Die Muslimisierung in Essen: Große Herausforderung für die SPD

Symbolfoto: Durch MikeDotta/Shutterstock
Die Neusiedler Europas (Symbolfoto: Durch MikeDotta/Shutterstock)

Eine der zahlreichen Städte, die sich angesichts der illegalen, unkontrollierten Massenflutung, das heißt, der Ansiedlung von Menschen mit muslimischem Hintergrund und integrationsunwilligen, gewalttätigen, kriminellen und unverschämten Reisenden, überfordert sieht, ist bekanntlich Essen. Dort hatten kürzlich die fordernden Muslime mit ihren Großfamilien arme Deutsche bei der Essensausgabe der Tafel terrorisiert und ihnen, wie in anderen Städten auch, alles, außer unreinen Schweinskram, weggeschnappt, weil sie sich als Herren im Land fühlen. Insbesondere der SPD-Mann Karlheinz Endruschat sitzt jetzt in der Falle, will er es als guter Mensch doch allen recht machen will, was aber irgendwie nicht funktionieren will.

Von Verena B.

 In Essen gärt es schon lange. Bereits 2016 hatten die Bürger von Altessen bei einer Bürgerveranstaltung in der Zeche Carl ihrer Wut Ausdruck darüber verliehen, dass so viele Neubürger nach Altessen im Norden Essens abgeschoben und die feinen Herrschaften im Süden verschont wurden. Damals hieß es dann (wie immer bei solchen Gelegenheiten behauptet wird), dass die Kriminalität der Neubürger rückläufig sei und auch sonst alles im Sinne der Bürger geregelt würde.

Endruschat plötzlich Nazi und Rassist

Anfang Januar sorgte der verzweifelte Endruschat unter dem Druck seiner wütenden Untertanen für Aufsehen: Der langjährige Lokalpolitiker sprach angesichts der steigenden Zahl an Zuwanderern im Essener Norden von einer „Muslimisierung der Stadtteile“. Sie  sei „niemals seriös hinsichtlich zukünftiger Konflikte hinterfragt worden“, erklärte Endruschat damals der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“.

Mit seiner Wortwahl eckte der stellvertretende Essener SPD-Vorsitzende innerhalb seiner Partei an. Parteichef Thomas Kutschaty distanzierte sich von seinem Vize. „Die SPD sucht nicht nach Sündenböcken, die SPD sucht nach Lösungen“, erklärte Kutschaty systemkonform, der sich inzwischen mit Endruschrat zusammengerauft hat. Endruschat aber wurde als Nazi und Ausländerfeind beschimpft.

„Wir schaffen das!“

Der Essener SPD-Buckler will nun „echtes Gemeinwesen“ schaffen. Gemeinsam führen sie seit wenigen Wochen einen Arbeitskreis, der die Integration von Migranten im Essener Norden vorantreiben will. Endruschat will die richtigen „Pflöcke setzen, bevor Schlimmeres passiert“, wie er im Gespräch mit FOCUS Online erzählt. Denn: Die Lage im Norden der Stadt droht zu kippen. Bei der Bundestagswahl erreichte die AfD hier zwischen 16 und 22 Prozent. Das ist mehr als ärgerlich!

„In Altenessen liegt der Migrantenanteil der unter 18-Jährigen bei rund 50 Prozent. Das ist insofern ein großes Problem, als dass sich Milieus bilden, in denen es kaum zum Austausch zwischen den Migranten und den Einheimischen kommt“, erklärt der Essener SPD-Vize, der „den Rechtspopulisten nicht das Feld überlassen“ wolle. Endruschat fühle sich seiner Heimatstadt verpflichtet, will also „ein echtes Gemeinwesen“ zwischen Einheimischen und Migranten in Altenessen schaffen.

Drei Schritte, um die Probleme an der Wurzel anzupacken

Deswegen hält der Sozialdemokrat nichts davon, nur die Symptome mangelnder Integration zu bekämpfen. Er will die Probleme bei der Wurzel anpacken – und plant deshalb drei Maßnahmen.

Mehrsprachige Lehrer als erster Schritt einer Bildungsoffensive

Endruschat zufolge fängt Integration bereits in den Klassenzimmern an. „Im Essener Norden – speziell in Altenessen – gibt es viele Kitas und Schulklassen, die nur vereinzelt Kinder mit deutschsprachigem Hintergrund besuchen. Die fehlende Durchmischung mit einheimischen deutschsprechenden Kindern führt dazu, dass sich die Zuwandererkinder nur schleppend oder auch gar nicht integrieren. Vor allem wenn zu Hause gar kein Deutsch gesprochen wird“, so der SPD-Vize.

Sein Arbeitskreis schlägt vor, „in einem ersten Schritt, zwei Lehrer pro Klasse einzustellen, darunter auch jemand, der beispielsweise Arabisch oder Türkisch spricht“. Nur so könne es gelingen, auch zu den Eltern der Kinder mit Migrationshintergrund durchzudringen. „Um ihnen klar zu machen, dass sie Gefahr laufen, die Bildungschancen ihres Nachwuchses zu verspielen.“ (an denen sie sowieso nicht interessiert sind, denn Alimentierung von Doofen zahlen Amt). Laut Endruschat ist die Lage prekär: Während die Übergangsquote von der Grundschule zum Gymnasium im Norden der Stadt bei unter 30 Prozent liege, würden im wohlhabenderen Süden rund 90 Prozent der Kinder diesen Absprung schaffen.

