Wie die Antifa die Patrioten-Szene infiltrieren will und wie man sie daran hindert

Foto: Collage
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Um im antifaschistischen Widerstand zu bestehen, ist es auch notwendig, den politischen Gegner zu studieren. Und um ihn zu entlarven, ist es sogar sinnvoll, seine Strategien und Ziele zu veröffentlichen.

von Lui Peters

Nun wissen wir alle, dass die linken Neo-Nazis, die sich in der „Antifa“ zusammengeschlossen haben, um gegen Staat und Bürger zu wüten, nicht gerade zu den Hellsten unter der Sonne gehören. Gefährlich aber sind sie dennoch – einfach, weil sie mit viel Steuergeld vom Linkssystem gefüttert werden, von linken Politikern mit reichlich Rückendeckung ausgestattet sind und im Auftrag ihrer Kanzlerin agieren – auch wenn sie das nie zugeben würden.

Auf der Seite indymedia, die ja eigentlich verboten sein sollte (selten so gelacht) wurde jetzt ein „Strategie-Papier“ veröffentlicht, dass belegt, wie die Hirntoten die patriotische Szene unterwandern wollen.

Hier einige Auszüge:

„Seit nun fast einem Monat demonstriert jeden Montag in Hamburg ein „Potpourri: [aus] Identitäre[n], NPD, AfD & Nazihools“ Über die Demo und ihre Akteure ist bereits viel geschrieben und noch mehr gesagt worden und wird es wohl hoffentlich in Zukunft werden. Nicht zuletzt die erste Anmelderin Uta Oglivie und die zweite Anmelderin Jennifer Nathalie Gehse haben die Vorteile und Notwendigkeit antifaschistischer Recherche bewiesen.

Dennoch gelingt es bisher nicht zu verhindern, dass sich 250 Menschen mitten im vermeintlich ,,linken Hamburg‘‘ zu einer offen fremdenfeindlichen Demo zusammenfinden.

Bisher beschränkten sich die Gegenproteste bis auf einige Rangeleien meist darauf die von 1000 Bullen abgeschirmten rechte Kundgebung im Käfig zu begutachten.

Damit sich dieser Zustand nicht verfestigen kann, haben wir uns diese Woche dazu entschieden die Sache von einer anderen Seite anzugehen und möchten hiermit anderen Menschen die Chance geben aus unserer Erfahrung zu lernen und hoffentlich viele für nächste Woche inspirieren.

Unsere Motivation:

Zu aller erst ist vermutlich zu sagen, dass wir den Gedanken unsäglich fanden von nun an Woche für Woche rassistischer Hetze in Käfighaltung anzuschauen. Abgesehen von den offensichtlichen Gründen, warum wir darauf keinen Bock haben ist, dass die Rechten es geschafft haben, den Slogan ,,Merkel muss weg‘‘ für sich zu vereinnahmen und nun implizieren können, jeder der gegen sie demonstriere sei für Merkel…

Unsere Vorgehensweise:

…Da Merkel muss weg ja auch eine Forderung ist, die wohl alle progressiven linken Menschen unterstützen müssten, wollten wir unter eben dieser Prämisse ebenfalls an der Demonstration teilnehmen.

Die Demo war zwar auf den ersten Blick gut abgeschirmt, doch spätestens auf den zweiten Blick ist das Sicherheitskonzept der Polizei darauf ausgerichtet zu verhindern, dass größere Gruppen von außen in die Demonstration vordringen.

Unser Konzept sah es jedoch von Anfang vor nicht von außen in die Demo einzudringen, sondern als ganz ,,normale Teilnehmer*innen‘‘ auf die Demonstration zu gehen. Gerade das bewusste Abzielen auf ein konservatives, bürgerliches Spektrum erschwert es den Bullen Menschen nach ihrem Äußerlichen zuzuordnen, wie sie es sonst immer tun. Wer also nicht angezogen ist, wie es dem links(radikalen) Klischee entspricht hat also unser Erfahrung nach wenige Probleme bis zur Demo durch zu kommen. Ein zwei freundliche Lächeln für die Bullen an den Kontrollpunkten und schon war man mitten drin bei den besorgten Bürgis. Vermutlich ist es auch hilfreich ein paar ,,Merkel muss weg‘‘ Schildchen oder hässliche Deutschlandfahnen dabei zu haben.

