„Geld ist nicht alles…“

Symbolfoto: Durch pathdoc/Shutterstock
(Symbolfoto: Durch pathdoc/Shutterstock)

 Hitler meinte am 30. Januar 1940 in seiner Rede im Sportpalast, einem Rattenfänger von Ha-meln seien die Kinder und das deutsche Volk nur einmal nachgelaufen – er sollte sich geirrt ha-ben. Als Deutschland das erste Mal sozialistisch war, lag am Ende Europa in Schutt und Asche, Millionen Juden waren tot.

Von Uwe Gattermann

Als ein Teil Deutschlands das zweite Mal sozialistisch war, gab es den größten Freiluftknast der Welt, umgeben von einer Mauer mit Stacheldraht, Wachtürmen, Schießbefehl gegen „Republikflüchtlinge“, wieder politische Gefangene und Tote. SED, Sozia-listische Internationale, eine bankrotte Volkswirtschaft auf Zweitakter-Basis mit Braunkohle. Im Mai 2017, 27 Jahre nach dem Beitritt der BRD zur DDR, ist man von diesen Zuständen nicht mehr weit entfernt, nur die Volkswirtschaft auf Viertakter-Basis und Export lassen noch die Steuern sprudeln. Christian Lindner (FDP) wirft der Großen Koalition „kleptokratische Züge“ vor und Schäuble meinte, als wolle er ihn mit aller Gewalt bestätigen, gegenüber der „FAZ“, der Halbteilungsgrundsatz zähle für ihn nicht, „die Menschen“ sollten für die staatlichen Wohltaten an fremde Völker und den ihnen so fernen „Eliten“ den Gürtel ruhig noch enger schnallen:

Streit um Steuersenkung, Schäuble: Die Menschen sollten wissen, daß Geld nicht alles ist… Das Bundesverfassungsgericht hat mal das Prinzip verfochten, mindestens 50 Prozent soll-te jeder behalten dürfen. Juristisch finde ich das nicht zwingend.Die Menschen sollten wis-sen, daß Geld nicht alles ist und daß viel Geld zugleich viel Verantwortung bedeutet.‘“

Gabriel hatte am 31. Augst 2015 auf einer Bundespressekonferenz gefordert, „Wir, als reiche Welt werden auch teilen lernen müssen“, und tut so, als täten wir das nicht bereits seit Jahrzehnten, z. B. mit Spenden und Entwicklungshilfe.

„Daß Geld nicht alles ist“, weiß jeder „Mensch“, der den „humanen“ Sozialismus und seine Mangelwirtschaft kennenlernte. Nur: Ohne Geld ist alles nichts!

Aber wer hat, gibt aus. Für die „Eliten“ gelten selbstverständlich andere Regeln: Am 10.02.2017 weiß der „Merkur“ zu berichten, daß die „Diäten der Bundestagsabgeordneten um 2,3 Prozent steigen“, und zwar ab „Juli monatlich um 215 Euro auf 9.542 Euro“. Das Plus ergebe sich aus „vorläufigen“ Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Löhne, berichtet das Blatt weiter. Über Diätenerhöhungen muß der Bundestag nicht mehr beraten und abstim-men, das läuft nach dem letzten Diätenskandal mit dem neuen „Diätengesetz“ mittels „automatischer Anpassung“ an den sog. Nominalindex geräuschloser. Auch die „Eliten“ a. D. kommen nicht zu kurz: Ihre Pensionen erhöhen sich demnach ebenfalls um 2,3 Prozent. Für ein Jahr in der Plauderbude erhält dem „Merkur“ zufolge ein Ex-„Elitärer“ 239 Euro Pension, nach einer Legislaturperiode, in anderen Worten: nach vier Jahren seien es 954 Euro. Und wer, wie z. B. Schäuble mit über 40 Jahren, richtig lange wertgeschröpft hat, bekommt künftig nach 27 Jahren Wertschröpferdasein statt 6.296 Euro 6.441 Euro vom Wertschöpfer (für den Geld nicht alles zu sein hat). [1]

