Britischer Historiker: „Angela Merkel ist die schlechteste Nachkriegskanzlerin und ein Desaster für Europa“

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Niall Ferguson - britischer Historiker (Foto: screenshot Twitter)

Während hierzulande die Regierungspresse  jeden neuen Minister-Kandidaten bejubelt, den Angela Merkel ins Amt hieft, wird die Kritik aus dem Ausland immer lauter. Niall Ferguson ist britischer Historiker und lehrt unter anderem  Oxford University und an der Stanford University. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte.

In The Times lässt er sich über das „Disaster Angela Merkel“ aus.

von Marilla Slominski

Wenige würden mit ihm übereinstimmen, dass Angela Merkel ein politisches Disaster sei. Sie sei der Liebling der europäischen Medienlandschaft, das Times Magazin kürte sie 2015 zur „Person des Jahres“. Doch das alles sei eine gewaltige Fehleinschätzung der Frau, die „den größten Fehler in der deutschen Nachkriegs-Geschichte“ begangen habe, meint Niall Ferguson.

„im Juli 2015 erklärte sie noch der in Tränen aufgelösten jungen Palästinenserin Reem Sahwil  -Wenn wir sagen, es können alle kommen, schaffen wir das nicht!. Doch die Tränen taten ihre Wirkung und so erklärte Merkel nur sechs Wochen später – Wir schaffen das! Ein Motto, dass sie später wieder revidieren musste. Damit bekam sie etwas sehr seltenes in der Politik hin – eine 360 Grad Pirouette“, so der 53-Jährige, der seit 2011 mit der aus Somalia stammenden niederländischen Politikerin, Frauenrechtlerin und Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali verheiratet ist und vier Kinder hat.

Die Folgen seien bekannt, mehr als 1 Million hauptsächlich junge männliche Muslime stürmten das Land, laut dem Pew Research Center werden knapp 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen Koran-Anhänger sein. Mit ihnen stieg die Gewaltkriminalität, bei den Tätern seien junge Männer aus Marokko, Algerien und Tunesien überrepräsentiert. „Und die Opfer? Bei neun von zehn Morden und drei Viertel aller schweren Körperverletzungen waren sie andere Migranten. Aber in 70% der Fälle von Raubüberfällen und in 58,6% Fällen von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen waren die Opfer Deutsche. Denkt mal darüber nach!“ fordert der Ludwig-Erhard-Preisträger für Wirtschaftspublizistik Ferguson.

Die politische Gegenreaktion habe gerade erst begonnen, aber sie hat bereits die politische Landschaft in Deutschland verändert.

„Merkels Fans nennen sie gerne „Mutti“ – . Nun, sie ist die „Mutti“ aller politischen Fehler.
Ich glaube, sie hat Deutschland in eine prekäre geopolitische und militärische Schwäche gesteuert. Ich glaube, sie hat wesentlich zum Misslingen der arabischen Revolutionen  beigetragen, was wiederum eine Masseneinwanderung über das Mittelmeer ausgelöst hat. Ich glaube, dass sie viel dazu beigetragen hat, die globale Finanzkrise schlimmer zu machen, als es für Südeuropa notwendig gewesen wäre, indem sie Rettungspaketen nur in letzter Minute zustimmte und so die Unsicherheit über die Zukunft des Euro maximierte.
Und ich glaube, sie trägt genauso viel Verantwortung für den Brexit wie jeder andere britische Politiker, denn ihre Unterschätzung der „Exit“-Kampagne hat David Cameron dazu gebracht, listige Zugeständnisse bei der Reisefreiheit anzubieten, als er dringend einen echten Deal brauchte. Was immer der Brexit für Großbritannien bedeuten mag, ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich für Europa als schlecht und für Deutschland ebenfalls als schlecht erweisen wird“ so das Ohrfeigen-Zeugnis, dass der Historiker Kanzlerin Angela Merkel ausstellt.

Kein Kanzler hat es seit dem Kriegsende geschafft, auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen soviel Unheil anzurichten wie Angela Merkel. Dank ihr ist Europa so zerstritten wie niemals zuvor. Der Riss geht durch alle Gesellschaften und Nationen. „Rechts“ und „Links“ stehen sich unerbittlich gegenüber und beginnen ihren Streit auf den Straßen des alten Kontinents auszutragen – auch ein „Verdienst“ unserer deutschen Ewig-Kanzlerin.

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