Irans Polizei will Kopftuchzwang durchsetzen

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Von Fruchtgummi futternden Geschlechtsgenossen verhöhnt: Anti-Kopftuch-Aktivistin in Teheran (Bild: Screenshot)

Iran – Seit mehreren Wochen wehren sich Frauen im Iran mit öffentlichen Aktionen gegen den herrschenden Kopftuchzwang des Mullah-Regimes. Teherans Polizeichef kündigt nun eine unnachgiebige Reaktion an. Es könne nicht angehen, „dass Frauen alles machen können, was sie wollen“.

Mutige Frauen im Iran lehnen sich gegen das islamische Mittelalter auf und protestieren öffentlich gegen den herrschenden Kopftuchzwang in dem streng islamischen Land (Jouwatch berichtete mehrfach).

Nun hat Teherans Polizeichef  angekündigt, in Absprache mit den Justizbhörden die Anti-Kopftuch-Proteste von Frauen konsequent zu unterbinden. „Das Tragen des Kopftuches ist für Frauen im Iran ein Muss und gegen Verstöße werden wir demnächst konsequent vorgehen“, heißt es laut dem Spiegel.

Im Iran müssen Mädchen ab neun Jahren in der Öffentlichkeit ein Kopftuch sowie einen langen, weiten Mantel tragen. Der Kopftuchzwang ist im Iran seit 40 Jahren Pflicht und später auch als Gesetz verabschiedet worden.

Während iranische Frauen, die für ihre Recht auf Freiheit kämpfen, von islamischen Funktionären an Leib und Leben bedroht werden, wird in Deutschland dem Islam und seinen menschenverachtenden Praktiken weiterhin devot der Weg bereitet. Angebliche Feministinnen schweigen weiterhin laut und vernehmlich. (SB)

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