Auch die Hauhaltskosten  läppern sich nicht schlecht. Dem „Bundeshaushalt 2018“ zufolge, 2.980 Seiten lang, sahnen Bundespräsident und Kuriositäten-Kabinett 12,9 Millionen ab. Die übrigen Wertschröpfer kassieren per anno 102,5 Milliarden – Diäten, steuerfreie Kostenpauschalen. Hinzu kommen 6,7 Millionen für den Beamten-Shuttle von Bonn nach Berlin und zu-rück. Gemessen an den 257 Millionen Euro „Spesen“ für die „Dienstreisen“ aller eigentlich Pea-nuts. Was immer darunter zusammengefaßt wird, da sie ohnehin schon mit der Bahn 1. Klasse 2,2 Millionen Euro verfahren. Kostenlos natürlich (frei nach Hollande: Kostet nichts. Zahlt der Staat). Die Staatbesuche des amtierenden Bundespräsidenten werden mit 1,6 Millionen Euro alimentiert. Da scheinen die 1,1 Millionen Euro der Kanzleuse fast mickrig, sie kostet aber zusätzlich noch 360.000 an Bewirtungen. Wären da noch die „Dienstkarossen“: Allein für sie hielt der sparsame Schwabe 547 Millionen Euro in petto; diverse Grüne brauchen schon deswegen größere Wagen, damit ihr Klapprad in den Kofferraum paßt, womit sie die letzten beiden Kilometer für die Umwelt zum Reichstag radeln und demonstrieren können.

Für den Wertschöpfer hat Geld nicht alles zu sein, für die Wertschröpfer ist es alles – in barer Münze wie in Geldeswert: Von der Wiege bis zur Bahre.

In einer Studie kritisierte die OECD Ende 2017, wie viele vor ihr, das deutsche Rentensystem. Sie bemängelte, daß es in Deutschland keine Mindestrente gibt, stellte darüber hinaus fest, daß es „extreme Unterschiede“ zwischen den Renten von Männern und Frauen gäbe. In ihrer Studie „Pensions at a Glance 2017“ weist sie darauf hin, daß Deutschland in Sachen Mindestrente eine Ausnahme ist. In den meisten Mitgliedsländern gebe es diese Variante, um Geringverdiener im Alter nicht auf Sozialhilfeniveau absacken zu lassen. In Deutschland drohe ihnen hingegen – Stichwort Flaschensammler – Altersarmut. Ein Wertschöpfer der sein Leben lang weniger verdient hat als deren Durchschnitt, erhält, wenn er heute in Rente geht, durchschnittlich nur 55 Prozent seines Lohns als Rente. Der Durchschnitt in den OECD-Mitgliedssataaten liegt bei 73 Prozent, viele von ihnen kassieren aber beim deutschen Wertschöpfer ab, der darüber hinaus Schäuble und Konsorten fast lebenslänglich alimentiert. [2]

Auch die System-Günstlinge haben ein hervorragendes Pensionssystem. 71,75 Prozent der letzten Bezüge, oft noch nachgeholfen mit einer Beförderung vor dem Gang in die Pension, nach 40 Dienstjahren, sind voll wertschöpferfinanziert. Die Durchschnittspension beträgt 3.070,00 Euro monatlich, die Mindestpension – hier gibt es sie! – nach nur fünf Jahren 1.660,00 Euro. Als Wertschröpfer hat man in Deutschland wirklich nichts zu meckern.

Wer hat „viel Geld“ und „zugleich viel Verantwortung“ ?– „die Deutschen“! Schäuble und sei-ne Regierungskriminellen wissen sehr gut, daß sie hier – wie gewohnt schamlos – systematisch  belügen und betrügen. 2013 brachte eine EZB-Umfrage zutage: „Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum“.

Das Nettovermögen der Masse der deutschen Haushalte ist nach Daten der Europäischen Zentralbank niedriger als in jedem anderen Euroland. Das Medianvermögen beträgt hier-zulande 51.400 Euro – in Zypern 266.900 Euro.

Die „Ärmsten im Euroraum“ sind zugleich seine Zahlmeister und sollen es auch bleiben! Darum muß vertuscht und verbogen werden. Die „FAZ“ berichtete am 09.04.2013 weiter:

Angesichts der vielen Milliarden Euro an Stabilisierungshilfen für Länder wie Griechen-land, Portugal und Zypern bergen solche Zahlen einigen politischen Sprengstoff. Das sei auch ein Grund, warum die EZB die Veröffentlichung der Daten so lange hinausgezögert habe, bis das Stabilisierungsprogramm für Zypern beschlossen wurde, heißt es in Noten-bankkreisen… Doch derzeit dürfte vor allem die politische Wirkung der Daten dominieren. Und so verwenden die Fachleute der EZB – wie schon einige Wochen zuvor die der Bun-desbank – einige Mühe darauf, die Ergebnisse der Umfrage zu relativieren.