Unsere Fehler:

  1. Eine solche Aktion lebt davon, dass man eine kritische Masse an Menschen zusammenbekommt, die nicht einfach problemlos von den Bullen aus der Demo gedrängt werden kann. Unserer Meinung nach liegt diese bei 30-50 Leuten, die als koordinierte Gruppe agieren und sich gemeinsam an einem strategisch klug gewählten Ort zusammenfinden.
  2. Das Agieren der Polizei hat uns gezeigt, dass es unabdingbar ist, bei einer solchen Aktion eine*n Anwält*in dabei zu haben. Allein die Anwesenheit einer juristisch versierten Person, die die Polizei mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert, hätte dies unserer Meinung nach verhindern oder verlangsamen können.
  3. Es ist für solche Aktionen praktisch im Vorfeld eine Person zu finden, die die Aktion dokumentiert. Die Fremdenfeinde stehen praktisch komplett abgeschirmt in ihrem Käfig und es sind nur relativ wenige Journalist*innen anwesend, weshalb man sich nicht drauf verlassen kann, dass jemand genau dort steht, wo man die Aktion dokumentieren könnte.

Unser Fazit:

Obwohl wir den Versuch sich auf die Nazi Demo einzuschleichen bisher, wie den ganzen Gegenprotest, definitiv nicht als Erfolg werten, hoffen wir durch unseren Bericht einen weiteren Weg für möglichen Protest aufgezeigt zu haben.

Unserer Erfahrung nach wäre ein Einschleichen mit überschaubarem Aufwand erfolgreich zu gestalten und würde, wenn man aus unseren Fehlern lernt, sowohl Polizei als auch Anmelder*in der Demo vor ein Problem stellen. Für die Polizei würde es allein einen erheblichen logistischen Mehraufwand darstellen die Teilnehmer*innen schon im Vorfeld einzuordnen. Mal abgesehen davon, dass sie offiziell niemandem, der*dem nicht nachgewiesen werden kann, dass Störung der Demo die einzige Absicht ist, am Zugang zu einer angemeldeten Versammlung gehindert werden kann, würde diese Arbeit eine Menge Polizeikräfte binden, die ggfs. an anderer Stellen fehlen und dort mehr aktiven Protest ermöglichen würden. Außerdem müsste die Polizei dieses Prozedere mit den meisten Teilnehmer*innen machen, was neben Personal auch ne Menge Zeit verbraucht.“

Was aber tut man, wenn sich die linken Neo-Nazis den patriotischen Mantel anziehen und so von innen heraus versuchen, den politischen Widerstand zu stören?

Man muss sie entlarven – und das ist einfacher, als man denkt:

Die linken Neo-Nazis sind farbenblind. Sie erkennen nur die Farbe braun, bestenfalls noch „schwarz“, was sie dann für bunt halten. Man sollte sie also dabei beobachten und schauen, ob sie bei „Rot“ über eine Ampel gehen. Tut das jemand, so kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um einen Antifanten handelt.

Linke Neo-Nazis hängen an der Flasche und sind auch sonst reichlich zugedröhnt. Wenn also einer mit einer Pulle in der Hand herumläuft oder damit herumfuchtelt, ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um einen „agent provocateur“ handelt. Hat er seine rote Fahne irgendwo unter seiner Kleidung versteckt? – einfach nur schnuppern. Besoffene linke Neo-Nazis haben immer eine Fahne, die man zumindest riecht.

Linke Neo-Nazis leben auf Kosten anderer, sind permanent pleite, auch wenn viele aus reichen Elternhäusern stammen. Einfach mal anhauen: „Haste mal nen Euro?“ und sie klemmen ihren Schwanz ein und verschwinden von selbst.

Die meisten linken Neo-Nazis können weder lesen noch schreiben. Man enttarnt sie also, wenn man ihnen einen Koran vor die Nase hält und sie bittet, kurz mal eine Sure daraus vorzulesen.

Kommt der Spruch „Da sind ja keine Bilder drin“, weiß man, dass man einen „Halbaffen“ vor sich hat.

Nur wenige linke Neo-Nazis können bis 3 zählen. Ballen Sie Ihre rechte Hand also zur Faust und fragen den verdächtigen „Demo-Teilnehmer“, wie viele Finger sich in dieser Faust verstecken. Während der rechnet und rechnet, vergeht ein Tag und die Demo ist längst beendet.

Linke Neo-Nazis haben kein Talent. Brüllt jemand von ihnen „Merkel muss weg“, so klingt das irgendwie falsch in den Ohren eines eingefleischten Patrioten. Wer genau zuhört, wird sogar so etwas wie „Heil Mutti“ heraushören.

Man sieht also: Auch wenn die linken Neo-Nazis den patriotischen Widerstand infiltrieren wollen, man kann sie schnell und leicht wieder entfernen – ein wenig Teer und ein paar Federn könnten dabei auch helfen.

Wandere aus, solange es noch geht!
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