Türken-Partei ADD zeigt Essener Tafel an

(Bild: Shutterstock.com / Screenshot)
Vorstand der Türkenpartei ADD stellt Strafantrag gegen Essener Tafel (Bild: Shutterstock.com / Screenshot)

Essen – Die Migranten-Partei „Allianz Deutscher Demokraten“ (ADD) stellt Strafanzeige gegen die Essener Tafel. Der Anwürfe der Türkenpartei ADD gegenüber der Essener Tafel ist an Dreistigkeit selbst von Merkel und der SPD nur schwer zu überbieten. 

Die „erste türkische Partei Deutschlands“ – die „Allianz Deutscher Demokraten“ (Jouwatch berichtete) – ehemals ADD nun AD Demokraten – dediziert Erdogan-hörig- teilt in einer Veröffentlichung mit, die Essener Tafel angezeigt zu haben. Die Türkenpartei schreibt hierzu:

Die Essener Tafel, ein eingetragener Verein, richtet seit 06.12.2017 sein Angebot nur noch an “Deutsche Passinhaber” aus, somit an einen geschlossenen Personenkreis. Jedes Vorstandsmitglied hat einzeln Strafantrag wegen dem Verdacht der Steuerhinterziehung aufgrund fehlender Gemeinnützigkeit gestellt„.

Man habe versucht, mit der Essener Tafel ins Gespräch zu kommen, doch eine E-Mail sei unbeantwortet geblieben – ebenso wie ein zweites Schreiben. „Dies ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass der Essener Oberbürgermeister und der Sozialdezernent der Stadt Essen diese rassistische Entscheidung decken“, spekuliert die ADD in ihrer Erklärung, die ob ihres unglaublichen Inhalts hier veröffentlicht wird:

AD-Demokraten Essen beschließen einstimmig Strafanzeige gegen die Essener Tafel e.V. zu stellen.

“Es ist uns wirklich nicht einfach gefallen. Doch die ausgebliebene Zivilcourage der Essener Bürger hat uns enttäuscht.”, so der stellv. Vorsitzende Recep Dadas. Während eines Testes mit versteckter Kamera in einem EVAG Bus “Sitzplätze nur für Deutsche” hätte dies doch so toll geklappt. Die Mehrzahl war engagiert eingeschritten. Unser öffentlich an die Essener Tafel gerichter Brief, der natürlich auch per e-mail zugestellt wurde, blieb unbeantwortet. Aber auch unsere zweites Schreiben, eine Einladung des gesamten Vorstandes der Essener Tafel e.V., blieb unbeantwortet. Dies ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass der Essener Oberbürgermeister und der Sozialdezernent der Stadt Essen diese rassistische Entscheidung decken. In der WAZ äußerte sich OB Kufen, dass er die Entscheidung der Tafel für “nachvollziehbar” hält und sie “respektiere”. Der Vorsitzende der Essener Tafel, Jörg Sator, nahm diese Unterstützung gerne an und holte in der ZEIT dann erst richtig aus:

  • “Wenn ihre Mutter aus der Trambahn steigt, Mittwochs, und da stehen 50 Araber, stellt die sich in die Schlange?”
  • Die deutsche Oma werde so “verdrängt, weil sie sich unwohl fühlt mit den ausländischen Männern in der Schlange, die dann alle Arabisch sprechen”, sagt er – “und imitiert arabische Lautsprache”
  • “Das ist ein Rudel.”
  • Er sagte, manche Flüchtlinge hätten ein “Nehmer-Gen”.

“Flüchtlinge, die noch nicht sozialisiert sind in der Gesellschaft, haben es natürlich besonders schwer.”, stellte Nermin Akkurt heraus. Mit Sprachschwierigkeiten und fehlendem sozialen Umfeld seien Geflüchtete eben ausgeprägt hilfebedürftig: “Man kann sich halt nicht mal eben bei Freunden oder der Familie etwas borgen.”Dies macht sehr deutlich: Herr Sartor hat Aufschwung bekommen und spricht von einem Rudel. Einem Rudel voller Arabern, also einer größeren Gruppe gemeinsam lebender wilder Tiere. Wir verurteilen diese menschenverachtende Ausdrucksweise. “Wer eine rassistische Entscheidung fällt, muss sich auch gefallen lassen, anschließend ein Rassist genannt zu werden.”, so der Essener Vorsitzende Mehmet Tuntas. Dies gelte zumindest so lange, bis diese Entscheidung auch wieder aufgehoben sei. Im Übrigen lassen die öffentlichen Äußerungen nun darauf schließen, dass Sartor nicht mehr mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Wären denn die 50 Arabarer als deutsche Passinhaber willkommen? Sicherlich nicht!

Es geht aber auch ganz deutlich um unsere eigenen Eltern, Verwandte und Freunde mit türkischer Staatsbürgerschaft. Die, die einen wesentlichen Aufbau eben zu diesem Reichtums Deutschlands heute beigetragen haben, sind nun aufgrund Ihrer nicht deutschen “Pass-Zugehörigkeit” ausgeschlossen. Dass es nur eine Reihenfolge, nämlich die der Bedürftigkeit geben kann, sollte 2018 allen einleuchten. Alle Bedürftigen sind aufgrund vorheriger Antragsstellung namentlich bekannt, so dass es keinerlei Hindernisse geben dürfte, gezielt die Leute abzumahnen und auszuschliessen, die sich nicht an die Regeln halten. Kollektivstrafen nach Nationalität wecken böse Erinnerungen.

Unsere Auffassungen decken sich mir der von ProAsyl, als auch der Sozialministerin.

-“Die Trennung nach deutschem oder nicht-deutschem Pass ist sehr sehr ungünstig… Das widerspricht aus unserer Sicht dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.”, sagt Inka Jatta, Mitglied der Geschäftsführung von Pro Asyl Essen kürzlich in der WAZ.

-Die Bundessozialministerin Katarina Barley (SPD) sagte der WELT, eine Gruppe von Menschen pauschal auszuschließen, fördere Vorurteile und Ausgrenzung. Es müsse klar sein, dass Bedürftigkeit das Maß sei „und nicht der Pass“, erklärte Barley.

Die Essener Tafel, ein eingetragener Verein, richtet seit 06.12.2017 sein Angebot nur noch an “Deutsche Passinhaber” aus, somit an einen geschlossenen Personenkreis. Jedes Vorstandsmitglied hat einzeln Strafantrag wegen dem Verdacht der Steuerhinterziehung aufgrund fehlender Gemeinnützigkeit gestellt.

Wir stellen euch unseren Strafantrag als Muster hier zum Download zur Verfügung.

Unsere Auffassung der nunmehr fehlenden Gemeinnützigkeit wird auch in einem Artikel der Frankfurter Rundschau “Es regiert der Rassismus” detailliert dargelegt.

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