Milliarden deutsche „Stabilisierungshilfen“ z. B. für Griechenland, das über riesige Erdgas- und Erdölvorkommen im Ionischen Meer verfügt, die laut Nachrichtenagentur Reuters über einen Zeitraum von 25 Jahren rund 465 Milliarden Euro einbringen könnten! Wie wurde und wird sol-che Ali-Mentation begründet? Mit der „Kollektivschuld“ („unsere Geschichte“)!

Es geht nicht um „Solidarität“ oder „Rettung“, es geht um die bewußte, gewollte Zerstörung ei-nes Nationalstaates und seines Nationalvolkes durch „radikale Verschwendung“! Mit den Wor-ten von Josef Fischer:

Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu Ungleichgewichten füh-ren. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal ver-schwendet werden – Hauptsache die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt geret-tet.

Es ist vor allem die Ausnutzbarkeit der Deutschen für große Ziele, für Amokläufe jeder Art, und die hat damit zu tun, daß politische Romantiker und fundamentalistische Ideologen stets, neben einer großen opportunistischen Nachbeterschar, auf eine brave Herde von Bücklingen und Steuerzahlern bauen dürfen, die sich für dergleichen Ziele lieber ausplündern lassen, statt eine Re-volte anzuzetteln und die Ideologen zum Teufel zu jagen, wozu Arnulf Baring schon 2002 auf-gerufen hatte: „Deutsche auf die Barrikaden!“

Und so erklärt sich, daß „Ihr“ Bundesfinanzminister ihnen ungestraft einredet, daß Geld nicht alles und deswegen für sie verzichtbar sei; der Schäuble, der zugleich die Deutschen der Inzucht anheimfallen sah, wenn diese sich nicht mit den von ihnen Ali-Mentierten vermischen wollten (vgl. S. 32), setzte dem Ganzen in einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“ noch die Krone auf, wo er jeder Realität zuwider zwei Tage nach dem Attentat in Manchester ernsthaft behaup-tete, „in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland eine Chance“ zu sehen, „Christen und auch alle anderen Menschen in Deutschland könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht“. [3]

Wie weit es mit der Toleranz des Islam her ist, muß an dieser Stelle nicht mehr erörtert werden, doch können wir einen Blick auf dessen Gastfreundschft werfen. So klagte 2017 ein Syrer dage-gen, für die Kosten seiner nach Deutschland gekommenen Brüder aufzukommen, für die er ge-bürgt hatte: „Ich habe Familie, muß Kredite für ein Haus bedienen. Mir droht der Ruin“, trug der Ingenieur dem Gericht vor. „Hätte ich damals gewußt, daß ich immer weiter zahlen muß, hätte ich mich niemals darauf eingelassen.“ Tatsächlich mußte er nur drei Jahre für seine Brüder zahlen, nach Rechtslage wären es fünf gewesen. Hätte er also gewußt, tatsächlich für die durch seine Brüder entstandenen Kosten aufkommen zu müssen, hätte er für sie nicht gebürgt! Die mohammedanische Gastfreundschaft reicht also so weit wie die sozialistische: Ich bin gast-freundlich und ihr zahlt! [4] Der deutsche Steuerzahler, die Beutegesellschaft sollen es richten!

In Pinneberg sorgte ein Fall für Unmut in den sozialen Netzwerken, weil ein syrischer „Flüchtling“ seine Zweitfrau nach Deutschland holen durfte. Die Begründung der zuständigen Behörde: damit das „Wohl der Kinder“ nicht beeinträchtigt werde. Ihn, seine zwei Frauen und sechs Kin-der (das siebte ist unterwegs), die in einem großen Haus leben hatte ein Kamerateam von „Spiegel-TV“ besucht,. Der „Flüchtling“ schwärmte aus nachvollziehbaren Gründen von Deutschland und „Mama Merkel“, schließlich leben sie auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Arbeiten will er nicht, sich stattdessen – zwei Ehefrauen hin, zwei Ehefrauen her – um seine Kinder kümmern, schließlich kommt das Geld auch ohne Arbeit aus dem Geldautomaten. Wie viel, das mag er nicht verraten, aus einem vergleichbaren Fall sind aber monatlich 7.300,00 Euro [5] bekannt. Obendrein möchte der Analphabet und Pascha Ahmad das Harem und die Kinderschar erwei-tern. Er könne sich vorstellen, vier Ehefrauen und bis zu 20 Kinder zu haben. Die Beutegesellschaft blecht schließlich. Braucht es noch eine weitere Bestätigung zur Einwanderung in die So-zialsysteme? Und ab 2018 kommt jedes Jahr eine Großstadt dazu.

