Selten so gelacht: Winter mit strengem Frost wird es in unseren Breiten nicht mehr geben

Foto: Durch Dmitry Kalinovsky/Shutterstock
Foto: Durch Dmitry Kalinovsky/Shutterstock

Derzeit ist es draußen etwas winterlich. Auch letztes Jahr war es am Winterende und Frühjahrsanfang kalt. Es hatte die ganze Blüte zerfroren und verhagelt. 2005 war ich noch Bürgermeister und hatte für die Scheeräumung in meiner Gemeinde Unsummen ausgeben müssen. Der Scheepflug reichte nicht mehr, Radlader mußten die weiße Pracht wegschaffen. Mitten in der Nacht mußte ich raus und einen festgefahrenen Lkw wegschleppen lassen, der die einzige noch offene Zufahrtsstraße blockierte. Im Gegensatz dazu wird uns von der Lügenpresse und vom zwangsfinanzierten Propagandafernsehen ein Leben unter Palmen verhießen.

Von Wolfgang Prabel

Kachelmann hat dazu mal Stellung bezogen. Der ist ja wegen frei erfundener Vorwürfe aus dem zwangsfinanzierten Lügenfernsehen rausgeflogen und kann sich jetzt eine eigene und unabhängige Meinung leisten.

„Es gab auch im Zeitraum 1951 bis 1980 immer wieder milde und schneearme Winter. Was die Schneetage von früher deutlich nach oben gepuscht hat, sind vor allem die Winter 1962/63 und auch die Schneekatastrophe 1978/79 im Norden Deutschlands, wo der Schnee ja meterhoch zusammen geweht war und sehr viele Tage mit Schneedecke registriert wurden.

Was war aber vor dieser Zeit? Unsere Omas und Opas haben ja immer erzählt, dass früher viel viel Schnee lag. Wirklich? Nö, die haben uns wohl alle Blödsinn erzählt. Schaut mal auf die Fakten in der Karte.

Rot sind die wenigen Stationen, die wir aus der Vorkriegszeit zur Verfügung haben. Das bezieht sich auf den Zeitraum von 1911 bis 1940. Man kann deutlich sehen, dass in diesen rund 30 Jahren WENIGER Schnee als heute gelegen hat und gefallen ist! Und das vor 70 bis 100 Jahren! Ohne Klimawandel…es muss eben nicht immer heißen, dass der Klimawandel am wenigen Schnee schuld ist. Auch vor langer Zeit gab es Phasen, wo es weniger Schnee als heute gab.“

Und nun im Gegensatz mal Aussagen von den Klimaalarmisten:

„Das mehr als ‚ungewöhnlich’ milde Januar-Wetter ist ‚ein weiteres Extrem-Ereignis‘ und ‚ein Vorbote der vor uns liegenden Winter‘ … Die globale Temperatur ‚wird jedes Jahr um 0,2°C zunehmen‘“. – Michael Müller, Staatssekretär im Umweltministerium, Die Zeit, 15. Januar 2007

„Winter mit strengem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”. – Mojib Latif, Max Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, 1. April 2000

„Auf Wiedersehen, Winter! Nie mehr Schnee?” – Der Spiegel, 1. April 2000

Ab dem Jahr 2030 wird der Frühling im Januar beginnen”. – Die Welt, 30. September 2010

Folgen und Auswirkungen auf die regionale Landwirtschaft: Heißere Sommer, mildere plus kürzere Winter (Palmen!). Landwirtschaft: Mehr CO2 in der Luft, höhere Temperaturen, vor allem im Winter. – Dr. Michael Schirmer, Universität Bremen, Vortrag am 2. Februar 2007

Im Winter wird es mehr Westwind geben, der Stürme nach Deutschland lenken wird. Vor allem in West- und Süddeutschland wird es Überschwemmungen geben. – Mojib Latif in FOCUS, Leibnitz-Institut für Ozeanwissenschaften der Universität Kiel, 27. Mai 2006.

Innerhalb weniger Jahre wird winterlicher Schneefall zu einem sehr seltenen und begeisternden Ereignis werden … Kinder werden einfach nicht mehr wissen, was Schnee ist. – David Viner, Climate Research Unit, University of East Anglia, 20. März 2000

Der Winter hat sich für immer verabschiedet, und wir sollten stattdessen den Frühling begrüßen … Es wird keine Winter mehr geben, trotz einer Kältewelle vor Weihnachten. Es ist nichts im Vergleich zu früheren Jahren, als ich jünger war. Es gibt ein echtes Problem mit dem Frühling, weil so viel Blühen von Jahr zu Jahr immer früher stattfindet. – Express, Dr. Nigel Taylor, Kurator von Kew Gardens [=der Botanische Garten in London, A. d. Übers.], 8. Februar 2008

Der Frühling kommt jedes Jahr früher als Folge der Klimaänderung. Das ist der erste ‚schlüssige Beweis‘, dass die globale Erwärmung das Timing der Jahreszeiten verändert. Dies haben Wissenschaftler vor kurzem verkündet. – The Guardian, 26. August 2006

Das erinnert alles an die dreisten Lügen vom „Waldsterben“, die binnen weniger Jahre in sich selbst zusammengebrochen sind. „Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten.“ So hat es Bernhard Ulrich, Professor für forstliche Bodenkunde und Waldernährung in Göttingen, im Jahr 1981 geweissagt. Tatsächlich waren in den achtziger Jahren mal ein paar heiße und trockene Sommer, die die Wälder gestresst haben. Außerdem hatten die Kraftwerke in Tschechien, Brandenburg, Polen und Sachsen damals keine wirksamen Filter. Örtlich war „dicke Luft“. Das grüne Propagandafernsehen berieselte die Leute damals tagein und tagaus mit Tartarenmeldungen. Jetzt haben wir 2018. Kein Mensch schwätzt mehr von der Katastrophe des Waldes.

Auch die Klimadiskussion wird sich in den nächsten Jahren auf einen wissenschaftlichen Boden begeben. Natürlich gegen den Widerstand der verbohrten Bundeskanzlerin und der Lügenmedien. Eines muß man dem SPIEGEL lassen. Die Schlagzeile „Auf Wiedersehen, Winter! Nie mehr Schnee?” befand sich in einer Ausgabe, die am ersten April erschienen war. April-April!

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