Die CDU braucht eine Luftpumpe

Foto: Collage
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Die CDU hat das Profil eines abgefahren Reifens“

 Es gibt sie noch, die wenigen vereinzelten CDU-Mitglieder, die sich standhaft dem Merkel-Einheitsbrei entgegenstellen. So wie heute der Schwabe Eugen Abler beim CDU-Parteitag in Berlin, der die desaströse Politik von Merkel auf den Punkt brachte: „Die CDU hat das Profil eines abgefahrenen Reifens“. Bezeichnend für den Zustand der Partei, dass die Delegierten während seiner Brandrede kaum zuhören, sondern sichtbar ihr Desinteresse an Andersdenkenden zur Schau stellen.

 Von Thomas Schlawig

 Diese Partei interessiert mich, als langjährigem CDU-Wähler, kaum noch. Allerdings hat diese Aussage eines „C“DU-Mitgliedes auf dem Parteitag dieser bemitleidenswerten Partei mich neugierig gemacht. Wer verbirgt sich dahinter? So liest man beispielsweise vom ewigen Querulanten Eugen Abler aus Bodnegg bei Ravensburg, der Kritik übt, die allerdings in der Zentrale nicht ernst genommen wird. Ebenso liest man, daß der Bundespräsident dem verdienten Bürger […]  Eugen Abler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen hat. Landrat Kurt Widmaier wird das Verdienstkreuz am Donnerstag, den 3. April 2014 überreichen.

Je mehr man sucht, umso mehr erfährt man auch über den „Querulanten“ Abler dem die Deligierten während seiner Brandrede kaum zuhörten, sondern sichtbar ihr Desinteresse an Andersdenkenden zur Schau stellten. Schon im Jahr 2016 übte er auf dem Bundesparteitag der „C“DU in Essen massive Kritik an Merkels „Politik“.

Sie haben uns auf den Wahlkampf eingestimmt, Frau Bundeskanzlerin und wichtige Akzente gesetzt. Albert Einstein wird das Wort zugeschrieben: „Ein Abend, an dem alle der gleichen Meinung sind, ist ein verlorener Abend.“ In diesem Sinne sehe ich meine Wortmeldung. An drei Punkte möchte ich anknüpfen.

Die Wortmeldung verdient es vollständig wiedergegeben zu werden:

Zur Situation der CDU: „Politik beginnt beim Betrachten der Wirklichkeit“. Dazu gehört auf diesem Parteitag unbedingt eine Analyse der letzten Wahlergebnisse und der hieraus abzuleitenden Konsequenzen für die Zukunft. Wir haben die letzten drei Landtagswahlen krachend verloren und sehen uns einer stark gewordenen AFD gegenüber. Es ist falsch, diese Partei ignorieren zu wollen. Und falsch ist es, zu glauben, dass Entwicklungen wie in Amerika mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten und im europäischen Umfeld zu beobachten sind, bei uns nicht denkbar wären. Diese Wahl muss ein Weckruf auch für uns in Deutschland sein! Frau Bundeskanzlerin, Sie haben im Kielwasser des Zeitgeistes die CDU nach links geführt und damit ein wesentliches Feld auf der rechten Seite des politischen Spektrums aufgegeben. Dieses Vakuum füllt nun die AfD. Zwei Zahlen geben zu denken. Rund drei Viertel der AFD-Wähler geben der AFD aus Protest ihre Stimme. Und 70 Prozent der AFD-Wähler hätten CSU gewählt, würde diese bundesweit antreten. Wenige wählen die AFD aus Überzeugung, viele aus Protest.

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass in der CDU die Konservativen weitgehend heimatlos geworden sind. Früher galt: „Wo CDU draufstand, war auch CDU drin“. Das ist nicht mehr so! Wir haben viele christdemokratische Prinzipien über Bord geworfen: Beispiele sind die Anerkennung der Homo-Ehe, das Adoptionsrecht für Homosexuelle, die Gender-Ideologie, Quotendenken, Verharmlosung der Islamisierung. Häufig werden Gottesdienste schon durch interreligiöse Feiern ersetzt und Kreuze abgehängt. Ergebnis: Links gewinnen wir wenige Wähler, rechts verlieren wir viele. Wir brauchen eine Erneuerung und Schärfung unseres Profils im Geiste des „C“ und damit eine Rückbesinnung auf christliche Grundwerte wie Gerechtigkeit, Solidarität, Lebensschutz, Bewahrung der Schöpfung, Ehe und Familie als Eckpfeiler unserer Gesellschaft und einen Patriotismus in gutem Sinne! 

