Unterschlupf für „Flüchtlinge“ in Privatwohnungen

Niklas Haupt (Die Linke) (Bild: shutterstock.com- Niklas Haupt: Bild: Die Linke Nürnberg/ Fürth; cc-by-sa-3.0; siehe Link)

Bayern / Nürnberg – Die selbsternannten Philanthropen unserer Zeit kennen kein Halten, wenn es darum geht, in ihren Augen Gutes zu tun.  Wie der, weit im linken- bis linksextremen Gefilde agierende Bayerische Flüchtlingsrat, der aktiv mit der, durch den Verfassungsschutz beobachteten Antifa-NT zusammenarbeitet, mitteilt, hat sich in Nürnberg eine Initiative „Bürgerasyl für afghanische Flüchtlinge“ gegründet. 

Wie der öffentlich-rechtliche BR berichtet, will die Initiative afghanischen Flüchtlingen Schutz vor einer Abschiebung in ihr Heimatland bieten und sieht sich selbst als „letztes Mittel“ dagegen.

Linkenpolitiker Niklas Haupt treibt Abschiebeverhinderung voran

Bisherige Appelle, monatliche Demonstrationen und Mahnwachen hätten nichts bewirkt, so der Initiativensprecher Niklas Haupt, seines Zeichens Inhaber eines Bachelor in Politikwissenschaften und Kulturgeographie. Dass Haupt Mitglied der Partei „Die Linke“ und deren Bundestagskandidat im Wahlkreis Fürth in der vergangenen Bundestagswahl war, bleibt dem BR-Leser indes verborgen. Ebenso stellt der BR-Bericht nicht klar heraus, dass die Verhinderung einer Abschiebung eine Straftat darstellt.

Niklas Haupt (Die Linke) (Bild: Die Linke Nürnberg/
Fürth; cc-by-sa-3.0; siehe Link)

Im bunten Reigen der Initiative „Bürgerasyl für afghanische Flüchtlinge“ beteiligen sich Pädagogen, Gewerkschafter, Menschen in Rente und „mutige Pfarrer und Geistliche“, so die überschwängliche Darstellung der Akteure, die mutig und in wahrer Selbstaufgabe „Flüchtlingen“ tage- oder wochenlang in der eigenen Wohnung Platz schaffen, so zumindest das Portal Nordbayern. Die Initiative habe sich laut dem durchgegenderten Artikel des Portals mosaik in der hessischen Kleinstadt Hanau gegründet. „Wie eine Kleinstadt ihre Flüchtlinge schützt“, so die undifferenzierte und in weiten Teilen falsche Darstellung der gesellschaftlichen Gegebenheiten in Hanau durch das, in Österreich agierende, linkspolitische mosaik-Magazin.

Für den BR gehören die Linksextremisten der Interventionistischen Linke zur „breiten Öffentlichkeit“

Der BR gibt sodann auch gleich die Tipps des Linkenpolitikers Haupt weiter, wie man als selbsternannter Abschiebeverhinderer gegen geltendes Recht „ankämpfen“ kann. „Dabei sei es möglich, legal die Drei-Tages-Frist für die Abwesenheit einer Flüchtlingsperson aus ihrer zugewiesenen Unterkunft zu nutzen. In dieser Zeit soll der afghanische Flüchtling dann bei einem Asylgeber wohnen, und sich so an Abschiebetagen des Zugriffs entziehen“, heißt es dazu im BR-Bericht, der abschließend nicht unerwähnt lässt, dass die „Initiative“ nach Angaben des Linken Haupt von einer – wie sollte es auch anders sein – „breiten Öffentlichkeit“ unterstützt werde.

Zu dieser gehört laut BR unter anderem die linksextremistische „Interventionistische Linke“ (IL) Nürnberg und das Fürther „Bündnis gegen Rechtsextremismus“, die sich für die Initiative einsetzen. Die Interventionistische Linke (IL), wie bereits mehrfach von Jouwatch berichtet, ist jene Organisation, die durch den Hamburger Verfassungsschutz als eine der treibenden Kräfte hinter den Gewaltorgien während des G 20 Gipfels 2017 ausgemacht wurde und „als Bindeglied sowohl innerhalb des linksextremistischen Spektrums als auch zwischen Extremisten und Nichtextremisten“ gilt. (SB)

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