Hier irrt der brave Herr Endruschat

Welcher Lehrer hat schon Lust, erst  Arabisch oder Türkisch zu lernen, wenn er in Klassen mit hohem Migrantenanteil Schüler unterrichtet, die keinerlei Respekt vor Lehrern und schon gar nicht vor „minderwertigen“ Lehrerinnen haben, die wenigen deutschen Schüler und Schülerinnen brutal verprügeln und demütigen, ohne dass die Lehrer einschreiten (dürfen)? Wie wollen die Lehrer das erforderliche Wissen vermitteln, wenn sie muslimische Schüler erst einmal sozialisieren und befrieden müssen?

Integration durch Stadtplanung lenken

Einen Zuzugstopp für Flüchtlinge, wie es ihn bereits in Salzgitter, Delmenhorst, Cottbus und Wilhelmshaven gibt, hatte Endruschats Arbeitskreis ebenfalls erwogen. Doch rechtlich sei das bislang nicht durchsetzbar.

Da Herrn Endruschats Partei die Verdrängung Deutscher durch illegale Flüchtlinge wünscht, muss Herr Endruschat nun sehen, wie er mit diesem Befehl klarkommt. Die Wut der Einheimischen ist ihm schon mal gewiss.

Nun will die Essener SPD mit stadtplanerischen Maßnahmen den Austausch von Migranten und Einheimischen erreichen – „indem wir unter anderem den Eigentumsbau im Norden der Stadt preiswerter machen, sodass junge Familien wieder einen Anreiz haben, dort hinzuziehen“, erklärt der Sozialdemokrat. Er bedauert, dass derzeit das Gegenteil der Fall sei: Familien ziehen in den Süden oder in das Umland.

Eine Sozialwohnungsquote könnte ebenfalls bei der Integration der Menschen helfen. „Das ist jedoch ein Generationen-Projekt“, merkt Endruschat an. Sein Konzept: Wird eine Siedlung mit 50 Wohnungen gebaut, wird ein Drittel öffentlich gefördert – und so beispielsweise an Flüchtlinge vermittelt.

Hier irrt der brave Herr Endruschat schon wieder

Warum ziehen Biodeutsche, die es sich leisten können, in den noch nicht muslimisierten Süden oder ins Umland? Weil sie die Schnauze voll haben von muslimischer Bereicherung! Da helfen auch billigere Mieten nicht.

AfD und kriminelle Familien-Clans stoppen

„Was die libanesisch-kurdischen Familienclans und andere kriminelle Strukturen in Essen angeht, müssen wir eine stärkere Null-Toleranz-Politik fahren.“ Dass soll mit einer höheren Polizeipräsenz und mehr Sozialarbeitern auf der Straße geschehen. Endruschat räumt ein, damit zunächst auch nur Symptome zu bekämpfen. „Doch auch diese Familien wollen wir durch die stadtplanerische Entzerrung der Milieus sowie die Förderung des potenziellen Clan-Nachwuchses in der Schule erreichen.“

Man kann gar nicht mehr aufhören zu lachen: Ebenso wie in wie Berlin, Bremen, Essen, Gelsenkirchen und vielen anderen Städten sind die kriminellen Familien-Clans seit langem ein großes Problem. Sie begehen in deutschen Ballungsräumen ungehindert schwerste Straftaten wie Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Zuhälterei und Waffenhandel, ohne dass das sonderlich beachtet wird.

Allein in Berlin leben zwölf bis 17 solcher Clans mit mehreren Tausend Angehörigen, schätzen Ermittler. Jan Timke aus Bremen, der unter anderem in einer Spezialeinheit zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität arbeitete sowie Vorsitzender und Mitbegründer der 2004 gegründeten Wählervereinigung „Bürger in Wut (BIW)“ ist, hatte im Bremer Stadtrat immer wieder eindringlich auf die brutale Kriminalität des Miri-Clans hingewiesen, was auf Ignoranz und Verhöhnung stieß.

Was Timke in Bremen nicht schaffte, wird Endruschat jetzt sicher in Essen schaffen. Man gründe einfach einen entsprechenden Arbeitskreis, denn wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man den Arbeitskreis.

„Es muss eine Umschichtung vom reicheren Süden in den Norden geben“

Noch feilt Endruschats Arbeitskreis am „Masterplan Essen Nord“, den die Essener SPD im April vorstellen will. Die dort unterbreiteten Lösungsvorschläge sollen gesetzlich verankert werden. Eine Hürde sehen die Sozialdemokraten auf dem Weg dorthin: „Das eigentliche Problem wird dabei die finanzielle Situation der Stadt Essen sein. Es wird eine Umschichtung der vorhandenen Ressourcen vom reicheren Essener Süden in den Norden geben müssen“, so der Essener SPD-Vize, der mit seinen Kritikern zum Wohle der Stadt zusammengerückt ist. Über dieses Vorhaben werden sich die feinen Herrschaften im Süden sicher sehr freuen!

SPD adé: Das tut weh!

Einst war Endruschat ein guter Parteifreund vom Steiger Guido Reil, der nach langjähriger SPD- und Gewerkschaftszugehörigkeit von den Zuständen in Essen die Schnauze voll hatte und konsequenterweise in die AfD eintrat, was natürlich für größte Empörung sorgte. Heute grüßt Endruschaft Reil nicht mehr, was diesem aber relativ egal sein dürfte. Endruschat müsste es inzwischen klar geworden sein, dass die SPD keine Volkspartei mehr ist. Das tut weh und Herr Endruschat fühlt sich schlecht.

Fazit:

Es sprach der Herr zum Knecht: „Mir geht es schlecht!“

Da sprach der Knecht zum Herrn: „Das hört man gern!“

Wandere aus, solange es noch geht!
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