Stichwort Zuwanderung: Frau Bundeskanzlerin, Sie sagten heute generell „ich habe Ihnen einiges zugemutet“. Bei mir war das beim Thema Einwanderungspolitik, was ein entscheidender Grund für unser schwindendes Vertrauen bei den Wählern ist. Ihre in der Abschiebungspolitik erst vor kurzem vollzogene Haltungsänderung hätte uns im Frühjahr wesentlich bessere Landtagswahlergebnisse beschert!

Wir haben immer noch keine ausreichende Kontrolle in der Zuwanderung! Viele Flüchtlinge sind immer noch nicht registriert, mehrfach registriert oder abgetaucht. 550.000 abgelehnte Asylbewerber plus 70.000 geduldete Ausländer leben in unserem Land. Die Illegalität blüht. Es ist unsere Pflicht zu wissen, wer in unser Land kommt! Ihr humanitärer Beweggrund zur Grenzöffnung ist ehrenwert. Aber Sie haben einen Ausnahmefall zur Regel gemacht! Dadurch werden Gesetze ständig gebrochen. Dafür tragen Sie die Verantwortung!

Seit 2014 sind ca. 1,5 Mio Menschen zu uns gekommen. Selbst optimistische Experten gehen davon aus, das höchstens 30 Prozent in ein Arbeitsverhältnis gelangen, d.h. rund 1 Million Menschen erhalten Sozialleistungen. Bei rund 25.000 Euro für einen Hartz IV-Empfänger sind das 25 Milliarden Euro pro Jahr – Tendenz durch Familiennachzug und weiteren Zustrom von Flüchtlingen stark steigend!

Wir brauchen auf jeden Fall: eine Abschiebungspolitik, die auch in der Praxis den Namen verdient, eine Leitkulturdiskussion. Die FAZ hat vor kurzem geschrieben, dass dreiviertel der Deutschen eine solche Diskussion wünschen. Wir brauchen schnellere Verfahren, mehr Hilfen für Griechenland und Italien zur Sicherung der Außengrenzen, die Einrichtung von Transitzentren an den europäischen Außengrenzen, die Aufhebung der doppelten Staatsbürgerschaft und ein Burka-Verbot.

„Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt“, sagte vor wenigen Wochen unser Bundesinnenminister. Eigentlich müsste es heißen: „Wir haben den Islam unterschätzt“. 80 Prozent der Asylbewerber sind Muslime. Sie haben meist keine realistische Vorstellung von Menschenrechten, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und freiheitlicher Ordnung; Frauen sind nicht gleichberechtigt. Der Islam kennt aus seiner Heimat keine Toleranz gegen andere Religionen. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, doch wenn es so weiter geht, gehört Deutschland in einigen Jahrzehnten zum Islam! Erdogan will die Islamisierung auch in Deutschland vorantreiben. Dabei spielen die von der Türkei unterstützten Moscheen in Deutschland für die Radikalisierung von Islamisten weiterhin eine zentrale Rolle. Dieser Islam ist totalitär, da er das gesamte Leben der Menschen beherrschen will, das private wie das öffentliche und das politische. Der Islam möchte unsere Staatsform zerstören. Für ihn gibt es nur zwei Sorten von Menschen: gläubige Moslems und Ungläubige. Christen sind Ungläubige, die man laut Koran belügen, betrügen und töten darf. Ich warne ausdrücklich vor einer Verharmlosung der Islamisierung!

Stichwort Lebensschutz: Dieses Thema habe ich in Ihrer Rede, Frau Bundeskanzlerin, schmerzlich vermisst. In unserem Land werden jährlich bis zu 200.000 Kinder im Mutterleib getötet. Und die CDU schweigt dazu! Wir machen uns mitschuldig, wenn wir diese dramatische Tatsache ignorieren.

Das „C“ in unserem Namen ist eine besondere Verpflichtung, sich für den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum Tode einzusetzen. Das Thema Lebensschutz ist sozusagen der Lackmustest für unsere Partei.

Im Parlament ist eine Überprüfung der gesetzlichen Regelung, wie vom Bundesverfassungsgericht bereits 1992 gefordert, dringend vorzunehmen!
Meine Damen und Herren, wir unterstützen Frauen aus Staatsmitteln bei ungewollter Kinderlosigkeit, während Krankenkassen dagegen die Kosten für Abtreibungen bezahlen. Was für ein Widersinn! Ein Staat, der die Tötung ungeborener Kinder finanziert, trägt aktiv dazu bei, dass in der Bevölkerung das Bewusstsein vom Unrechtscharakter der Abtreibung schwindet.

