Zentralrat der Muslime besteht auf „islamfeindlichem Großbrand“

(Bild Haus: shutterstock.com/ Bild Mazyek:Jakub Szypulka; CC BY-SA 3.0; siehe Link)
Aiman Mazyek will unbedingt islamfeindlichen Hintergrund bei Haubrand (Bild Haus: shutterstock.com/ Bild Mazyek:Jakub Szypulka; CC BY-SA 3.0; siehe Link)

Thüringen/Mühlhausen – Der islamische Verein „Zentralrat der Muslime“ (ZDM) mit seinem dauerfordernden Vorsitzenden Aiman Mazyek möchte unbedingt, dass der Großbrand im thüringischen Mühlhausen einen islamfeindlichen Hintergrund hat. Die islamische Methode hat System.

Bei dem Großbrand am Freitagabend vergangener Woche waren 14 Menschen – darunter eine Großfamilie – aus einem Wohn- und Geschäftshaus gerettet worden. Das Feuer war nach bisherigen Ermittlungen an mehreren Stellen ausgebrochen. Die Polizei hat Spuren von Brandbeschleuniger festgestellt. Im Gebäude befanden sich auch muslimische Gebetsräume eines islamischen Vereins.

Keinen islam- oder ausländerfeindlichen Hintergrund feststellbar – nirgends!

Obwohl die Polizei politische Gründe nach dem aktuellen Ermittlungsstand ausschließt, möchte Mazyeks Verein unbedingt, der ZDM, der in der IGD organisiert ist – eine Organisation, die nachweislich der Muslimbruderschaft angehört und vom Verfassungsschutz beobachtet wird – , dass es sich um eine islamfeindlichen Brandanschlag gehandelt hat, so die Thüringer Allgemeine.  Die Polizei in Nordhausen habe nach eigenen Angaben weder neue Erkenntnisse, die in diese Richtung hindeuten würden, noch irgendwelche Hinweise auf ein politisches Motiv.

Ähnlich sieht es die Staatsanwaltschaft. Selbst Udo Götze, Innenstaatssekretär der islamaffinen SPD, erklärte am Donnerstag, die Polizei ermittele in alle Richtungen. Es gebe gegenwärtig keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat. Man werde unverzüglich darüber informieren, wenn es neue Erkenntnisse zur Brandursache gebe. Die betroffene islamische Gemeinde in Mühlhausen hatte bereits politische Gründe für das Feuer ausgeschlossen. Der Vorsitzender des „Internationalen Islamischen Kulturvereins“, sagte laut der Thüringer Allgemeine, es habe nie Probleme gegeben. Außerdem hätten nur wenige den Gebetsraum gekannt.

Mühlhausens Oberbürgermeister Johannes Bruns (parteilos) habe geradezu bestürzt auf die Behauptung des ZDM reagiert. In einem Telefonat mit dem Vorsitzenden des Zentralrats Aiman Mazyek habe er diesem deutlich gemacht, dass die Polizei bisher keine Anhaltspunkte für eine politisch motivierte Tat habe.

Aiman Mazyek und sein ZDM bestehen auf islamfeindlichen Hintergrund

Am Dienstag wurde zunächst in einem ZDM-Beitrag auf Facebook wahrheitswidrig, Ziel der Brandstiftung sei der islamische Gebetsraum in dem Gebäude gewesen. Später fabulierten die Muslime, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Anschlag, „u.a. auf die Moscheeräume handele“.

Anstatt erleichtert darüber zu sein, dass die viel beschworene Islamophobie nicht virulent um sich schlägt, beharrt der ZDM geradezu pedantisch darauf, dass es sich um einen „islamfeindlichen“ Anschlag gehandelt haben könnte. Diese, von islamischer und islamdevoter politischer Seite vorschnell getroffenen Zuschreibungen ziehen sich bereits seit Jahren durch die mediale Landschaft, wie die nachfolgende – unvollständige Auflistung zeigt:

Unvollständige Liste des Schmierentheaters

Ludwigshafen 2008: Ein von Türken bewohntes Haus geriet in Brand. Es starben neun Menschen. Sogleich wurden Erinnerungen an „Mölln und Solingen„ bedient. Türkische Medien kamen den inländischen zuvor und schrieben von „rechtsextremen Motiven“. Tatsächlich jedoch hatten die Hausbewohner, um Stromkosten zu sparen, Stromverteiler manipuliert.

Backnang 2013: Ein von Türken bewohntes Haus brannte. Die türkische Mutter und sieben ihrer zehn Kinder kommen in den Flammen um. Noch während des laufenden Einsatzes trafen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der türkischen Botschafter sowie der ehemalige Landesinnenminister Gall am Unglücksort ein, um unisono zu verkünden, dass es Rechtsradikale waren. Kenan Kolat, Ex-Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland e. V – forderte noch während den Untersuchungen von der Politik, dass bei Wohnungsbränden mit türkischen Opfern grundsätzlich von einem rechtsradikalen Motiv auszugehen ist. Die tatsächliche Brandursache: Die türkische Großmutter war mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen.

Bielefeld 2014: In Bielefeld brannten in zwei muslimischen Gebetsräumen Koranschriften. Die höchsten Repräsentanten der Muslime in Deutschland, darunter der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyk reisten an den Ort des – kein Zweifel war in den entrüsteten Gesichtern ablesbar- rechtsradikalen Angriffs. Die Empörungsorgie wurde jäh durch das Ermittlungsergebnis beendet: Der Täter war ein polizeibekannter Einbrecher.

Bad Salzuflen 2014: Im 52.000 Einwohner starken Bad Salzuflen brennt eine der beiden Moscheen. Der eingeübte Reflex funktioniert: Die Tat wurde – ganz klar – von Rechtsradikalen begangen. Die schon langsam enttäuschende Wahrheit: Zwei jesidische Kurden zündelten mit einem Benzinkanister und entfachten so im islamischen Gotteshaus einen Brand.

Dresden 2015: Rechtsradikal und die noch junge Pegida-Bewegung wurde für den gewaltsamen Tod eines Eritreer mit instinkthafter Sicherheit ausgemacht. Tausende in ganz Deutschland gingen auf die Straße um gegen Rechts demonstrierten. Der junge Asylbewerber wurde jedoch von einem Landsmann erstochen.

Escheburg 2015. Im Dorf Eschenburg brennt das kurz vor der Eröffnung stehende Asylbewerberheim. Auch hier die klare Ansage: Rechtsextreme haben wieder gebrandschatzt. Der Täter: Ein angsterfüllter Familienvater, als Finanzbeamter tätig, legte den Brand, als bekannt wurde, dass die in seiner unmittelbaren Nachbarschaft errichtete Asylunterkunft von sechs Männern und nicht wie vorher angekündigt von Familien bezogen werden sollte.

Die unvollständige Auflistung der politischen und medialen Misserfolge in der nicht-olympischen Disziplin des Wahrsagens von „rechtsextrem motivierter Pyromanie“ wirft nicht nur die Frage nach der Redlichkeit der hellseherisch Agierenden auf. Vielmehr sollte man eine Antwort darauf finden, wem dieses propagandistische Schmierentheater eigentlich nützt. (SB)

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