Akif Pirinçci: Stimme erheben bei 130 Dezibel

Symbolfoto: Durch TeodorLazarev/Shutterstock
Hier erhebt jemand seine Stimme (Symbolfoto: Durch TeodorLazarev/Shutterstock)

„Ich wünsche mir, dass wir jetzt, genau jetzt alle begreifen, dass es an der Zeit ist, die Stimme zu erheben.“

Stellen Sie sich vor, Sie treffen in diesen kalten Wintertagen jemanden, der sagt „Ich wünschte, daß es mal wieder so richtig kalt wird in diesem Winter“. Oder Sie treffen jemanden, der 150 Kilo wiegt und meint „Ich bin nur noch Haut und Knochen“. Was würden Sie über so jemanden denken? Richtig, daß er nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Denn genauso wie es keinen Sinn ergibt und völlig irre gewesen wäre, wenn Hugh Hefner am Ende seines Lebens geklagt hätte, er habe einfach zu wenig Frauen gehabt, so zeugt das oben vorangestellte Zitat ebenfalls dermaßen von Idiotie, um nicht zu sagen Schizophrenie, daß einem vor Unglauben und Erstaunen der Unterkiefer runterklappt.

Von Akif Pirinçci

Wie bitte, Sie meinen, das ist überhaupt nicht irre? Sie sagen, angesichts der Tatsache, daß unser Land weiterhin unter einem Tsunami von Kulturfremden, Moslems und Analphabeten begraben wird, unzählige Vergewaltigungen selbst an Kindern und Omas, Messerstechereien en masse, bestialische Morde, die Verwahrlosung des öffentlichen Raums, überhaupt der Niedergang der inneren Sicherheit und last not least die kontinuierliche Ausschüttung von Abermilliarden Steuergeldern für diese für uns völlig unnütze Klientel bis ultimo an der Tagesordnung stehen, ist dieser Aufruf genau der richtige: „Ich wünsche mir, dass wir jetzt, genau jetzt alle begreifen, dass es an der Zeit ist, die Stimme zu erheben.“

Nönö, komplettes Mißverständnis. Eine gewisse Kathrin Weßling, die uns solcherart zu den Barrikaden ruft, meint genau das Gegenteil. Insbesondere habe man bis jetzt „die Stimme“ gegen die AfD im Parlament nicht erhoben. Auf Bento, der Mongo-Ausgabe von SPIEGEL-Online, behauptet die Dame am 28. Februar diesen Scheiß unter „Ich bin wütend auf die AfD – und will, dass ihr es auch seid!“. Denn bis jetzt habe ja keine Sau diese „Rassisten“ gemaßregelt. Man könnte darüber in ein brüllendes Lachen ausbrechen, wenn man nicht eine leise Ahnung von dieser traurigen Wahrnehmungsstörung hätte. Die Autorin hat nämlich schlimme psychiatrische Jahre hinter sich. Sie hat sogar ein Buch darüber geschrieben: „Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. `Drüberleben´ erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist“ Amazon.

Dieses „Monster im Kopf“ scheint sie offenkundig weiterhin zu drangsalieren, denn sie beginnt ihren Text doch mit einem „psychotischen Symptom“:

„Da ist jemand aufgestanden und hat sich Luft gemacht. Da hat jemand auf den Tisch gehauen. Und uns eine Lektion erteilt. Ja, uns allen.“

Ja, da ist jemand aufgestanden und hat sich was getraut, das sich bis jetzt niemand getraut hat. Der Cem Özdemir nämlich. Der hat die AfD in einer Parlamentsrede als Rassisten und Nazis und was weiß ich noch als was für üble Schweine beschimpft. Es war eine Premiere. Davor hatte niemand die Traute. Sowohl die Regierung als auch die Mainstream-Medien freuten sich bis dahin wie bekloppt über die Geburt einer neuen Partei, haben vermittelt, wenn sie für ihre Parteitage nach Räumlichkeiten und Sälen suchte, sprachen nur in höchsten Tönen von ihr, und sogar die Jungs von der Antifa trugen ihre Mitglieder auf Schultern zur Arbeit, wenn denen geheimnisvollerweise wieder mal das Auto abgefackelt worden war. Aber der Cem, dieser zum Bonus-Meilen-Betrüger vergrünter Bio-Türken-Diesel hat die AfD endlich demaskiert. Wer hätte das gedacht? Wer hätte es gewagt? Da kann man verstehen, daß Psycho-Kathrin sich von dieser Heldentat inspirieren läßt:

„Wir spüren die Wut, wenn Busse mit Flüchtlingen belagert werden und wenn Menschen andere Menschen verachten für ihre Herkunft oder Religion. Aber wir äußern sie selten laut (…) Ich bin wütend, weil ich nicht glauben kann, dass ein Scheißverein wie die AfD Dinge sagen kann, von denen ich dachte, dass sie nie wieder auch nur in den Köpfen von Menschen stecken sollten. Ich bin wütend, weil ich nicht verstehen kann, wie eine solche Partei Zulauf hat. Ich bin wütend, weil ich große Angst davor habe, wo das alles enden wird.“

Genau, wo, wie Kathrin suggestivfragt, soll das enden, wenn wir den jungen Haremchefs mit zwei, drei oder gar vier Ehefrauen, einem Arsch voll Kindern und stets fett gefülltem Wanst kein Haus schenken, ihnen nicht gleich im Klo einen Geldautomaten einbauen und sie dreist zu Arbeit auffordern? Im Nationalsozialismus natürlich! Damals begann das Unglück ja auch, als Adolf Hitler den Juden verbot, 13-jährige zu heiraten.