Ein großes Zeichen wäre es, wenn Sie, Frau Bundeskanzlerin, im Herbst 2017 am „Marsch für das Leben“ in Berlin teilnehmen würden. Werden wir wieder zu Anwälten des Lebens!

 „Politik beginnt beim Betrachten der Wirklichkeit“. Betrachtet man allerdings die Wirklichkeit, muß man zwangsläufig zu dem Schluß kommen, daß die „Politik“ Merkels nicht dem dient, dem sie verpflichtet ist, nämlich dem Deutschen Volk. Sie dient allem und jedem, nur nicht diesem Deutschen Volk und somit sind mit jedem Wort Perlen vor die Säue geworfen. Das würde allerdings bedeuten, vor dieser unsäglichen „Regierung“ einen Kniefall zu machen und sie gewähren lassen.

Das Merkel aus verlorenen Wahlen nichts gelernt hat, zeigt das Ergebnis der Bundestagswahl 2017.

„Ich habe mir keine Illusionen gemacht, dass es einfach wird.“ Denn der Wahlkampf wäre voller Anfechtungen von links und rechts gewesen und eigene Fehler sieht die Kanzlerin nicht. „Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten.“

Anfechtungen von links und rechts, aber keine eigenen Fehler.  Eugen Abler (rechts…links…???) hat sie auf dem Parteitag 2016 aufgezählt, aber wenn Delegierte und Kanzler sichtbar ihr Desinteresse an Andersdenkenden zur Schau stellen, müssen sie sich über einen weiteren Niedergang nicht wundern. Der viel geschmähte Kadavergehorsam aus der Vergangenheit kommt mir da in den Sinn.

Frau Merkel hat vor der Bundestagswahl 2013 die Losung ausgegeben: „Wir ignorieren die AfD, dann hat es sich schnell erledigt“. Inzwischen ist die AfD drittstärkste politische Kraft in Deutschland, im Bundestag und in 14 Landtagen vertreten. Das Ignorieren hat sich also bezahlt gemacht und wie groß die Gefahr für die Einheitsparteien geworden ist, zeigt der Vorstoß des geschäftsführenden „Justizministers“ Maas, die AfD durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Die Uhr läßt sich nicht zurückdrehen und Eugen Abler hat vollkommen recht wenn er sagt, es ist falsch, zu glauben, dass Entwicklungen wie in Amerika mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten und im europäischen Umfeld zu beobachten sind, bei uns nicht denkbar wären. Vollkommen im Gegenteil, durch diese linksideologisch verdrehte „Politik“ werden diese Erfolge erst möglich. Die Menschen haben die Schnauze voll von dieser „Politik“. Merkel hat im Kielwasser des Zeitgeistes die CDU nach links geführt und damit ein wesentliches Feld auf der rechten Seite des politischen Spektrums aufgegeben. Merkel hat die politische Mitte aufgegeben und bekommt somit die Quittung präsentiert.

Früher galt: „Wo CDU draufstand, war auch CDU drin“. Das ist nicht mehr so! Wir haben viele christdemokratische Prinzipien über Bord geworfen. In Anbiederung an die links/grüne Ideologie mit Anerkennung der Homo-Ehe, das Adoptionsrecht für Homosexuelle, die Gender-Ideologie, Quotendenken, Verharmlosung der Islamisierung hat die „C“DU vielleicht einige linke und grüne Wähler gewonnen, aber mit Sicherheit viele Wähler aus dem bürgerlich-konservativen Lager verloren; an die AfD. Ja, daß Land braucht dringend  eine Rückbesinnung auf christliche Grundwerte wie Gerechtigkeit, Solidarität, Lebensschutz, Bewahrung der Schöpfung, Ehe und Familie als Eckpfeiler unserer Gesellschaft und einen Patriotismus in gutem Sinne! Das alles ist verloren gegangen, nicht nur in der „C“DU, sondern auch in der SPD. Das ist einzig und allein die Ursache für den Niedergang der so genannten „Volksparteien“. Wer das nicht begreifen will, dem ist nicht mehr zu helfen.

Stichwort Zuwanderung. Damit hat Merkel nicht nur der „C“DU, sondern dem Deutschen Volk generell einiges zugemutet.  Genau das ist der Grund für das schwindende Vertrauen bei den Wählern. Mir stellt sich allerdings die Frage, welche erst vor kurzem vollzogene Haltungsänderung in der Abschiebungspolitik  im Frühjahr wesentlich bessere Landtagswahlergebnisse beschert hätten? Ist da etwas an mir vorbei gegangen?

