Benennt sich die „Welt“ bald in „Neues Deutschland“ um?

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Die "Welt" (Foto: Collage)

In der DDR gab es keine freien Medien, hier diktierte eine faschistisch, sozialistische Bande den Journalisten, welche Nachrichten und Meinungen an die Öffentlichkeit gelangen durften. „Neues Deutschland“ hieß das Zentralorgan der SED, heute hat das sozialistische Regime unter Merkel wieder ein Zentralorgan und das heißt „Welt“.

Schauen wir uns mal an, wie die „Welt“ das „dreckige Dutzend“ aus Merkels Gruselkabinett lobpreist:

Jens Spahn: Merkelkritiker und Nachwuchstalent

Peter Altmaier: Der Ausputzer

Ursula von der Leyen: Die Standhafte

Julia Klöckner: Die Hoffnungsträgerin

Helge Braun: Der Arzt

Anja Karliczek: Die Überraschung

Annette Widmann-Mauz: Die Konservative

Monika Grütters: Die Erfahrene

Klingt doch alles wunderbar, oder. Von wegen „vorwärts und nicht vergessen…“. Kein Wort darüber, dass sich Angela Merkel bei Rudis Resterampe bedient hat, um Deutschland die nächsten vier Jahre noch weiter Richtung Abgrund zu treiben. Kein Wort davon, dass Angela Merkel mit der Benennung von Jens Span einen ihrer Kritiker nur mundtot machen wollte, indem sie ihn in ein unbedeutendes Ministerium abgeschoben hat. Kein Wort davon, dass mit Ursula von der Leyen die Bundeswehr noch schneller auf den Schrottplatz geschoben wird.

Der Autor muss wahrlich geistig umnachtet sein.

Wie die „Welt“ dagegen mit der einzigen Opposition, die es in diesem gleichgeschalteten Land noch gibt, umgeht, lesen wir dann hier:

Ohne Flüchtlingskrise würde die AfD ein Schattendasein fristen

Die liberale Demokratie ist diesen Brüllattacken nicht wehrlos ausgeliefert. Der wichtigste Ort der politischen Debatte in einer Demokratie ist nicht die Talkshow oder das Festzelt, sondern das Parlament. Zuletzt war das leider kaum noch zu spüren. In der vergangenen Woche aber fand im Bundestag ein Schlagabtausch statt, der weit über den Tag hinausreichte. Die „Jäger“ der AfD waren plötzlich die Gejagten.

Nachdem Wolfgang Kubicki (FDP) und der junge Abgeordnete Philipp Amthor (CDU) genüsslich die schlampigen Anträge der AfD-Fraktion zerpflückt hatten, setzte Cem Özdemir (Grüne) dann zu einer Attacke an, in der ein Verfassungspatriotismus aufleuchtete, den man im Hohen Haus in dieser Form noch nie gehört hat. Die Reden der drei Musketiere wurden seitdem millionenfach in sozialen Netzwerken geteilt – politische Bildung 2.0.

Diese Debatte im Parlament war ein klarer Punktsieg für die freiheitliche Demokratie. Sie sollte jene Nörgler zum Schweigen bringen, die darüber lamentieren, es gäbe keine großen Redner mehr. Es gibt sie, man muss sie nur ans Pult lassen. Dass man die Gaulands und Weidels im Parlament erfolgreich stellen kann, hat die jüngste Debatte also bewiesen. Doch rhetorischer Wettbewerb allein wird die AfD nicht aus dem Spiel nehmen…

Dass es genau umgekehrt ist, dass nämlich die brillanten Reden der AfD-Bundestagsabgeordneten die System-Politiker zu Schreihälsen und Brüllaffen machen, weil ihnen einfach die Argumente fehlen, wird verschwiegen und die Schlagzeile  „Ohne Flüchtlingskrise würde die AfD ein Schattendasein fristen“ ist an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten.

Wir übersetzen sie mal:

Ohne Adolf Hitler hätte es keinen Einmarsch der Alliierten gegeben.

Kenner der Medienszene rechnen damit, dass die „Welt“ nur übergangsweise „Neues Deutschland“ heißen wird und spätestens zur nächsten Bundestagswahl in „Der Stürmer“ umbenannt werden soll.