Der dreckige Deal

Foto: Durch kafeinkolik/Shutterstock
Foto: Durch kafeinkolik/Shutterstock

Bundesregierung genehmigte viele Rüstungsexporte in die Türkei

 Außenminister Gabriel hatte nach Yücels Freilassung erklärt, dass es keinerlei Gegenleistungen für die Freilassung des Journalisten gegeben habe. „Es gibt keinen Deal, weder einen schmutzigen noch einen sauberen“, hatte Gabriel gesagt.

 Von Thomas Schlawig

 Nach diesem Bericht in Zeit Online dürfte klar sein, was jedem Beobachter auch schon vorher klar gewesen ist, nämlich das der geschäftsführende Außenminister Gabriel gelogen hat. Aber das sollte nicht verwundern, denn die derzeitige geschäftsführende „Bundesregierung“ kann ja auch nicht mehr zwischen einer schmutzigen und einer sauberen Politik unterscheiden.  Wer in den 31 Genehmigungen für Rüstungsexporte in die Türkei in der Zeit vom 18. Dezember 2017 bis 24. Januar 2018 und der Freilassung des türkischen Schmierfinken Yücel aus türkischer Haft keinen Zusammenhang sieht, kann nur mit Blindheit geschlagen sein. Die geschäftsführende „Bundesregierung“ bzw. deren Mitglieder kann man mit diesen Genehmigungen vielleicht sogar als hochkriminell, korrupt und moralisch verwahrlost bezeichnen. Es kann nur noch abgrundtiefen Haß hervorrufen, wenn man sieht, wie diese Scheinheiligen mit ihren schmutzigen und von Blut klebenden Fingern in alle Richtungen zeigen und sich als Moralisten gegenüber anderen aufspielen und die Moral über Bord werfen, wenn es ihrer Ideologie nützt. Man macht sich gemein mit einem islamischen Diktator und Terroristen, liefert ihm Waffen und schaut zu, wie er über seine Nachbarn herfällt und anderen Nachbarn (Griechenland) mit Krieg droht. Haben diese Typen in Berlin überhaupt noch ein Rest-Gewissen? Das dies alles geschehen ist, um einen mutmaßlichen Deutschlandhasser aus dem Gefängnis zu holen, schlägt dem Faß den Boden aus.

Am 10.08.2014 schrieb dieselbe Zeit-Online, Zitat:  Auf dem Weg zum autoritären Staat: Premierminister Erdoğan will Staatspräsident werden. Hoffentlich widersetzen sich die Wähler.

Das man auf den Wähler nicht setzen kann, zeigt der derzeitige Zustand Deutschlands. Hätten die deutschen Wähler Verstand um zu begreifen, wohin der Merkel-Kurs führt und weiter führen wird, hätte man sie abgewählt und hinter Schloß und Riegel gebracht. Diese Merkel-„Regierung“ treibt stattdessen weiterhin ihr Unwesen und beteiligt sich direkt und indirekt an einem Angriffskrieg (Tornado-Einsatz) gegen ein souveränes Land und geißelt auch noch denjenigen, der es gegen den Eindringling verteidigt. Ich bin sicher, daß viele verwirrte Zeitgenossen, die nicht verstehen können, warum die Deutschen blind einem Diktator wie Hitler in den Untergang gefolgt sind, nicht verstehen, daß sie heute selbst einem Diktator blind in den Untergang folgen. Zu gut läuft die Propagandamaschinerie und zu leicht lassen sich die Menschen das Hirn vernebeln. Wer nicht mitspielt, wird platt gemacht. Es macht einen sprachlos, wenn man hört, was das Propagandasprachrohr Seibert zu den Vorfällen in Syrien absondert. Die Offensive des Assad-Regimes forderte hunderte von Toten und Verletzten, darunter viele Frauen und Kinder. Bei dem Entsetzen darüber fehlen einem die Worte. „Das ist kein Kampf gegen Terroristen, das ist ein Feldzug gegen die eigene Bevölkerung“.

Man kann es nur als widerwärtig bezeichnen, diesen Konflikt mit deutschen Waffen anzuheizen und dem Angegriffenen einen Feldzug gegen die eigene Bevölkerung vorzuwerfen. „Während die Türkei unmittelbar den völkerrechtswidrigen Einmarsch der türkischen Armee ins syrische Afrin vorbereitet hat, wurden innerhalb nur eines Monats 31 Rüstungsexporte genehmigt. Das ist skandalös.“

Es ist nicht nur skandalös, es ist ein Verbrechen. Ich hoffe inständig, daß sich die Verantwortlichen in „Regierung“ und Parlament nicht eines Tages bei Nacht und Nebel aus dem Staub machen können, wie es einst der rumänische Diktator Ceaucescu mit Frau geplant hatte. Bekanntlich ist es bei dem Versuch geblieben. Merkel und Konsorten gehören für ihre Verbrechen vor ein internationales Tribunal und zu allerhöchsten Strafen verurteilt.

