Italien: Rentner wühlen Im Müll nach Essen – Afrikaner beklagen fehlendes WiFi

Foto: Screenshot/Youtube
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In einem YouTube Video stehen sich zwei Reportagen gegenüber. Im oberen Video begleitet eine Reporterin arme alte Italiener bei ihrer Suche nach Lebensmitten auf einem geschlossenen Markt. Sie freuen sich über ein wenig Salat und paar gefundene Mandarinen und sammeln Kastanien, um etwas zu essen zu haben.

Im unteren Video, beklagen sich afrikanische Einwanderer über fehlende WiFi- Verbindungen und fordern Geld. Das Essen sei schlecht, ebenso das Wasser. Weder Frühstück, Mittag noch das Abendessen würden schmecken. Sie hätten schließlich viel geopfert, behaupten sie.

In einer Essensausgabe beschweren sich afrikanische Frauen lautstark über die Qualität des ihnen angebotenen Reises. „Sie mag den Reis nicht“, erklärt der Helfer. Oben zeigen zwei alte Italiener ihre Ausbeute nach dem Markttag in die Kamera- eine Handvoll Kastanien, der Mann hofft noch, ein paar Clementinen zu finden: „Ein bisschen Basilikum…Das war´s dann“, sagt er.

Junge Männer aus Afrika protestieren: “Die wollen uns umbringen. Das Wasser ist nicht gut! Nazis! Nazi-Essen!“

Die Reporterin erklärt, die alten Italiener hätten kein Geld mehr, um sich Lebensmittel zu kaufen, sie müssten in den Abfällen wühlen, den Markthändler zurücklassen. 600 Euro Rente bekäme er, erklärt ein alter Mann. „ich hätte nie gedacht, dass ich mich als Rentner durch den Müll wühlen muss“, erzählt ein anderer.

„Wir wollen gutes Essen, Ein gutes Leben und gute Sachen“,  – Forderungen der Neubürger aus aller Welt.

Der Ausgang der italienischen Wahlen in ein paar Tagen dürfte spannend werden. (MS)

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