Interview mit Jouwatch-Macher Thomas Böhm in der „Tagesstimme“: „Linke Medien ertragen keine Konkurrenz”

Medienkritik (Foto: Collage)

Hier das Interview aus der Tagesstimme mit Jouwatch-Macher Thomas Böhm

Thomas Böhm arbeitete als freier Autor unter anderem für die Zeit, den Tagesspiegel, den Stern, Vogue, tip und Zitty. Er ist Gründer von JouWatch, das gegenwärtig auf Platz 11 des SocialMedia-Ranking rangiert und monatlich mit 12 Millionen Seitenaufrufe rund eine Million Leser informiert. 

TAGESSTIMME: Guten Tag, Herr Böhm! JouWatch feiert einen Rekord nach dem anderen. Was ist das Geheimnis Ihres Erfolges?

BÖHM: Ich glaube, wir haben zur rechten Zeit zugeschlagen. Zu einer Zeit, in der sich immer mehr Leser von den Mainstream-Medien angewidert abgewandt haben, weil sie einfach keine Lust mehr hatten, ständig erzogen zu werden und weil zu viele Nachrichten durch den linksideologischen Kanal gefiltert wurden. Die Menschen in Deutschland haben einfach mitbekommen, dass ihr Umfeld, dass die Realität eine ganz andere ist, als die Scheinwelt, die ihnen mit gefilterten und geschönten Nachrichten von der Mainstream-Presse vorgegaukelt wurde.
Und in diese Lücke sind wir geprescht und haben sie, so gut es ging, ausgefüllt.

TAGESSTIMME: Viele wollen Sie zum Schweigen bringen und üben Druck aus. Welche Probleme haben Sie als alternatives Medium?

BÖHMLinke Medien ertragen keine Konkurrenz, die es wagt, sich ihrer ideologischen Kontrolle zu entziehen und andere Sichtweisen zu verbreiten. Die Angriffe, denen sich JouWatch ständig erwehren muss, sind leider nicht sachlich oder inhaltlich begründet, sie kommen aus dem Hinterhalt. Da wird versucht, Sponsoren abspenstig zu machen und Werbekunden zu beeinflussen. Da wird das Finanzamt unter Druck gesetzt, damit es uns die Gemeinnützigkeit entzieht, da versuchen linke Anwälte uns mit Klagen das Leben schwer zu machen oder – auch private – Bankkonten werden gekündigt. Aber wir haben Glück, dass uns mit PWB in Jena eine Kanzlei zur Seite steht, die viele Angriffe bisher abblocken konnte.

TAGESSTIMME: Wie reagieren Sie auf die Kritik, dass Sie Fake News verbreiten und Hetze betreiben würden? Halten Sie die Standards der etablierten Medien ein?

BÖHM: Natürlich fallen auch wir hier und da mal auf „Fake News“ herein, die in den sozialen Netzwerken verbreitet werden, aber das ist die Ausnahme und an einer Hand abzuzählen. Unsere Beiträge beruhen auf seriösen Quellen, die wir auch immer verlinken, um transparent zu sein. Der Fake-News-Vorwurf wird ja häufig schon laut, wenn man andere konservative Standpunkte einnimmt. Dann wird mangels Argumenten sofort die Nazi-Rassismus oder Hetz-Keule geschwungen. In den seltenen Fällen, in denen wir falschen Infos aufgesessen sind, haben wir uns selbstverständlich korrigiert und uns entschuldigt.
Die größten Fake News aber verbreiten sowieso die etablierten Medien. Wir müssen uns doch nur an das Jahr 2015 erinnern, als uns erzählt wurde, es kämen viele gut ausgebildete Fachkräfte nach Deutschland, die sich bestens integrieren und für einen Wirtschaftsaufschwung sorgen würden.

TAGESSTIMME: Welchen Stellenwert haben alternative Medien in der Gesellschaft? Was sehen Sie als Ihre Aufgabe – unabhängige Berichterstattung oder Kampf gegen Merkel?

BÖHM: Der Einfluss der freien Medien (ein besserer Ausdruck als „alternative“ Medien) wird immer größer. Während die Auflagen – auch online – bei den Mainstream-Medien abstürzen, geht es bei uns, aber auch bei Seiten wie PI NEWS und anderen steil nach oben. Und das hat seine Gründe: Die Leute wollen sich einfach vielseitiger und ohne die ideologische linksgefärbte Brille informiert werden und wünschen sich ein größeres Nachrichtenspektrum, das alternative Medien bieten.
Mein Slogan lautet: Jouwatch ist das Nachrichtenergänzungsmittel mit garantiert politischen Nebenwirkungen. Frau Merkel und mit ihr alle etablierten Parteien leisten im Augenblick ganze Arbeit im Kampf gegen sich selbst, wir helfen natürlich gerne mit bei ihrem Weg nach unten.

TAGESSTIMME: Wie geht es weiter? Geben Sie sich mit dem bisherigen Erfolgen zufrieden oder sind schon weitere Schritte geplant?

BÖHM: Wir sind zwar glücklich über den Erfolg, geben uns aber niemals zufrieden. Noch ist Luft nach oben, und so lange ich gesundheitlich durchhalte, werde ich mit meinem kleinen Team weitermachen. Natürlich würden wir auch gerne inhaltlich erweitern, z.B. bei der Auslandsberichterstattung. Doch das ist immer mit Kosten verbunden und deshalb sind wir immer auf der Suche nach weiteren Sponsoren.

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