Kurz zurück zum Film: „Vor rund zwei Jahren flohen sie vor dem Krieg in ihrer Heimat, kamen über die Türkei und Griechenland hierher“, sagt eine Stimme aus dem Off. Wie das, fragt man sich unvermittelt. Bekanntlich liegen zwischen Griechenland und Deutschland mindestens vier weitere Länder der EU, sog. Sichere Drittstaaten. Zwischenzeitlich scheint es selbstverständlich zu sein, nach Deutschland einzufallen, als hätte es ein Dublin-Abkommen nie gegeben.

Was seit dem September 2015 im Rahmen der Invasion in Deutschland geschieht, geht aller-dings um Lichtjahre über das hinaus, was der gemeine Deutsche bislang unter Sozialstaat ver-stand und zu akzeptieren bereit war. Wie kann es sein, daß bei Ausländern in unserem Land Pädophilie akzeptiert und ali-mentiert wird, derweil jeder Deutsche dafür vor dem Kadi landet? Wie kann es weiter sein, daß in unserem Land unter dem Deckmantel der „Familienzusammenführung“ Bigamie (§ 172 StGB) gefördert und ali-mentiert wird? Wie kann es sein, daß der gemeine Deutsche, der sich mit einer Frau zu begnügen hat, wöchentlich 40, 50 oder gar 60 Stunden arbeiten muß, sich dumm und dämlich an Steuern zahlt und man ihm dann nebenher erklärt, „daß Geld nicht alles ist“ und das abgepreßte Geld dazu verwendet, eine „Familie“ zu alimentieren, wo der Mann auch noch da stolz darauf ist eine 13-Jährige geschwängert zu haben und die jetzt als seine Zweitfrau im ihnen fremden Deutschland lebt?

Bei zwanzig Kindern und vier Frauen erreicht Ahmads Sozialhilfe das Einkommenniveau eines Bundestagsabgeordneten. Und die verdienen bekanntlich nicht schlecht.

Wie kann es sein, daß sauer verdiente deutsche Steuergelder dazu verwendet werden, einer ausländischen „Familie“ ein Haus zu bezahlen? Einem Analphabeten, der „keine Zeit hat“ Deutsch zu lernen, geschweige denn Lesen und Schreiben? Der keine Zeit hat, in Deutschland, das ihm gnadenweise Unterschlupf gewährte, arbeiten zu gehen, da er weiterhin damit beschäftigt ist, sich eine Dritt- und eine Viertfrau zuzulegen und 20 Kinder plant: „Ahmad könnte somit einen Deutschkurs besuchen oder arbeiten. Er will aber lieber bei den Kindern bleiben.“ Dabei wurde gezeigt, wie Ahmad fröhlich mit seinen Kindern spielt.

Woher nimmt dieser ungebetene Gast überhaupt die Chuzpe zu meinen, daß dafür deutsche Steuerzahler aufzukommen hätten? Nun, weil er die Aufnahmegesellschaft als Beutegesellschaft betrachtet. Jeder normal tickende, zivilisierte Mensch weiß, wo seine materiellen Grenzen sind.

Wie kann es sein, daß deutsche Kinder, deutsche Rentner zur Tafel gehen müssen, um etwas zu essen zu bekommen? Wie kann es sein, daß inzwischen jeder zweite Deutsche einen Zweitjob annehmen muß (und sich keine Kinder leisten kann), damit dessen Steuergeld auch wieder da-für verwendet wird, solche Invasoren zu ali-mentieren (die offenkundig ganz selbstverständlich davon ausgehen, trotz befristetem Aufenthalt dauerhaft in Deutschland zu bleiben)?

Ein gutes Schlußwort des Syrers mit Nehmerqualitäten, das hoffentlich in die Filmgeschichte eingehen wird:

Ich bedanke mich sehr bei Mama Merkel… Auch den Deutschen danke ich, auch wenn es unter ihnen Rassisten gibt…“.

