„Landumverteilung“: Südafrika will weiße Farmer enteignen

Foto: Durch Werner Lehmann/Shutterstock
Foto: Durch Werner Lehmann/Shutterstock

 

Südafrikas neuer Präsident Cyril Ramaphosa hat die Enteignung weißer Farmer angekündigt. Die seiner Meinung nach ungerechte Landverteilung sei die „Ursünde“. Er wolle „den Menschen das Land zurückgeben, denen es genommen wurde“, um die Spaltungen der Vergangenheit zu heilen, sagte er am Dienstag im Parlament in Pretoria.

Von Thomas Schlawig

 Die „Landumverteilung“, wie der neue Präsident es nennt, ist nicht weiter als ein legitimierter Massenmord an weißen Farmern. Die Zeit veröffentlichte  bereits  im Jahr 2012 einen langen und lesenswerten Artikel zu den Morden an weißen Farmern in Südafrika, welcher aber mit Sicherheit nicht das wahre Ausmaß beschreibt. So schreibt Die Zeit:  Pieter Vermooten ist eines von mehr als 3.000 Opfern, die seit 1991 auf den Bauernhöfen Südafrikas ermordet wurden, seit dem Beginn der demokratischen Reformen, die das Ende der Apartheid besiegelten.[…]  Fest steht, dass es in den vergangenen zwanzig Jahren zu weit über 12.000 Überfällen auf Gehöfte kam. Und dass kaum eine Woche vergeht, in der nicht irgendwo im Hinterland ein Bauer umgebracht wird.

Andere Zahlen sind dagegen auf der Seite  genocidewatch.org veröffentlicht, wo von bis zu 70.000 weißen Opfern durch den schwarzen Rassismus gesprochen wird. Was dort stattfindet, ist ein Völkermord an einer Minderheit und die Öffentlichkeit schweigt dazu weitgehend. Wenn man allerdings Bekannte in Südafrika hat, werden diese Verbrechen durchaus bestätigt. Den Sinn des Schweigens im Westen erkennt man letztlich darin, daß überall der „alte, weiße Mann“ ausgerottet werden und durch eine neue durchmischte Rasse ersetzt werden soll. Das ist Rassismus, den genau diese Leute zu bekämpfen vorgeben. Sie halten damit auch nicht hinter den Berg, sondern sagen:  „dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“

Was seit Jahren in Südafrika passiert, wird früher oder später auch im weißen Europa geschehen. Die Vorzeichen sind bereits überall erkennbar. Die irren Gutmenschen werden auch nicht vor Mord zurückschrecken, um ihre menschenverachtende Ideologie durchzusetzen. Ich erinnere an die Worte von Dr. Lyle Rossiter und seine Definition des Gutmenschentums: Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

Das irre daran ist, daß diese Leute ohne diejenigen, die sie bekämpfen und ausrotten wollen, überhaupt nicht lebensfähig sind, weil sie zu jeglicher Arbeit unfähig sind. So wird es auch in Südafrika geschehen. Abschreckendes Beispiel dafür sollte das einstige Rhodesien, heute Simbabwe, sein. Unter den „weißen Rassisten“ war dieses Land die Kornkammer des südlichen Afrikas. Nachdem man den „bösen weißen Mann“ vertrieben hat, zählt das Land laut UN-Statistiken zu den ärmsten der Welt.

Der neue Präsident Südafrikas sagt:  „Die Enteignung des Landes ohne Entschädigung ist eine vorgesehene Maßnahme, die wir dazu nutzen werden, die Umverteilung des Landes an schwarze Südafrikaner zu beschleunigen. […]„Wir dürfen diesen Prozeß beschleunigter Landumverteilung nicht als Bedrohung, sondern als Chance sehen. Als eine Chance, uns von der Bitterkeit und dem Schmerz der Vergangenheit zu befreien.“

Wen betrifft nun diese Landumverteilung an schwarze Südafrikaner, um sich von der Bitterkeit und dem Schmerz der Vergangenheit zu befreien? Es ist eine weiße Minderheit, welche nicht erst seit gestern in Südafrika lebt und dieses Land zu dem gemacht hat, was es heute (noch) ist. Diese ethnische Minderheit bevölkert Südafrika seit über 350 Jahren und wurde im 19. Jahrhundert durch die Briten selbst vertrieben.

Rund 4,5 Millionen Weiße leben in Südafrika, drei Millionen nennen sich Afrikaaner oder Buren; sie nahmen nach der Landung des holländischen Seefahrers Jan van Riebeeck im Jahre 1652 die Südspitze Afrikas in Besitz. […] Im 19. Jahrhundert, nach der Annexion des Kaplandes durch das britische Empire, zogen die Buren auf ihren Ochsenwagen ins Landesinnere. Der Große Treck führte sie in die dünn besiedelten Regionen jenseits der Flüsse Oranje und Vaal – eine europäische Eroberungsgeschichte wie in Amerika. Die Voortrekker wählten eine Quelle oder Wasserstelle und ritten je eine halbe Stunde in alle vier Himmelsrichtungen, um den neuen Lebensraum abzustecken.