Wir haben immer noch keine ausreichende Kontrolle in der Zuwanderung! Viele Flüchtlinge sind immer noch nicht registriert, mehrfach registriert oder abgetaucht. 550.000 abgelehnte Asylbewerber plus 70.000 geduldete Ausländer leben in unserem Land. Die Illegalität blüht. Es ist unsere Pflicht zu wissen, wer in unser Land kommt! Ihr humanitärer Beweggrund zur Grenzöffnung ist ehrenwert. Aber Sie haben einen Ausnahmefall zur Regel gemacht! Dadurch werden Gesetze ständig gebrochen. Dafür tragen Sie die Verantwortung!

Ihr humanitärer Beweggrund zur Grenzöffnung ist ehrenwert. Da muß ich mit den Worten des römischen Staatsmannes Cicero heftig widersprechen. „Nichts, dem die Gerechtigkeit mangelt, kann moralisch richtig sein“. Merkel hat mit der Grenzöffnung nationales, wie internationales Recht gebrochen und somit dem Land Mord und Totschlag, Raub, Betrug, Vergewaltigung uvm. beschert. Und es ist ganz richtig; dafür trägt sie persönlich die alleinige Verantwortung. Und dafür hat sie sich zu gegebener Zeit vor einem ordentlichen Gericht verantworten, ebenso wie alle, die dem nicht widersprochen und es als gegeben hingenommen haben.

Seit 2014 sind ca. 1,5 Mio Menschen zu uns gekommen. Selbst optimistische Experten gehen davon aus, das höchstens 30 Prozent in ein Arbeitsverhältnis gelangen, d.h. rund 1 Million Menschen erhalten Sozialleistungen. Bei rund 25.000 Euro für einen Hartz IV-Empfänger sind das 25 Milliarden Euro pro Jahr – Tendenz durch Familiennachzug und weiteren Zustrom von Flüchtlingen stark steigend! Das man bezüglich des Familiennachzuges nicht großartig etwas zu ändern bereit ist, zeigen die „Groko-Verhandlungen“ der Wahlverlierer, welche sich einen feuchten Kehricht darum scheren, was der Wähler ihnen zugedacht hat. Man muß kein Prophet sein, um zu erahnen, wie die nächsten Wahlen für diese Parteien ausgehen werden.

Wir brauchen auf jeden Fall: eine Abschiebungspolitik, die auch in der Praxis den Namen verdient, eine Leitkulturdiskussion. Die FAZ hat vor kurzem geschrieben, dass dreiviertel der Deutschen eine solche Diskussion wünschen. Wir brauchen schnellere Verfahren, mehr Hilfen für Griechenland und Italien zur Sicherung der Außengrenzen, die Einrichtung von Transitzentren an den europäischen Außengrenzen, die Aufhebung der doppelten Staatsbürgerschaft und ein Burka-Verbot.

Was nützt es, wenn dreiviertel der Deutschen sich eine Leitkulturdiskussion wünschen, diese aber von der „Politik“ unterdrückt wird? Was nützt es, wenn die doppelte Staatsbürgerschaft und ein Burka-Verbot von der „Politik“ abgelehnt werden. Erst in der vergangenen Woche ist ein Antrag der AfD auf ein Burka-Verbot vom Bundestag geschlossen abgelehnt worden.

„Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt“, sagte vor wenigen Wochen unser Bundesinnenminister. Warum spricht der Innenminister nicht vom Islam, welchen er mit Religion meint? Der Islam ist keine Religion, sondern eine brandgefährliche Ideologie.  Und es ist vollkommen richtig, der Islam ist totalitär, da er das gesamte Leben der Menschen beherrschen will, das private wie das öffentliche und das politische. Der Islam möchte unsere Staatsform zerstören. Für ihn gibt es nur zwei Sorten von Menschen: gläubige Moslems und Ungläubige. Christen sind Ungläubige, die man laut Koran belügen, betrügen und töten darf. Ich warne ausdrücklich vor einer Verharmlosung der Islamisierung! Herr Abler gehört somit zu den wenigen in der „Politik“, die erkannt haben welche Gefahr der Islam für unsere Gesellschaft darstellt. Die links/grün verdrehten Ideologen möchten uns dagegen immer wieder einreden, daß es den Islam nicht gibt und man zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden hat. Erdogan will die Islamisierung auch in Deutschland vorantreiben. Dabei spielen die von der Türkei unterstützten Moscheen in Deutschland für die Radikalisierung von Islamisten weiterhin eine zentrale Rolle. Deswegen sagt Erdogan auch ganz deutlich: „ Es gibt keinen Islam oder Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes behauptet, beleidigt den Islam“. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, doch wenn es so weiter geht, gehört Deutschland in einigen Jahrzehnten zum Islam!