Wieso erklären Schäuble und Konsorten nicht solchen Schätzchen, „daß Geld nicht alles ist“, sondern dem Souverän, der es erarbeitet?

Man sollte meinen, daß es den Bürgern eines so spendablen Staates gut geht; weit gefehlt. Über Jörg Sator, Chef der Essener Tafel mit 6.000 „Kunden“ (davon 4.500 Ausländer) und insgesamt zwölf Ausgabestellen, zog seit Tagen ein Entrüstungssturm hinweg, hatte der doch angesichts der völlig aus dem Ruder gelaufenen Proportionen den vorläufigen Aufnahmestopp für „Flüchtlinge“ verhängt, weil der Ausländeranteil an seiner „Kundschaft“ – also der Minderheit im Lande – zuletzt bei „75 Prozent“ lag. Vor zwei Jahren, so Sator weiter, waren es 35 Prozent: „Wir wollen dies einfach wieder in die Waage bekommen. Es gibt auch viele deutsche Bedürftige“, die als Bürger im Zweifel Vorrang vor Ausländern haben. Die kamen jedoch zuletzt immer weniger, wie seine Mitarbeiter feststellten. [6]

Die Essener Tafel ist nur ein Sinnbild für die Zustände im Land. Diese Verdrängung gibt es nicht nur bei der Versorgung von Bedürftigen. Das gleiche passiert gerade am Wohnungsmarkt, [7] in den Schulen und in den Kindergärten. Betroffene sind nicht die Wohlhabenden, sondern die Stillen.

Für den Aufnahmestopp hatte Sator also gute Gründe. An immer mehr von Deutschen gegründeten Tafeln, die nicht gegründet wurden, um Merkels Asylchaos aufzufangen, sondern um den schon herrschenden Bedarf an kostenlosen Lebensmitteln zu decken, sieht man in den rapide zu-nehmenden Verteilungskämpfen zwischen deutschen Bedürftigen und aggressiv fordernden Invasoren ein grundsätzliches, von den „Geflüchteten“ ausgehendes Problem, vor dem jetzt die Deutschen flüchten. Einige Tafeln mußten deswegen sogar bereits ihren Betrieb einstellen.

So im Februar 2015 die Wattenscheider Tafel, die binnen sechs Monaten 300 von 450 ehren-amtlichen Mitarbeitern wegen Anfeindungen bis hin zu gewaltsamen Übergriffen an den Ausga-bestellen verlor. „Sie wollten diese Respektlosigkeiten nicht länger ertragen“, die ihnen Merkels „Schätzchen“ entgegenbrachten.

Es tue ihm „sehr leid, das zu sagen. Aber es sind fast ausschließlich Aussiedler aus Südosteuro-pa und zunehmend auch Flüchtlinge, die sich so benehmen“, sagte der Wattenscheider Tafel-Gründer Manfred Baasner. Der Höhepunkt: eine Körperverletzung auf dem Hof der Tafel. „Ich habe einen jungen Zuwanderer drei Äpfel gegeben“, schildert eine 1-Euro-Kraft. „Als ich ihm sagte, daß die anderen Leute auch Äpfel wollen, schlug er mir brutal ins Gesicht.“

Laut Baasner waren es „zu 99 Prozent“ die ständigen Erniedrigungen durch Ausländer, die die 300 Ehrenamtler veranlassten, ihren Dienst zu quittieren. Mit den verbliebenen 130 Mitarbeitern sei es jedenfalls nicht möglich, die Verteilung auf dem bisherigen Niveau fortzusetzen. Noch im laufenden Jahr 2015 sei die Existenz der kompletten Tafel gefährdet. [8] Noch mehr Nivellierung nach unten!

„Wir wollen, daß auch die deutsche Oma weiter zu uns kommt“, erklärte Sator seinen vielfach als „ausländerfeindlich“ monierten Schritt. Gerade ältere Kundinnen hätten sich in letzter Zeit von den fremdsprachigen jungen Männern, die immer häufiger gekommen seien, abgeschreckt gefühlt: „Wenn wir morgens die Tür aufgeschlossen haben, gab es Geschubse und Gedrängel ohne Rücksicht auf die Oma in der Schlange“, sagte Sator. In den vergangenen zwei Jahren seien die älteren Tafelnutzerinnen sowie alleinerziehende Mütter offenbar „einem schleichenden Verdrängungsprozess zum Opfer“ gefallen. Sie hätte der „mangelnde Respekt gegenüber den Frauen“ abgeschreckt, so Sator. Syrer und Rußlanddeutsche hätten ein „Nehmer-Gen“, hatte er dem „Spiegel“ gesagt, es mangele an einer „Anstellkultur“. Geändert habe sich die Lage an der Tafel, als viele der als Flüchtlinge anerkannt wurden und Sozialleistungen erhielten, vor allem viele „Syrer“. Solange sie in den städtischen Unterkünften lebten, seien sie dort vollumfänglich versorgt worden. „Die haben wir aufgenommen wie alle anderen auch“, betonte Sator.