Wie es in Syrien entgegen aller Merkel-Propaganda tatsächlich aussieht, dazu ein Fundstück aus Facebook.

Quelle: Facebook

++ Syrische Christen kämpfen für Assad ++

Hier im Westen ist Assad als blutrünstiger Diktator bekannt, der gegen sein eigenes Volk vorgeht und sich mit allen Mitteln an der Macht halten will. In Syrien selbst sieht die Realität jedoch ganz anders aus.

Noch heute stehen etwa 90-Prozent der Bevölkerung hinter dem Präsidenten. Fast alle großen Ballungszentren in Syrien werden heute noch von Assad beherrscht. Dort geht das Leben fast ganz normal weiter. Die Menschen gehen zur Arbeit, andere gehen abends in die Diskothek, andere genießen am Wochenende mit der ganzen Familie die Sonne am Strand.

Über 7 Millionen Syrer sind innerhalb des Landes von den sogenannten „Rebellen-Gebieten“ in die sogenannten „Assad-Gebieten“ geflüchtet und leben heute dort in Sicherheit. Fast alle Minderheiten unterstützen oder kämpfen für Assad. Vor allem für Christen würde ein möglicher Sturz von Assad fatale Folgen haben.

Die Assad-Regierung ist ein Garant für Religionsfreiheit. Eine Freiheit, welche in der arabisch-islamischen Welt das multiethnische und multireligiöse Zusammenleben erst überhaupt möglich macht. Ohne diese Freiheit muss man in diesem Teil der Erde um sein Leben fürchten. Syrien unter Assad ist auch das einzige Land in der arabischen Welt, welche Homosexuelle schützt. In den vom Westen unterstützten Rebellen-Gebieten werden Christen vertrieben oder massakriert und Homosexuelle von hohen Dächern geworfen.

Heute melden sich immer mehr syrische Frauen freiwillig bei der Assad-Armee und wollen für diese Freiheiten kämpfen und ihr Land gegen die Rebellen/Terroristen verteidigen. In Damaskus begegnet man nicht selten westlich gekleidete Frauen und verschleierte Frauen beim gemeinsamen Einkaufen – Christen und Muslime leben in den Assad-Gebieten friedlich miteinander. Das sind alles Dinge, die man uns in den westlichen Medien nicht zeigen will. Denn der Westen verfolgt in Syrien eigene geopolitische Interessen. Die Schicksale der Menschen spielen dabei keine Rolle – sie werden lediglich von den Medien für Propaganda gegen Assad und für die Rebellen missbraucht.

Wie oben bereits erwähnt, hat Syrien über 7 Millionen Binnenflüchtlinge. Weitere 4 Millionen Syrer sind ins Ausland geflohen – davon etwa eine Million nach Europa. Die ganz große Flüchtlingswelle fand seltsamerweise zu dem Zeitpunkt statt, wo nicht mehr ganz so sicher war, ob sich Assad noch lange als Staatschef des Landes halten kann – das war vor der russischen Intervention im Herbst letzten Jahres. Die Menschen fürchteten sich vor den vom Westen und Saudi Arabien unterstützten fanatischen Rebellen. Nach dem Eingreifen Russlands ist die große Flüchtlingswelle abgeebbt und die Menschen schöpften wieder Hoffnung.

Würde Assad den Forderungen des Westens und Saudi-Arabiens nachgeben und jetzt abtreten und das Land den radikalen Extremisten überlassen, würde er all die Menschen im Stich lassen, die gerade für diese Freiheiten kämpfen. Übrigens bilden in der Assad-Armee die sunnitischen Muslime die Mehrheit – also die Volksgruppe, die Assad angeblich unterdrückt. Ein wichtiger Aspekt um zu wissen, dass das was in Syrien derzeit geschieht kein Religionskrieg ist, sondern ein Krieg gegen ausländische Söldner und Terroristen.

Vor etwa einen Monat grüßten die Christen in Aleppo den Papst zum Weltjugendtag:
https://www.facebook.com/Hinter.d.Kulissen/videos/1081463395280851/

Seltene Bilder aus den Assad-Gebieten in einem westlichen TV-Sender:
https://www.facebook.com/Hinter.d.Kulissen/videos/951662428260949/

Syrische Strandbesucher feiern plötzlich auftauchenden russischen Kampfhubschrauber:
https://www.facebook.com/Hinter.d.Kulissen/videos/1076918739068650/

 

Das man mit einem, vom Westen unterstellten Giftgas-Angriff von Assad auf die eigene Bevölkerung gelogen hat, zeigt der Artikel der Wirtschaftswoche vom 12.09.2015.

