„Merkel muss Weg“ in Hamburg: 1140 Polizisten schützen 300 Protestierende vor 870 linken „Gegendemonstranten“

"Merkel muss weg"-Demo: Freie Meinungsäußerung nur unter Polizeischutz. (Bild: © Volker Kleinophorst)

Was für ein Aufwand getrieben werden muss, wenn Bürger in Deutschland offen Angela Merkels Rücktritt fordern. Die Hamburger Polizei zur letzten „Montag-Demo“ auf dem Gänsemarkt:

„Hamburg (ots) – Zeiten: a.) 26.02.2018, 19:00 Uhr bis 20:02 Uhr b.) 26.02.2018, 18:35 Uhr bis 20:03 Uhr 

Orte: a.) Hamburg-Neustadt, Gänsemarkt b.) Hamburg-Neustadt, Jungfernstieg/Neuer Jungfernstieg 

a.) Durch eine Privatperson wurde bei der Versammlungsbehörde für heute Abend in der Zeit von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr eine Versammlung zum Tenor „Merkel muss weg!“ mit erwarteten 200 bis 300 Teilnehmern auf dem Gänsemarkt angemeldet. 

Die Versammlung begann um 19:00 Uhr mit 220 Teilnehmern und wuchs im weiteren Verlauf auf 300 Teilnehmer an. 

Im unmittelbaren Umfeld des Gänsemarkts hielten sich zirka 870 Versammlungsgegner des linken Spektrums auf. 

Kleingruppen versuchten immer wieder vergebens, auf den Gänsemarkt zu gelangen. 

Zwischen den beiden Gruppierungen kam es vereinzelt zu verbalen und handgreiflichen Auseinandersetzungen

Am Versammlungsort wurden unter anderem Transparente mit der Aufschrift „Politik-Wechsel„, „Ich bin kein Nazi und trotzdem anderer Meinung!„, „Die Intoleranten sind die Diktatoren von morgen!“ und „I have a dream: dass ich eines Tages ohne massiven Polizeischutz meine Meinung äußern kann“ gezeigt. 

Nach Beendigung der Versammlung um 20:02 Uhr durch den Leiter, wurden die ehemaligen Versammlungsteilnehmer durch Polizeikräfte störungsfrei zum U-Bahnhof Gänsemarkt begleitet.

b.) Weiterhin wurde für den Zeitraum von 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr durch eine Privatperson eine Versammlung unter dem Tenor „Gemeinsam gegen Nazis – Kein Pegida in Hamburg!“ mit 40 bis 80 Teilnehmern im Bereich Jungfernstieg/Neuer Jungfernstieg angemeldet. 

Die Versammlung begann um 18:35 Uhr mit 60 Teilnehmern. Es wurden Redebeiträge gehalten und Transparente mit den Schriftzügen „Antifa Hamburg„, „Gegen Atomkraft“ und „Dem rechten Mob entgegentreten“ gezeigt. Außerdem wurde über einen Lautsprecherwagen Musik abgespielt. 

Im Verlauf der Versammlung begab sich ein Großteil der Teilnehmer zu den Polizeiabsperrungen am Jungfernstieg, der Gerhofstraße und an der Gänsemarktpassage, wo weitere tenorbezogene Transparente gezeigt wurden

Um 20:03 Uhr wurde die Versammlung durch den Leiter beendet. Die ehemaligen Versammlungsteilnehmer entfernten sich ebenfalls störungsfrei aus der Innenstadt. 

Insgesamt waren rund 1140 Polizeibeamte eingesetzt.“

Die Kosten wurden von der Polizei nicht ausgewiesen! (DlF)

 

 

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