Sicherheitsbehörden prüfen Identität von deutschem Taliban-Kämpfer

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Auf den Weg ins Bundeskanzleramt? Foto: NEstudio/ Shutterstock

Berlin – Ein von afghanischen Sicherheitskräften gefasster mutmaßlich deutscher Taliban-Kämpfer kommt möglicherweise aus Rheinland-Pfalz. Deutsche Sicherheitsbehörden würden derzeit die Identität des im Süden Afghanistans festgenommenen Mannes überprüfen, berichtet die „Welt“ (Freitagsausgabe). Es soll sich ersten Erkenntnissen zufolge um Thomas K. aus Rheinland-Pfalz handeln.

Der Salafist war den hiesigen Behörden seit 2009 als radikalisierte Person bekannt. Er soll 2013 nach Afghanistan beziehungsweise Pakistan ausgereist sein, und schloss sich offensichtlich den Taliban an. Im November 2014 hatte das Bundeskriminalamt (BKA) laut „Welt“ in einem Rundschreiben an diplomatische und militärische Stellen in der afghanischen Hauptstadt Kabul vor einem möglichen Terroranschlag durch Thomas K. gewarnt.

Es sei zu befürchten, hieß es in der Warnung, dass der deutsche Islamist „ein Selbstmordattentat auf eine internationale Einrichtung“ verüben könnte. Mehrere Islamisten aus Deutschland waren in den vergangenen Jahren nach Afghanistan und Pakistan ausgereist, um sich vor Ort terroristischen Gruppierungen anzuschließen. Die Extremisten schlossen sich mehrheitlich der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU), der Islamischen Dschihad-Union (IJU) oder al-Qaida an. (dts)

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