Justin Bizarr: Kanadas Premier immer „auffälliger“ aber nicht Castro’s Sohn

Zwillinge bei Geburt getrennt, Vater und Sohn. Nur Gerüchte. (Internet-Meme)

Selbst in Merkelland schaut man doch gelegentlich mit offenem Mund Richtung Kanada. Justin Trudeau mausert sich zu einer epochalen Witzfigur. Nach bizarrer Kostümshow in Indien ließ der „Feminist“ dementieren, dass Fidel Castro sein Vater sei. Trudeaus Mutti war halt ne Wilde.

VON DJANGO LA FORGE

Justin Trudeau wird für immer der Präsident bleiben, der offiziell zurückweisen ließ, „nicht der Sohn von Fidel Castro zu sein“. Die kanadische Regierung sah sich dazu genötigt diesen andauernden Gerüchten entgegenzutreten.

Die Gerüchte haben zwei Quellen:

  1. Trudeau, der ja eh immer rüberkommt wie ein Seifenopernstar, hat eine nicht zu leugnende optische Ähnlichkeit mit dem verstorbenen kubanischen Staatschef, weniger mit seinem Vater dem auch verstorbenen ehemaligen kanadischen Präsidenten Pierre Trudeau. Die Familien kannten sich.
Screenshot

Sind die Bilder nicht klasse. Aber er ist es wohl nicht, wie die Webseite snopes ausführlich erklärt. Auch für die Behauptung Castros Sohn Fidel „Fidelito“ Ángel Castro habe das bei seinem Selbstmord im Februar in seinem Abschiedsbrief behauptete, gibt es keinerlei Beleg.

  1. Justins Mutter Margaret war eines der heißesten In-Girls der endenden 70er und fast 30 Jahre jünger als ihr Mann. Viele Affären werden ihr nachgesagt, einige hat sie in ihren Memoiren selbst ausgebreitet. (Justin ist auch nicht Sohn von Mick Jagger oder Keith Richards, oder Ronnie Wood sollte man hier noch einfügen. Wer weiß das schon genau. Es waren die 70er. Wer sich daran erinnern kann, war nicht dabei.)
Screenshot: Harper’s Bazaar

Nun könnte man sich noch endlos im Boulevard dieses Präsidentendarstellers suhlen, der nicht mehr man- sondern peoplekind sagen möchte, sich Feminist nennt (Oder was Feminist*In)? und eine Vorliebe fürs verkleiden hat. Denn von komisch ist es  zu tragisch oft nicht weit.

Seit Trudeaus leicht verhaltensauffälliger Indienreise dämmert auch Anhängern wie Barka Dutt von der Washington Times, das Trudeau eine leere Hülle seine könnte:

Ich gestehe, aus der Ferne war ich ein Trudeau-Fan-Girl. Aber nach dieser Reise habe ich meine Meinung geändert. Trudeau ist als flatterhaft und witzig geraten. Seine orchestrierten Tanzbewegungen und mehrere Kostümwechsel in stark bestickten Kurtas und Sherwanis lassen ihn mehr wie einen Schauspieler in einer Filmkulisse oder einen Gast bei einer Hochzeit aussehen als einen Politiker, der hier ist, um geschäftlich zu reden. Plötzlich scheint all diese Ausstrahlung und Niedlichkeit konstruiert, hergestellt und vor allem nicht ernst zu sein.“

Die haben aber auch so schöne Sachen in Indien.
(Bild: Internet-Meme)

Die Inder fanden ihn auch eigenartig und fragten sich, was er eigentlich bei Ihnen wolle:

„Er scheint mehr von seinem eigenen Rockstar-Status überzeugt zu sein als wir jemals waren“, sagte ein Beamter der indischen Regierung, der es vorzog, anonym zu bleiben. Inder fragen sich auch, was macht Trudeau hier so lange? Hat er kein Land zu führen?“

Wer muss da noch an Borat denken? Sexy-Dance. (Screenshot youtube)

 Denn er ließ keinen Fettnapf aus:

„Stunden vor dem Treffen mit Ministerpräsident Narendra Modi kam seine Reise in eine Sackgasse, als der kanadische Hochkommissar einen Sikh-Extremisten namens Jaspal Atwal (der wegen versuchten Mordes verurteilt wurde und zuvor einer terroristischen Vereinigung angegliedert war) zu einem Abendessen zu Ehren von Trudeau einlud in Delhi. Atwal wurde für schuldig befunden, 1986 versucht zu haben, einen indischen Minister zu töten; Er wurde auch für einen Angriff auf Ujjal Dosanjh, den ehemaligen Premier von British Columbia verantwortlich gemacht.“

Zwei Kommentare aus der Washington Post:

„Er ist wie ein Kind.“

„Ich war beeindruckt von ihm, da ich ihn für einen zukunftsorientierten Führer und ein Model der nächsten Generation hielt. Aber er hat diesen Besuch in eine einwöchige Halloween-Kostümparty verwandelt, und ich habe 100% meines Respekts für ihn verloren. Mach weiter, Justin. Was für eine Peinlichkeit!“

Auf der Boderline nachts um halb eins?

Und als hätte es noch eines Beweises bedurft, bento die Webseite mit der Sesamstraßenschläue:

„Justin Trudeau hat als Staatschef von Kanada viele wichtige Aufgaben. Er muss es schaffen, dass es den Menschen im eigenen Land gut geht, er muss auf komplexe Probleme politische Antworten finden und er muss mit den Regierungen anderer Länder kooperieren“. 

hat sich mit Justin Trudeau solidarisiert.

„Trudeau stattete am Freitag natürlich auch noch Premierminister Narendra Modi einen offiziellen Besuch ab. Und bei diesem Treffen ging es nicht um Trudeaus Kleidung, sondern um Handel, Sicherheit, Klimawandel und die Zusammenarbeit bei der zivilen Nutzung von Kernenergie.“ (Im Unterschied zu den, was in der Washington Times oben steht. Das ist nicht nur leichte Sprache. Das ist leichtes Denken.)

 Lassen wir Justin Trudeau selbst noch einmal zu Wort kommen. Dem Spiegel gab er im letzten Sommer ein Interview:

Trudeau bezeichnete die deutsche Kanzlerin als Vorbild, er schätze ihre Erfahrung und ihre Sicht der Dinge. Er habe in den 18 Monaten seit seinem Amtsantritt gelernt, ihr sehr genau zuzuhören: „Ihr liegt daran, die Welt nachhaltig zu verändern, für die kommenden Generationen. Egal, ob es um den Klimawandel geht oder um Migration, sie schaut sich die langfristigen Entwicklungen an (…) und kommt so zu Lösungen.„“

Noch ein paar der schönsten Internet-Meme zu Trudeau. Denn im Netz ist er ein Star. Aber nicht auf die gute Art:

Hat die Söckchen schön, ist Superman, Königin der Herzen und Cover-Girl. Inter-Meme

Internet-Meme
Internet-Meme

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.