Stichwort Lebensschutz: In unserem Land werden jährlich bis zu 200.000 Kinder im Mutterleib getötet. Und die CDU schweigt dazu! Wir machen uns mitschuldig, wenn wir diese dramatische Tatsache ignorieren.
Das „C“ in unserem Namen ist eine besondere Verpflichtung, sich für den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum Tode einzusetzen. Das Thema Lebensschutz ist sozusagen der Lackmustest für unsere Partei.

Im Parlament ist eine Überprüfung der gesetzlichen Regelung, wie vom Bundesverfassungsgericht bereits 1992 gefordert, dringend vorzunehmen!
Meine Damen und Herren, wir unterstützen Frauen aus Staatsmitteln bei ungewollter Kinderlosigkeit, während Krankenkassen dagegen die Kosten für Abtreibungen bezahlen. Was für ein Widersinn! Ein Staat, der die Tötung ungeborener Kinder finanziert, trägt aktiv dazu bei, dass in der Bevölkerung das Bewusstsein vom Unrechtscharakter der Abtreibung schwindet. Abtreibung ist und bleibt Mord an ungeborenem Leben

Nicht nur das ist ein Widersinn, sondern auch die Tatsache, daß den Deutschen immer wieder erklärt wird, wir bräuchten aufgrund der Demokrafie, des Nachwuchsmangels und des Fachkräftemangels dringend „Einwanderung“. Und zwar „Einwanderung“ um jeden Preis, wohlwissend, daß mit dieser „Einwanderung“ das Problem nicht behoben, sondern lediglich die Sozialkassen geplündert werden. Aber das alles scheint wohl politisch so gewollt zu sein. Demgemäß kann es nur als blauäugig angesehen werden, wenn Herr Abler von Merkel erwartet (hat), daß sie am „Marsch für das Leben“ in Berlin teilnehmen würde, wird dieser doch von linken, grünen und sonstigen Gestalten regelmäßig zur Randale genutzt. Dazu die taz vom 17.09.2016. Auch dieser Beitrag ist es wert, vollständig wiedergegeben zu werden:

 „Marsch für das Leben“ in Berlin

Gottergeben bis völkisch-national

Am Samstag marschieren wieder einmal christliche FundamentalistInnen, Nationalisten und Rechte auf. Mehrere Demonstrationen halten dagegen.

 Familien, Nonnen und Nationalisten, Frauen und Männer mit Holzkreuzen, die mit grimmigem Ernst beten, singen und schweigen: Am Samstag marschiert die Parallelgesellschaft auf. Der Bundesverband Lebensrecht e. V. (BVL) hält wieder seinen „Marsch für das Leben“ ab. Die Dachorganisation christlich-fundamentalistischer Vereine unter Vorsitz von Martin Lohmann erwartet 7.000 TeilnehmerInnen, die bundesweit anreisen, um gegen Schwangerschaftsabbrüche („Mord“) zu agitieren.

 Seit 2008 begleiten feministische und antifaschistische Gegenproteste den „Schweigemarsch“ (siehe Kasten). Im Jahr 2015 schafften es diese erstmals, den mittlerweile 5.000 TeilnehmerInnen starken „Marsch“ über Stunden zu blockieren.

 Der Kern dieser Bewegung rekrutiert sich aus erzkatholischen Strukturen sowie freikirchlichen und evangelikalen Gruppen. Deren Ideologie zufolge verfüge der „ungeborene Mensch“, so die Berliner Erklärung des BVL, „ab der Zeugung“ über ein eigenes Lebensrecht – „unabhängig von der Entscheidung Dritter“. Zu den „Dritten“ rechnet die patriarchale Schicksalslogik die Schwangere, die als Frau qua göttlichen Fortpflanzungsauftrag auf ihre Funktionalität als Austragungsgefäß von „ungeborenen Kindern“ reduziert wird und reproduktiv entmündigt werden soll.

