Klimawahnsinn: Deutschland importiert jetzt Kohle von Trump

Saubere Kohle: Das Pilotprojekt im Kraftwerk Schwarze Pumpe wurde 2011 abgebrochen / Foto: LEAG

Deutsche Politiker und Medien werden nicht müde, Donald Trump als Klimaverbrecher darzustellen, weil er das zahnlose Pariser Klimaabkommen gekündigt hat. Dabei verschweigen Sie, dass Deutschland immer mehr Kohle aus Trumps USA importieren muss.

von Collin McMahon

Deutschland ist aufgrund der ideologisch verblendeten „Klimawende“ das einzige Land in Europa, in dem der CO2-Ausstoß steigt, und nicht wie in USA kontinuierlich fällt. Der grünverstrahlte Krieg gegen Kohle gefährdet zudem eines der größten Traditionsindustrien Deutschlands und tausende Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen wie Lausitz und Ruhr. Wenn Siemens deshalb seine Gasturbinensparte in Deutschland schließen und nach USA auslagern muss, stellt die wirtschaftlich offensichtlich überforderte SPD Siemens als den Übeltäter dar, obwohl sie es selber zu verantworten haben.

Derweil fördert Donald Trump erfolgreich die „Saubere Kohle“ und hat letztes Jahr in strukturschwachen Regionen wie West Virginia 50.000 Jobs im Kohlebergbau geschaffen. Das muss man sich mal vorstellen, liebe SPD: Eine Regierung, die Jobs in der Kohleindustrie schafft! Aber die 16%-SPD kümmert sich ja lieber um den Rest der Welt als um die eigenen Stammwähler.

Auch in der Lausitz unternahm Vattenfall ein sehr erfolgreiches Pilotprojekt zur „Sauberen Kohle“ (Carbon Capture & Storage – CCS), bei dem bis zu 90% der Schadstoffe abgefiltert werden konnten. 2011 musste das Projekt aufgrund politischen Drucks aus Berlin eingestellt werden. „Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass in Deutschland der politische Wille fehlt, die Europarichtlinien umzusetzen und ein CCS Pilotprojekt zu ermöglichen, sagte Vattenfall Deutschland-Chef Tuomo Hatakka 2011. „Das ist ein herber Rückschlag für die Innovation, das Klima und die deutsche Wirtschaft.“

Was Deutschland nicht mehr herstellt, muss aus dem Ausland importiert werden – beim Atomstrom wie bei der Kohle. Bis September 2017 hat Deutschland aus den USA 3,08 Millionen Tonnen US-Kohle importiert, gegenüber 2,27 Millionen Tonnen im selben Zeitraum des Vorjahres, eine +35% Steigerung, so die US-Energiebehörde. Bei Frankreich waren es +77%, bei Italien +69%.

„Während Frankreich, Italien und Deutschland vorschnell Präsident Trump wegen seines Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen kritisiert haben, beweisen die neuen Kohleexportzahlen, dass man nur mit Wind und Sonne keine Wirtschaft betreiben kann. Man braucht fossile Brennstoffe“, sagte der Abgeordnete James M. Imhofe, Republikaner aus Oklahoma, der Washington Times. „Ich freue mich, dass wir auf dem Weg sind, wieder ein Nettoenergieexportland zu werden. Die amerikanische Vorreiterrolle im Energiesektor ist gut für unsere Wirtschaft und unsere nationale Sicherheit.“

Donald Trump zum Kohleboom und dem Pariser Klimaabkommen:

 

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Hier kann man ihn unterstützen.

 

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