Alternative Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ erfolgreich

(Bild: Zentrum Automobil e.V.)
Zentrum Automobil (Bild: Zentrum Automobil e.V.)

Rastatt – Die alternative Gewerkschaft „Zentrum Automobil e.V.“ konnte bei der Betriebsratswahl des Daimler Automobilwerks in Rastatt drei Vertreter in die Mitarbeitervertretung entsenden.

„Rechtextreme in Betriebsrat gewählt“. So titelte die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Sonntag und teilte mit, dass im Werk Rastatt die Liste „Zentrum“ 8,1 Prozent der Stimmen errang und mit drei Vertretern in den 35-köpfigen Betriebsrat einzog.

Am Dienstag werden die Wahl-Ergebnisse der Daimler-Werke in Untertürkheim und Sindelfingen veröffentlicht. Diesen Zahlen wird noch mehr „Brisanz“ zugemessen, denn der Standort Untertürkheim gilt als Hochburg des „Zentrum Automobil“, so die SZ. Dort hatte die Vereinigung schon vier Sitze im Betriebsrat inne. Den Einzug von „Zentrum Automobil“ in den Betriebsrat bezeichnet Baden-Württembergs IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger als „ungute Sache“, aber auch als „Tatsache, der man sich stellen muss“. Dabei gelte jedoch laut dem IG-Metall Funktionär Zitzelsberger: „Wer gegen unser Wertegerüst von Respekt, Würde und Solidarität verstößt, dem muss klar sein, dass wir das nicht akzeptieren.“ (SB)

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