 Materialien wie Verlautbarungen von BVL und UnterstützerInnen lassen darauf schließen, dass man sich gegen „Gender-Ideologie“, „Frühsexualisierung“ und „Homoehen“ in einem Kulturkampf apokalyptischen Ausmaßes wähnt. Individuelle Freiheitsrechte und Säkularismus, Feminismus und Sexualaufklärung, plurale Lebensentwürfe und Familienmodelle gefährdeten als Ausdruck einer westlichen „Kultur des Todes“ den gesellschaftlichen Fortbestand.

 Grußworte von der CDU

Das reaktionäre Potenzial des organisierten „Lebensschutzes“ zielt in seiner Mobilisierung auf eine antidemokratische und antiliberale Gegenbewegung, die die Zweite Moderne – jene durch eine linke, liberale und feministische Öffentlichkeit nach 1968 errungenen gesellschaftlichen Veränderungen – rückabwickeln soll.

 Vermittels professioneller Kampagnen- und Lobbyarbeit bis auf EU-Ebene gegen Abtreibung und Sterbehilfe existiert heute eine breite Vernetzung dieser Szene. CDU/CSU-PolitikerInnen sorgen mit Grußworten, die Junge Union als „ideeller Unterstützer“ des BVL dafür, die in Teilen militante und holocaustrelativierende „Lebensschutz“-Bewegung in wertkonservativen Schichten hoffähig zu machen.

 Über Kulturkampfanleihen und das Thema Demografie erfolgt der Schulterschluss von Nationalisten und Rechtsextremen mit der christlichen Rechten: „Die Deutschen sterben aus!“ Als ideologische Brücke fungiert der geteilte Wunsch nach Restauration der patriarchalen Familie mit traditioneller Rollenverteilung und Geschlechterverhältnissen als Ausdruck einer „natürlichen“ Ordnung. In der Brauntönung von Schutz und Förderung der deutschen Familie als „Keimzelle der Gesellschaft“ schlägt es sich in der gesellschaftspolitischen Agenda der Rechten nieder.

 AfD-Prominenz wie Beatrix von Storch marschiert alljährlich bei den „Lebensschützern“ mit, das Grundsatzprogramm vom Mai integriert die passende Rhetorik. So heißt es im „Programm für Deutschland“ zum Punkt „Familien und Kinder“: „Die AfD steht für eine Kultur des Lebens“, wonach „der Lebensschutz bereits beim Embryo beginnt“.

Neurechte Topoi

 An selber Stelle fordert der migrationsfeindliche Zynismus „eine Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene“ – Gleichlautendes war 2015 bereits auf vorgefertigten BVL-Demoschildern zu lesen. Man bedient den neurechten Topos vom „Großen Austausch“, demzufolge Regierung samt „Altparteienkartell“ mit dem großen Zugang von Asyl- und Schutzsuchenden die autochthone Bevölkerung gezielt durch „Kulturfremde“ zu ersetzen plane, bei stagnierenden Geburtenzahlen der Deutschen durch „Genderwahn“ und „Multikulti“.

 Rechte Medien wie die Neue Freiheit als Diskursorgan der „Neuen Rechten“ streuen als Multiplikatoren eben diese antifeministischen und nationalistischen Narrative. Entsprechende Diskurse samt Kommentarspalten machen deutlich: Die Normalisierung des Völkischen, an der die AfD-Bundesvorsitzende arbeitet, marschiert als pragmatische Vorhut längst unter dem Deckmantel des „Christlich-Abendländischen“ mit, um mit dem Ruf nach einer reaktionären Geschlechter- und Gesellschaftsordnung der konservativen bis völkischen „Revolution“ zuzuarbeiten.

 Um zu begreifen, um welchen Abschaum es sich bei den „Gegendemonstranten“ handelt, folgendes  bezeichnende Foto:

Quelle: http://n0by.blogspot.de/2017/10/starikow-zu-hitler-und-stalin-von.html

Der Einsatz von Eugen Abler für die „C“DU, die Demokratie und das Leben in allen Ehren, aber ich befürchte, es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Diese „C“DU ist nicht mehr die CDU, welche ich einst gewählt habe und welche einmal auf dem Boden des Grundgesetzes stand. Sie ist nur noch ein Hort von eidbrüchigen Kriminellen und Volkszertretern. Diese Partei hat nur eines noch verdient, den Untergang und vollständiges Verschwinden von der Bildfläche. Und mit ihr die SPD.

 „Diktaturen haben noch niemals ein Problem gelöst. Sie haben es nur verschwinden lassen“                           Otto von Habsburg

 

 

 

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