Freie Frauen: Vor der Islamisierung des Nahen Ostens

Vor der iranischen Revolution (Foto: screenshot Facebook)

In ganz Europa versuchen Koran-Gläubige mit Hilfe von Politik, Medien und selbsternannten Feministinnen den Frauen die Schariagerechte Hijab-Verhüllung schmackhaft zu machen. Doch in der Facebook-Gruppe „Before Sharia Spoiled Everything“ werden reihenweise Fotos hochgeladen, die das freie Leben im Nahen Osten zeigen, bevor der Islam wieder die Herrschaft auf den Straßen übernahm und die Schönheit verschleierte. 

von Marilla Slominski

Gegründet wurde die Facebook-Gruppe von Emrah Erken, einem Schweizer Rechtsanwalt mit türkischen Wurzeln und Ahmed Dener: „Wir wollten vor allem der These widersprechen, nach der es Säkularismus in der muslimischen Welt nur innerhalb einer privilegierten, meist großstädtischen Elite gegeben habe“, sagt Erken gegenüber der WELT.

Familienbilder, Klassenfotos, Urlaubserinnerungen und Zeitschriftentitel zeichnen das Bild  eines freien, westlichen Lebensstils bevor die große Welle der Islamisierung die Länder erfasste.

Foto: Screenshot Facebook
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Mädchenklassen aus der ländlichen Türkei der 30er-Jahre ohne ein einziges Kopftuch,  Frauen im Fifties-Look mit Pettycoat in Teheran oder Kairo in den 60er-Jahre mit jungen Frauen mit offenen Haaren und Minirock, fröhliche Gesichter überall.

Foto: Screenshot Facebook
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Er poste am liebsten kopftuchfreie Bauernmädchen vom Lande, Fabrikarbeiterinnen und andere ganz gewöhnliche Bürger und habe die Gruppe gegründet, um zu zeigen, „dass es uns Säkulare gab und immer noch gibt. Die meisten von uns sind frustriert darüber, dass sich die heutige Politik in Europa vor allem den Scharia-Muslimen zuwendet, obwohl wir die besser integrierten Einwanderer sind“, erklärt Erken.

Foto: Screenshot Facebook
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Ob Algerien, Tunesien, Marokko, Türkei oder Iran – die Fotos könnten genauso gut in Paris, London oder Berlin aufgenommen sein. Beim Betrachten der Fotos wird klar, wie zerbrechlich unsere so selbstverständlich hingenommenen Freiheit ist und das auch die Frauen Europas nur noch einen Wimpernschlag davon entfernt sind, sie für immer zu verlieren.

Foto: Screenshot Facebook
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