Polizei vergleicht Brandanschlag auf AfD-Abgeordneten mit Brand von Gartenhütte!

Brennendes Autos (Symbolfoto: Durch djumandji/shutterstock)
Brennendes Autos (Symbolfoto: Durch djumandji/shutterstock)

Dreieich und Sprendlingen ist nicht nur linksgrün versifft, sondern wie der gesamte Rodgau und Landkreis Offenbach, eine Hochburg von Salafisten und Antifa-Aktivisten. Die fühlen sich im Umland von Frankfurt so richtig wohl und lassen es hin und wieder auch mal richtig krachen.

Von Klaus Lelek

Von einem richtigen Rumms wurde auch am frühen Montagmorgen gegen 3.25 Uhr der AfD Kreistagsabgeordnete und Stadtverordnete Maximilian Müger geweckt. Als er aus dem Fenster seiner Wohnung im Stadtteil Sprendlingen schaute, brannte sein Opel Omega bereits lichterloh. Der Theologiestudent, der auch dem neu gewählten hessischen Landesvorstand angehört, vermutet, dass es Brandstiftung war. „Der Brand hat im Radkasten begonnen, vielleicht war auchein Brandbeschleuniger im Spiel!“ teilte Müger der FNP mit. Für ihn liegt der Verdacht nahe, dass sein Auto Opfer einer politischen Tat geworden ist. Dass die feigen Täter keine größere Katastrophe ausgelöst hatten, verdankt Müger dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr. Sein Auto wurde mit Gas betrieben! Ein Übergreifen der Flammen auf den Tank konnte gerade noch verhindert werden. Sonst wäre Schlimmeres passiert.

„Ich finde es erschreckend, dass wir im Kreis Offenbach bei einer solchen Eskalationsstufe angekommen sind“. sagte der hessische Politiker und wies in diesem Zusammenhang darauf hin, das bereits vor geraumer Zeit ein Fraktionskollege Ziel einer ähnlichen Attacke geworden war. Er sei nicht als Hardliner bekannt und lehne Gewalt als Mittel der politischen Diskussion ab.

Wesentlich gelassener als das Opfer sieht das Polizeipräsidium Südhessen den „Vorgang“ und kommentiert das brennende Auto mit zynischen Sätzen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte: „Alles, was für eine Brandstiftung spricht, kommt von der AfD. Wir können von polizeilicher Seite derzeit noch nichts über die Ursache des Brandes sagen. Es sei egal, ob ein Auto oder eine Gartenhütte brennt.“

Ähnlich äußert sich auch die Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt (CDU), die darauf drängt, „Spekulationen keinen Raum zu lassen“. Und dann setzt sie noch heuchlerisch einen drauf: “Es wäre natürlich furchtbar, wenn es ein politisch motiviertes Verbrechen gewesen ist.” Alles Klar, Frau Schmitt! Autos von AfD-Politikern haben wohl einen vom Hersteller eingebauten Zeitzünder….

Bei solchen Sätzen hat man das Gefühl, dass der Landkreis Offenbach nicht mehr in Deutschland liegt, vielleicht in Süditalien oder gar nicht mehr in Europa. Zumindest nicht mehr in einem demokratischen Rechtsstaat. Als in einer kleinen Moschee in Usingen vor zehn Jahren ein Zimmerbrand die Decke schwärzte, wimmelte es in der Stadt von bundesweit angereisten Zeitungs-und Fernsehreportern, die zusammen über hundert Berichte verfassten. Schon nach fünf Minuten Feuerwehreinsatz – vom Bürgermeister persönlich geleitet – stand fest: DAS WAR EIN RASSISTISCHER, ISLAMFEINDLICHER BRANDANSCHLAG! Fazit: Es kommt halt immer darauf an, wer da gerade zündelt und wer das Opfer ist…

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