehen, angeblich, hört man immer wieder.

Ein MOPO-Leser treffend: „Ach, die Praktikanten sind wieder aufgewacht.“

Schauen Sie sich die Bilder an. Schauen Sie, was Sie da für Leute sehen. Ich sehe da keine Neonazis. Ich sehe da mutige Bürger, die sich trotz massiver Repressalien nicht davon abhalten lassen, für ihr Land einzustehen.

Bei der Demo gab es diesmal auch Reden, mit einem Megafon vorgetragen, in denen immer wieder gebetsmühlenartig erklärt wird, was eigentlich jeder Klippschüler begreift:

Man kann nicht über seine Verhältnisse leben. Wirtschaftlich nicht, sicherheitspolitisch nicht und religiös schon gar nicht:

„Wir fordern die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die bestmögliche Ausrüstung der Bundeswehr, um unsere Verteidigungsfähigkeit und unsere Souveränität wieder herzustellen.

„Die Netz DG ist mit der freien Meinungsäußerung nicht vereinbar.“

„Verteilt das Manifest von Kandel in eurer Nachbarschaft“

„Steuerhinterziehung ist Pflicht. Entzieht dem System sein Geld.

„Generalstreik“

„DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND.“

„MERKEL MUSS WEG.“

Und dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen: Dass dann auch noch einige Andere weg müssen. Am nächsten Montag geht es weiter, dann wohl wieder auf dem Gänsemarkt. (VK)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...