Furchtbar: Wenn Nazis auch noch Bedürftigen helfen

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Gestern hatte ich in der Nähe meines Hauses eine Begegnung mit zwei ehrenamtlichen Helfern der Essener Tafel.

Diese mittlerweile öffentlich als faschistische und rassistische beschimpfte Tafel hielt hier gerade vor dem Haus des von Mutter Teresa mitgegründeten christlichen Ordens der indischen Schwestern, um Lebensmittel abzugeben, mit denen Bedürftige durch die Ordensschwestern versorgt werden.

Von Holm Teichert

Da mich einer der Beiden aus meiner kommunalpolitischen Arbeit erkannte, entspann sich ein kurzes Gespräch über die Situation bei der Essener Tafel.

Einer der Beiden war mit der Entscheidung, Ausländer nicht mehr neu hinzuzulassen, überhaupt nicht einverstanden und kündigte das Ende seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für den Fall an, dass der Verein diese Entscheidung des Vorstandes stützt, der Andere kündigte an, sich hingegen dann zurückziehen zu wollen, wenn der Entschluss gekippt wird.

Er sei mit vielen anderen Ehrenamtlichen nicht mehr bereit, sich körperlich angreifen zu lassen, als Faschist, scheiß Deutscher und mit anderen Ausdrücken beschimpfen zu lassen und hilflos mit anzusehen, wie wehrlose Rentnerinnen oder alleinerziehende Mütter drangsaliert und sogar mit körperlicher Gewalt angegriffen werden, wenn die Asylanten und Migranten in militärischen Einheitsstärken die Tafeln stürmen und jegliche zivilisatorischen Grundregeln zerstören.

 Und was sagt Frau Merkel?

Diese Raute des Grauens hätte, wäre sie tatsächlich eine Kanzlerin für die Deutschen, entscheiden können, nach Essen zu fahren, um sich z.B. ein Bild der Situation zu machen, bevor sie ein inhaltlich völlig falsches und an den eigentlichen Problemen komplett vorbeigehendes Statement abgibt.

Ganz abgesehen davon, hätte sie mit ihrem Besuch vor Ort die Menschen geadelt und geehrt, die ihre Freizeit für Hilfsbedürftige opfern, und damit versuchen, die Folgen abzuschwächen die Merkels Politik des Versagens erst massiv angerichtet hat. Doch wer noch immer so viel politische Feinfühligkeit bei Merkel erhofft, hat das durch und durch schlechte Wesen in ihr noch immer nicht erkannt.

Merkel ist nämlich kein Mensch, der Menschen Dankbarkeit zollt, wenn sie etwas Gutes in einer Sache tun, die Merkel selbst nur unangenehm sein kann.

Mit politischen Meinungsirrtümern hat sich ja gerade unsere Kanzlerin verdient gemacht. Ob sie Pegida-Spaziergängern „Kälte im Herzen“ vorwarf oder der Tafel nun eine nicht faire Vorgehensweise:

Es gibt Momente, da täte die Stille, die aus dem Mund dieser Kanzlerin kommen könnte, sowohl der Sache, wie auch den Bürgern unheimlich gut.

Denn eines kann Merkel, wie kein anderer Kanzler vor ihr: Still sein, wenn die Ergebnisse ihrer Politik mit brachialer Gewalt ihr Versagen enttarnen.

Ich erinnere an den Anschlag vom Weihnachtsmarkt mit 12 Toten und etlichen Verletzten: Ein Jahr und ein paar öffentliche Briefe hat es gedauert, bis Merkel die Toten als Thema erlaubte, die von jenen islamischen Glaubenskriegern getötet wurden, die sie erst ins Land geholt hat.

 Die Tafeln sind von Haus aus ein eher im linken Spektrum verorteter Verein.

Spenden von AfD-Mitgliedern werden genauso abgelehnt, wie von ihnen auch abgelehnt wurde, meine Bezüge aus der kommunalpolitischen Tätigkeit  als Spende anzunehmen. Denn von sogenannten Nazis nimmt die „Cremé de lá Cremé unter den Hilfsvereinen“ natürlich keine Spenden an.

Den Tafeln also auch nur die geringste Nähe zu Nazis, dem rechten Spektrum oder Ungleichbehandlung vorzuwerfen, ist an naiver und uninformierter Peinlichkeit durch nichts zu überbieten.

Dass nun ausgerechnet linke Faschisten und Straßenterroristen ihre eigenen „Brüder und Schwestern im Geiste“ angreifen und als Nazis brandmarken, ist wieder ein Treppenwitz in der Geschichte dieses mittlerweile an Treppenwitzen so reichen Landes.

Man könnte sich vor Schadenfreude auf die Schenkel klopfen, und jubilieren.

Doch danken wir der Antifa für diesen Übergriff, weil er mit unerbittlicher Härte wieder politisch völlig uninteressierte Menschen wachrüttelte und ihnen zeigte, wie schnell und erbarmungslos die Rache der Linksfaschisten jeden treffen kann, der sich nur einen Millimeter außerhalb der roten Linie bewegt, die die Antifa vorgegeben hat. Nach jedem Angriff dieser Art, und erschreckender Weise sogar auf Mitkämpfer ihrer linksgrünen Idee der multikulturellen Gutmenschlichkeit, wird den Deutschen klarer, was sie unter linksgrüner Regierung zu erwarten hat. Dass das, was uns die Politiker als Demokratie verkaufen, alles ist, nur keine Demokratie.

Von Antifaschisten, die ehrenamtlich bei den Tafeln helfen, um den Asylanten eine Mahlzeit auszugeben, habe ich jedenfalls noch nie gehört.

 Der Streit bei der Essener Tafel hat vor allem eines gezeigt:

Die innere Zerrissenheit unseres Landes scheint unüberbrückbarer als je zuvor. Hin- und hergerissen zwischen der Realität, die so gar nicht zum staatlich und gewerkschaftlich, medial und kirchlich verbreiteten Mantra der guten Flüchtlinge passen will, die alle nur gekommen sind, um unsere Rentenkasse aufzufüllen, und dem Lager derjenigen, die diese ganz offensichtlich falschen Bilder gegen jede Vernunft, gegen jeder Erfahrung, gegen jedes bessere Wissen verteidigen.

Und des Teufels Werkzeug ist immer und immer wieder Merkel mit ihren Politikganoven, die die Flamme des Streits immer wieder ins Volk hält, damit sich auch der Letzte daran entzünden möge.

 Herzlichst, Euer Holm Teichert

 

 

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