Auch in Syrien geht es in erster Linie um Rohstoffe, vor allen Dingen um Erdgas. Die Flüchtlinge sind so gesehen ein „Kollateralschaden“ dieses Rohstoffkrieges. Wer das einmal verstanden hat, kommt einer Lösung des sich gerade wieder zuspitzenden Syrien-Konflikts und der Flüchtlingskrise vielleicht ein Stück näher. Wer Europa aus dem Nahen Osten mit Erdgas beliefern will, kommt an Syrien nicht vorbei. Das Land liegt wie ein Sperrriegel vor der Türkei und dem Mittelmeer. Große Erdgasvorräte in der Region besitzen der Iran und Katar.

Bewegung in das Spiel um Macht und Einfluss an den Energiemärkten des Nahen Ostens brachte 2009 die Entdeckung riesiger Erdgasfelder im östlichen Mittelmeer, als deren potenzielle Ausbeuter Zypern, Libanon, Israel und Syrien in Frage kommen. Erstmals schien es möglich, die geplante Nabucco-Erdgaspipeline, die die EU mit den Erdgasvorkommen im Kaspischen Meer verbinden sollte, ausreichend auszulasten und deren Umsetzung auch zu realisieren. Syrien war also zu einem wichtigen Faktor am Erdgasmarkt geworden.

[…]  Zusammen mit der Türkei unterbreitete Katar deshalb Damaskus einen Plan für den gemeinsamen Bau einer Erdgaspipeline in die Türkei.

Syriens Staatspräsident Baschar al-Assad, ein enger Verbündeter Russlands, lehnte den Vorschlag erwartungsgemäß ab um die Interessen des Kremls zu schützen. Nach Informationen der „Financial Times“ soll Katar allein in den zwei Jahren bis Mitte 2013 die Rebellen in Syrien mit rund drei Milliarden Dollar unterstützt haben. Die Verhandlungen Assads über den Bau einer Pipeline, die das gigantische South-Pars-Erdgasfeld im Iran über den Irak nach Syrien und weiter über den Libanon mit Europa verbinden sollte, besiegelten dann das Schicksal des Assad-Regimes.

Assad hatte es sich endgültig mit den Golfstaaten verscherzt. Katar, Saudi-Arabien und die Türkei begannen, den syrischen al-Qaida-Ableger Jabhat al-Nusra sowie die Kämpfer der Terrorgruppe ISIS zu finanzieren und mit Waffen auszustatten. Der Rest ist bekannt.

Ob Assad mit der Ablehnung des Baus der Pipeline die Interessen des Kremls geschützt hat oder nicht, ist vollkommen nebensächlich, ist es doch letztlich seine Entscheidung, was er auf dem Gebiet seines Landes zuläßt oder auch nicht. Wenn deswegen andere Länder, wie die USA, England, Frankreich und auch Deutschland Krieg gegen dieses Land führen, ist das ein Verbrechen, welches zu gegebener Zeit vor den internationalen Gerichtshof gehören wird. Weswegen Europa überhaupt Öl und Gas aus dieser Krisenregion benötigen soll, ist mir völlig unklar, liegen doch ungeahnte Mengen von Öl und Gas vor der eigenen Haustür. Die Vorkommen um Griechenland sind so groß um damit ganz Europa für Jahrzehnte mit Öl und Gas zu versorgen. Darüber hat vor einigen Jahren schon Mr. DAX, Dirk Müller in seinem Buch „Showdown“ geschrieben. Aber vermutlich würde das wieder mit anderen Interessen kollidieren und es ist zu befürchten, daß diese irgendwann auf einen Krieg hinauslaufen, der nicht mehr nur regional sein wird. Die vermuteten Vorkommen liegen übrigens allesamt in griechischen Hoheitsgewässern und dürften um einiges größer sein, als die auch von der Türkei für sich reklamierten Vorkommen um Zypern. Damit dürfte Griechenland mit einem Schlag Schuldenfrei sein und Europa unabhängig von der Versorgung aus Krisenregionen. Aber will man das? Und wer will es nicht?

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rohstoffe-sitzen-die-griechen-auf-immensen-reichtuemern_aid_862431.html

Deutschland sollte sich tunlichst von derartigen Abenteuern distanzieren, vor allem militärisch und beim Waffenexport an die beteiligten Länder. Derartiges ist erst unter Merkel exzessiv geworden, welche sich vor den dreckigen Karren von Kriminellen wie Obama und Soros hat spannen lassen und somit dieser kriminellen Clique angehört.

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen“  Arthur Schopenhauer (1788-1860)

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