Es mag zwar eine „europäische Eroberungsgeschichte“ sein, aber diese Siedler haben das Land urbar und bewohnbar gemacht. Es läßt sich nicht leugnen, daß durch Siedler oder „Kolonialherren“ Länder wie Südafrika, Namibia (Deutsch-Südwest-Afrika) oder Kenia erst zu Reichtum und Wohlstand gekommen sind. Sind die „Kolonialherren“ weg, geht´s  wirtschaftlich rapide bergab und diese Länder verkommen zu Bürgerkriegsländern. Das ist zwar Namibia bisher erspart geblieben, aber Länder wie der Kongo und Simbabwe sind ein Beleg dafür.

Einer der neuen Eigentümer ist Solly Letsoalo, ein korpulenter Mann von 37 Jahren. »Such dir eine Farm aus!«, habe ihn ein Beamter des Ministeriums für Landfragen aufgefordert und ihm ein paar Adressen in die Hand gedrückt, erzählt Letsoalo. Sein Traum schien wahr zu werden. Seit fünf Jahren gehören ihm nun 21 Hektar, guter Mutterboden, sonnige Hanglage, auch für regelmäßigen Niederschlag ist gesorgt, der Flecken liegt im Tal der legendären Regenkönigin Modjadji. Letsoalo baut im dritten Jahr Gurken und Paprika an – das Ergebnis ist jedes Mal niederschmetternd. […]  Die Landreform sei bislang kolossal gescheitert, sagt er: »Planlosigkeit, Inkompetenz, Korruption, Selbstbereicherung.« Manche Nutznießer spekulierten nur und verkauften ihre Ländereien mit hohem Profit weiter, die Paläste der Kleptokraten und Reformgewinnler nicht weit von Tzaneen zeugen davon. Viele Farmen verwandelten sich nach der Übereignung an schwarze Gemeinden in Slums. Grünflächen werden durch die viel zu hohe Rinderdichte überweidet, fruchtbare Äcker fallen brach. Die Menschen hatten erwartet, dass Milch und Honig flössen, sobald sie über eigenes Land verfügten. Doch so einfach ist es nicht, und viele Bauern können auch nicht allein über ihr Land bestimmen, sie teilen sich Gemeinschaftsfarmen, auf denen Landmaschinen verrotten, keiner von den mageren Gewinnen etwas für neue Investitionen abzweigen mag und keiner sich für die Felder verantwortlich fühlt; wenn es regnet, bleibt man einfach in der Hütte.

Ist es daher verwunderlich, wenn die Farmer sagen: »Sie beobachten uns ständig.« Sie, die Afrikaner, die Schwarzen. Harrie Harmse sagt: »Es sind Wilde, aber das werdet ihr Europäer nie verstehen. Sie haben kein Hirn, überall auf der Welt sind die Neger nur Versager.« Versöhnung? Mit den Schwarzen? Charlotte Harmse lacht schrill. »Ich bin kein Rassist«, sagt ihr Mann, »aber in einem bestimmten Alter fängst du an, sie zu hassen. Nur Nelson Mandela war ein guter Mann, aber der hat nichts mehr zu sagen. Du kannst keinem Afrikaner trauen, alle lügen, betrügen und stehlen.« […]  »Ach, wir dummen Buren. Erst machen wir das Land urbar und füttern die Schwarzen, dann bringen sie uns zum Dank um.«

Man darf gespannt sein, wie die „Landumverteilung“ in Südafrika enden wird. Gelingt sie nicht, wovon auszugehen ist, können sich die gescheiterten Existenzen immer noch auf den Weg nach Norden machen. Linke und Grüne Gutmenschen werden ihnen dann sicherlich behilflich sein, Land zu erwerben und zum Wohlstand ihrer neuen Heimat beizutragen. Die Realität sieht allerdings bereits heute anders aus.

Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG) veröffentlichte am 8. Juni einen offenen Brief auf der italienischen Nachrichten-Webseite „Julienews“:

„Die Afrikaner, die ich in Italien sehe sind der Abschaum und Müll Afrikas. Ich frage mich, weswegen Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten“ […] „Ich empfinde ein starkes Gefühl von Wut und Scham gegenüber diesen afrikanischen ,Immigranten, die sich wie Ratten aufführen, welche die europäischen Städte befallen.“

 „Manchmal wollen die Menschen die Wahrheit nicht hören, denn das  würde ihre ganze Illusion zerstören“ Friedrich Nietzsche (1844-1900)

 

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