Frankfurt lässt „Taschentrump“ links liegen

Foto: Nils Versemann/ Shutterstock
Der Bürger hat die Qual der Wahl (Foto: Nils Versemann/ Shutterstock)

Hohe Wahlbeteiligung hilft dem gleichgeschalteten rot-grün-schwarzen Parteienspektrum – Feldmann (SPD) frohlockt mit 48 Prozent!   

Von Klaus Lelek

Als ich gestern das jämmerliche, kleine Häufchen von aller höchstens 150 Rettungssanitätern und Feuerwehrleute sah, die wegen der zahlreichen Gewaltorgien und Attacken vor allem in Brennpunkten wie Bahnhofsviertel auf einer Mini-Demo durch Frankfurts noble Fußgängerzone und Shoppingmeile zogen, dachte ich mir: Das ist kein gutes Omen für einen OB-Kandidaten, der mit dem Thema „Sicherheit“ punkten und Stimmen gewinnen will. Wo waren die 2000 Feuerwehrleute Frankfurts? Auch die Zahl der Rettungssanitäter von DRK, Malteser, ASB und Johanniter samt Tross dürfte im vierstelligen Bereich liegen. Vom Umland ganz zu schweigen. Und dann noch die Entscheidende Frage: Wo waren die Unterstützer, die sich mit den Rettungskräften „solidarisch“ erklärten??  Lag es daran, dass die Demo von Verdi organisiert wurde, oder daran, dass den Frankfurtern das Thema „Migrantengewalt“ in Vierteln wie Gallus und rund um den Bahnhof buchstäblich am A….. vorbei geht. (Da wohnt eh kein anständiger Frankfurter mehr)

Lange Rede, kurzer Sinn: Volker Stein wurde bei der OB-Wahl mit 6,7 Prozent der Stimmen regelrecht abgeschmettert und landete weit abgeschlagen auf Platz fünf. Frankfurt bleibt weiterhin dem Motto treu: Toleranz bis der Arzt oder Rettungssanitäter kommt, und ob der was von Ali in die Fresse kriegt oder ein Polizist bei seinem täglichen sinnlosen Kampf gegen illegal eingereiste Dealer und Gewalttäter, interessiert einen linksgrünen Nobel-Yuppie im gut bürgerlichen Villenviertel im Nord oder Westend so wenig wie eine umgefallene Schaufel in China. Ebenso denkt auch ein Nobelstudent im kuscheligen Bockenheim oder Bornheim.  Wer in Frankfurt wohnt und arbeitet oder studiert ist privilegiert. Kriegt Geld vom Papa, Papa-Staat oder wohnt im Hotel Mama. Salonkommunisten haben keine Sorgen, die bereiten sie eher den anderen, die dann in weniger privilegierten Wohngegenden zwischen Salafisten, Araberclans und „unbegleiteten“ Schlägerbanden am besten vor 22 Uhr in ihre Mietkasernen schlüpfen und dann kräftig drei Mal abschließen und zur Sicherheit noch einen Riegel vorschieben. So bleibt bei diesem durch eine außergewöhnliche hohe Wahlbeteiligung – 58 Prozent – gekennzeichneten Bürgerwillen alles im rot-schwarz-grünen Bereich. (Ein Schelm, der diese Farben mischt): Feldmann (SPD) erhielt 48 Prozent der Stimmen. Soviel wie früher Willi Brandt.

Bernadette Weyland profitierte mit 23 Prozent vor allem von der kollektiven Demenz eines dekadenten bürgerlichen Lagers, das ihr die Pannen und Peinlichkeiten verzieh. CDU-Gutmenschen mit der Lizenz zur Absolution. Nargess Eskandari Grünbergs implantiertes Betroffenheitsgesicht wurde allerdings mit 8,7 Prozent abgestraft. Die Straßenkämpferin und Antifa-Frontfrau Janine Wissler, die beim EZB-Bürgerkrieg vor zwei Jahren durch die brennenden Barrikaden marschierte erhielt für ihre unermüdliche Menschenjagt auf Andersdenkende 8,7 Prozent der der Stimmen. Die Rattenfänger vom Main haben besonders von der hohen Wahlbeteiligung profitiert und vielleicht auch von der Uneinigkeit des rechtskonservativen Lagers, die einen hoffnungsvollen Kandidaten, den ein AZ-Kommentator als „Taschentrump“ bezeichnete, nicht im erhofften Umfang unterstützten.

(Wahlergebnis Stand 19.14)

Und hier noch eine aktuelle Umfrage zur Hessenwahl:

In Hessen sind CDU und Grüne acht Monate vor der nächsten Landtagswahl nach einer aktuellen Forsa-Umfrage nur knapp von einer neuen Regierungsmehrheit entfernt. Danach käme die CDU auf 33 Prozent, die Grünen auf 14 Prozent. Mit zusammen 47 Prozent wären die Koalitionspartner lediglich einen Prozentpunkt von einer Regierungsmehrheit im Landtag entfernt, für die 48 Prozent erforderlich wären.

In der Forsa-Umfrage, die für die „Frankfurter Rundschau“ und den Fernsehsender RTL durchgeführt wurde, kommt die SPD auf 23 Prozent, die AfD auf 10, die FDP auf 8 und die Linke auf 7 Prozent. Dabei zeigt sich, dass die hessischen Wählerinnen und Wähler zwischen Bundes- und Landespolitik deutlich zu unterscheiden wissen. Dadurch steigen die Chancen von CDU und SPD, bei der Landtagswahl am 28. Oktober gut abzuschneiden.

Insbesondere die Sozialdemokraten könnten von diesem Effekt profitieren. Sie kämen bei einer Bundestagswahl derzeit nur auf 19 Prozent der Wählerstimmen in Hessen, bei einer Landtagswahl hingegen auf 23 Prozent. Die CDU bliebe nach den Forsa-Zahlen bei einer Landtagswahl mit 33 Prozent stärkste Kraft, während nur 31 Prozent der Hessinnen und Hessen sie bei einer Bundestagswahl unterstützen würden. (dts)

 

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