Der Tafel-Chef betonte, niemanden ausschließen zu wollen. Aber wenn er Kundinnen fragte, warum sie nicht kommen und sie antworteten, daß sie sich aus den genannten Gründen „un-wohl“ fühlen, müsse er sich überlegen, „was falsch läuft“. [9] Dann ist konsequentes Vorgehen unumgänglich!

Sators vorläufiger (sic!) Aufnahmestopp rief ein lautes Rauschen im Blätterwald wegen „Rassismus“ hervor. „Alles Quatsch“, sagte Sator. „In seinem Gesicht“, jammerte „Focus“, „findet sich keine Spur von Selbstzweifel“. „Ich bin in den Charts“, begrüßte der mit selbstironischem Grinsen den „Focus“-Reporter. „Ganz ehrlich? Ich lache mich kaputt über das ganze Theater“. Einige Tage später erwog er seinen Rückzug.

Inzwischen hatte auch Merkel ungefragt ihren unqualifizierten „Rat“ erteilt. Unter der sehr tendenziösen Überschrift „Tafel bevorzugt deutsche Neumitglieder“ verkündete das Qualitätsblatt „Welt“, sie hielte selbstverständlich nichts von der Entscheidung Sators, in einer deutschen Tafel für Deutsche zumindest die Verhältnisse zwischen Ausländern und Deutschen wieder ins rechte Lot zu bringen: „Da sollte man nicht solche Kategorisierungen vornehmen“, ließ Merkel in einem RTL-Interview wissen, „Das ist nicht gut.“ [10] Mit anderen Worten: Die Verdrängten, die Beutegesellschaft, haben weiter zu weichen.

Es ist bezeichnend für die Zustände im Lande, daß man nicht den bedrängten ehrenamtlichen Helfern zur Seite springt, sondern den vandalierenden Invasoren. Denn letzten Endes baden die Freiwilligen aus, was die hoch-ali-mentieren „Eliten“ verbockt haben. Inakzeptabel und logisch unnachvollziehbar ist auch das Getöse um Ausländer und Inländer. Insbesondere angesichts der Tatsache, daß der ganz überwiegende Teil der Invasoren sich von Rechtswegen nicht im Lande aufhalten dürfte, steht jede Tafel – und nicht nur die, sondern auch der Sozialstaat – vor dem Problem, nur über begrenzte Ressourcen zu verfügen, also haushalten zu müssen. Alexander Dobrindt (CSU) bemühte sich gar gegenüber der „Passauer Presse“, den Deckel auf dem Topf zu halten, unter den Teppich zu kehren, was auf den vorangegangenen Seiten offenkundig wurde:

Dabei müssen wir entschieden dem Eindruck entgegenwirken, daß wegen der Migrations- und Flüchtlingskrise und den enormen Mitteln, die der Staat für Flüchtlinge und Migranten aufwendet, hilfsbedürftige Deutsche schlechter gestellt werden und kürzer treten müssen.

Natürlich vergaß Dobrindt nicht, wieder Nebelbomben zu werfen: Nicht der anonyme Staat, im Zweifel die „Eliten“, bringen diese „enormen Mittel“ auf, sondern jeder einzelne Wertschöpfer, zu denen die Dobrindts usw. bekanntlich nicht zählen. Sie werfen, ganz Sozialisten, mit vollen Händen anderer Leute Geld zum Fenster hinaus.

