Will Erdogan jetzt auch kleine Mädchen in den Märtyrertod schicken?

Erdogan

Türkei – Ein Mädchen in Militäruniform wird auf die Bühne gebracht, muss weinen, wird dann von Erdoğan zurecht gestutzt, dass Soldaten nicht weinen, und danach gefragt ob es bereit ist ein Märtyrer zu werden.

Wie wenig Empathie, wie wenig menschliches Mitgefühl Recep Tayyip Erdoğan selbst kleinen Kindern gegenüber hegt, zeigte der islamische Despot während einer Rede auf einem Kongress seiner Partei AKP in Kahramanmaras. Auf der Bühne ein kleines Mädchen in der Uniform der türkischen Spezialeinheit „bordo bereliler“. Wohl vor Aufregung mag es dem Kind Tränen in die Augen getrieben haben.

Erdoğan offenbarte einmal mehr seine Fratze, und tadelte das Mädchen mit den Worten: Soldaten weinen nicht! „Die türkische Fahne hast du in der Tasche. Wenn du fällst, werden wir dich mit dieser Fahne – so Allah will – zudecken, bereit für alles, richtig?“ Darüber berichte unter anderem die Welt mit Berufung auf die regierungskritische türkische Zeitung „Cumhuriyet“ und die Nachrichtenplattform Haberdar.

Erdoğans ebenso krankes wie widerliches Ansinnen, Kinder in einen Krieg zu schicken, verbreitete die, im Namen der  türkischen Religionsbehörde Diyanet agierende Ditib in Deutschland. 2016 veröffentlichte Erdoğans verlängerter Arm einen Dschihad-Comic. Eine der Szenen: Ein kleiner Junge fragt seinen Vater: „Wie kann man denn Märtyrer werden wollen, Papa?“ Der antwortet: „Natürlich will man das! Wer will den nicht in den Himmel kommen?“ Darüber die Überschrift: „Allah wird unsere Märtyrer belohnen.“ Und: „Wie schön, ein Märtyrer zu werden!“

Der damalige hoch umstrittene SPD-Innenminister Ralf Jäger stoppte daraufhin die Zusammenarbeit mit dem Islam-Verband. (SB)

 

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