Tommy Robinson bei Twitter für Fakten gesperrt

Foto: Screenshot/Youtube
Tommy Robinson (Foto: Screenshot/Youtube)

Der britische Aktivist Tommy Robinson, der in den letzten Wochen über den Frauenmarsch in Berlin und eine Cottbus-Demo berichtete (jouwatch berichtete), handelte sich jetzt eine siebentägige Twitter-Sperre ein, weil er eine offizielle Statistik postete.

„90 % aller Verurteilten bei Gruppenvergewaltigungen sind Muslime,“ schrieb Robinson und bezog sich auf Zahlen des Quilliam Foundation think tank, dessen Gründer vormals Berater von Ex-Premier David Cameron war. In deren Statistik ist aber „nur“ von 84 % die Rede, eine Aufrundung die dem Islamkritiker nun ein einwöchiges Twitter-Verbot wegen Regelverletzung einbrachte.

„90 % aller Verurteilten bei Gruppenvergewaltigungen sind Muslime,“ schrieb Robinson und bezog sich auf Zahlen des Quilliam Foundation think tank, dessen Gründer vormals Berater von Ex-Premier David Cameron war. In deren Statistik ist aber „nur“ von 84 % die Rede, eine Aufrundung die dem Islamkritiker nun eine einwöchiges Twitter-Verbot wegen Regelverletzung einbrachte.

Selbst der ehemalige Politikberater und Gründer des Think Tanks ,Maajid Nawaz, sprang Tommy Robinson zur Seite und verteidigte ihn: „Tommy und ich streiten viel, aber das, was er hier getwittert hat ist ein Fakt“, Robinson habe nichts gesagt, was hasserfüllt, verleumderisch oder unwahr sei, so Nawaz.

 

screenshot Twitter
Twitter-Antwort von Maajid Nawaz (screenshot Twitter)

Twitter war als Plattform für freie Meinungsäußerung angetreten, ist aber zunehmend politisch und rigoros geworden. Immer häufiger werden Nutzer als Rechtsextreme diffamiert, gesperrt und verbannt, wenn sie Ansichten haben, die dem Unternehmen nicht passen. (MS)

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