Immerhin stellte Merkel fest, daß in dem Land, in dem „wir“ gut und gerne leben, „viele Be-dürftige trotz Sozialleistungen auf Lebensmittelspenden angewiesen“ seien: „Deshalb hoffe ich, daß man da auch gute Lösungen findet.“ „Man“ soll also Lösungen finden, die „Wir“ dann als rassistisch ablehnen: Die Grenzen des einstigen Wirtschaftswunderlandes bleiben auch künftig für passlose Eindringlinge geöffnet, die Beutegesellschaft soll auch künftig funktionieren – und das alles ohne den geringsten Plan. Sator stellte treffend fest:

Jetzt haut ein Haufen von Politikern auf uns ein, ohne sich zu informieren. Die sollen sich mal herbewegen und vor Ort mitarbeiten – danach können sie sich gerne äußern.[11]

„Mitarbeiten“? Wovon träumt der Mann Nachts, fragt man sich da! Nach fast drei Jahren sollte auch der Letzte wissen, wie Merkels „Wir schaffen das!“ zu verstehen war. Wie im Politbüro üblich: Die Einen setzen den Vier-Jahres-Plan fest, die Anderen haben ihn zu schaffen. In anderen Worten: Die Einen schaffen Probleme, die Anderen haben sie zu bewältigen. Auch was sie von Information halten, sollte spätestens seit 2010 bekannt sein, als Merkel Sarrazins Buch zwar nicht las, es dennoch für „nicht hilfreich“ befand: „Deutschland schafft sich ab“ verrät eben die Agenda. Das mag für die Einen „nicht hilfreich“ sein, für die Anderen sehr wohl. Alles eine Frage des Blickwinkels!

Hilfreich sind dafür die schwarzgewandeten Braunen der Alt- und Blockparteien, die steuer-ali-mentierte autonome Neu-SA. In der Nacht vom 25. Februar 2018 beschmierten sie mehrere Fahrzeuge der Essener Tafel mit den Worten „Nazis“ und „Fuck Nazis“. Und wieder handelt Sator richtig, indem er die Schmiereien nicht entfernen läßt:

Die LKW sollen durch die Stadt fahren, das sollen alle sehen!

[1] Satte Diäten-Erhöhung für Bundestagsabgeordnete, Merkur v. 10.02.2017

[2] Ökonomen rechnen mit deutschem Rentensystem ab, Focus v. 05.12.2017

[3] Schäuble sieht muslimische Zuwanderer als Chance für Deutschland, Welt v. 24.05.2017

[4] Familienvater bürgt für zwei Syrer – und muß zahlen, Welt v. 11.12.2017, v. Cornelia Karin Hendrich

[5] Landkreis Leipzig, „Bescheid über die Gewährung von laufenden Leistungen nach § 2 Asylbewerberleis-tungsgesetz (AsylbLG) in der ab 01.03.2015 gültigen Fassung“ v. 01.03.2017

[6] Essener Tafel-Chef zeigt keine Reue: „Ich lache mich kaputt über das ganze Theater“, Focus v. 23.02. 2018, v. Frank Gerstenberg: „Essener Tafel-Chef zeigt keine Reue“

[7] Während Deutsche obdachlos sind, baut man für die „Geflüchteten“ neue Häuser: „In einen schicken Neubau aus rot-blauem geflammten Klinker ziehen Flüchtlingsfamilien ein. Zwei syrische Familien mit jeweils vier Kindern haben nun ein neues Zuhause… Kosten: Ungefähr 480.000 Euro hat sich die Gemeinde (den Steu-erzahler, der Verf.) diese Unterkunft kosten lassen. Man könne ‚nichts unter Neubau/Standard bauen‘, erklärt der Architekt … Elegante Jalousien seien für den Wärmeschutz im Sommer sowie die Brennwert-Therme samt Wärmerückgewinnung als Pflichtanteil an alternativen Energien ‚nun mal vorgschrieben‘.“ Und wenn sie dann verwohnt und verwüstet sind, kann man „das Angebot an benötigten Sozialwohnungen verbessern“ („Tag24“ v. 03.02.2018: „Gemeinde baut moderne Häuser zunächst nur für Flüchtlinge“).

[8] Vorwürfe gegen Kunden – Tafel in Wattenscheid verliert 300 Mitarbeiter, WAZ v. 13.02.2015, v. Jür-gen Stahl

[9] Essener Tafel-Chef zeigt keine Reue: „Ich lache mich kaputt über das ganze Theater“, Focus v. 23.02. 2018, v. Frank Gerstenberg: „Essener Tafel-Chef zeigt keine Reue“

[10] Merkel gegen den Ausschluß von Ausländern, Welt v. 26.02.2016

[11] Merkel gegen den Ausschluß von Ausländern, Welt v. 26.02.2016

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