Allerdings gibt es meiner bescheidenen Meinung nach Schlimmeres, als daß ein Bus mit Asylbetrügern belagert wird. Zum Beispiel seinen Einkaufswagen pfeifend durch EDEKA oder dm zu schieben und plötzlich festzustellen, daß man durch 16 Messerstiche aufgeschlitzt wurde und tot ist. Sicher, das ist ein geringfügiger Unterschied, aber immerhin. Und kleinlich wie ich bin, möchte ich noch hinzufügen, daß es für uns Aufgeklärte sogar zur höchsten Bürgerpflicht gehört, Menschen für ihre Herkunft oder Religion zu verachten, soweit diese ekelhaft sind und gegen unser freiheitliches Denken und Leben hierzulande ausgelebt werden. Es ist übriges etwas irritierend, wenn eine seltsame Frau einen „Scheißverein wie die AfD“ verachtenswert findet, mir aber im gleichen Atemzug das Verachten verbieten will. Anderseits kein Wunder, denn Kathrin war ja Silvester 2015 auf einer anderen Party als auf der in Köln.

„Es geht darum, zu sagen: Ich möchte nicht, dass ihr einige der wichtigsten Errungenschaften der letzten Jahrzehnte kaputt macht. Ich möchte, dass alle Menschen gleich sind, dass Frauen Frauen heiraten dürfen und dass Flüchtlinge nicht mehr ertrinken. Ich möchte nicht, dass ihr mit eurem Hass alles zerstört, wofür Generationen gekämpft haben.“

Ruhig, Kathrin, ruhig. Schau, ich komme dir entgegen, damit du dich wieder abregst. Auch ich sage: „Ich möchte, daß Flüchtlinge nicht mehr ertrinken.“ Ja, meine ich im Ernst. Sie sollen alle zu Hause…bleiben, und die Flüchtlingsdarsteller, die sich zu uns gemogelt haben, spendieren wir ein Flugticket, damit sie ganz schnell wieder dorthin zurückkehren können. Dann braucht auch niemand mehr zu ertrinken.

Doch leider kann ich dir den Wunsch, „daß alle Menschen gleich sind“ nicht erfüllen, denn ich bin ja nicht Gott. Und die AfD kann auch nix dafür, daß der eine mit dem IQ von Dachpappe geboren wird, die andere als Scarlett Johansson und wieder ein anderer als ein Brachial-Vergewaltiger, der eine sehr junge Studentin in der Nacht überfällt, ihr während seines „Spaßes“ Stücke von ihrem Körper abbeißt und sie anschließend im Fluß ersäuft. Diese kleinen, wenn auch aus deiner Sicht bestimmt vernachlässigbaren Unterschiede werden unter den Menschentieren doch noch eine Weile fortbestehen, fürchte ich. So wie der Witz, daß eine Frau eine Frau heiratet und ein Mann einen Mann. Kann man so machen, bleibt aber trotzdem ein Witz. Ach noch etwas, Kathrin: Gräme dich nicht darüber, „daß ihr mit eurem Haß alles zerstört, wofür Generationen gekämpft haben“. Diese Generationen haben gar nicht so dolle für irgendwas gekämpft, sondern kamen von ihrem Geschwätzwissenschaften-Studium direkt in den Staatdienst, von wo aus sie mit als Arbeit getarntem,  grün-links versifftem Scheißelabern Beamte oder Quasi-Beamte wurden und jetzt fette Kohle einstreichen. Dein geliebter Cem ist ein wundervolles Beispiel für dieses Muster.

„Es ist an der Zeit, wie Cem Özdemir Stellung zu beziehen und sich zu wehren.“

Gut gesprochen, meine Liebe. Nur wie ist dieses sich Wehren noch steigerungsfähig? Ich meine, die Schlägertrupps von der Antifa schieben ja schon Überstunden, um AfD-Politiker, sobald sie sie ansichtig werden, die Fresse zu polieren. Und bei jedem Furz, den diese Neu-Partei abläßt, rufen irgendwelche Arschlöcher von den seriösenParteien, die selber wegen hunderterlei Gesetzesbrüche mit einem Fuß im Knast stehen, nach einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Ein Bier in einer Kneipe oder gar ein Hotelzimmer bekommen die „Rassisten“ eh nicht mehr. Vielleicht könnte man sie vergasen, was meinst du? Hat ja schonmal prima funktioniert.

Na geh erstmal schlafen, Kathrin. Das ganze Wütend-sein hat dich bestimmt schwer mitgenommen. Vergiß aber nicht, vorher deine Pillen zu nehmen.

Wandere aus, solange es noch geht!
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