AfD-Mitglieder dürfen jetzt bei Pegida reden

Foto: P.I.
Pegida Demo in Nürnberg (Foto: P.I.)

Der Parteikonvent der AfD hat beschlossen, dass AfD-Mitglieder künftig bei Kundgebungen des Pegida-Bündnisses auftreten dürfen. Das wurde gestern Abend aus Parteikreisen bekannt.

Sachsen-Anhalts AfD-Vorsitzendre André Poggenburg freute sich über die Entscheidung und nannte sie einen „Meilenstein“. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Der Beschluss stellt fest, dass es rechtens ist, als Vertreter der Partei aufzutreten, dass dies also nicht mehr sanktioniert wird.“

„Der Konvent stellt entsprechend der geltenden Gesetzes- und Rechtslage fest, dass es AfD-Vertretern möglich ist, bei Veranstaltungen von Pegida (Dresden) eigene Positionen öffentlich zu vertreten“, soll es in dem Beschluss heißen.

Poggenburg gehört zu den Unterzeichnern des Antrags, das 2016 vom Bundesvorstand der Partei verabschiedete Kooperationsverbot mit Pegida aufzuheben. (MS)

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