EU-Parlament will Iran-kritische Karikaturausstellung verhindern

(Bild: TICP.org.il)
"Iranian Gay Parade" - Karikatur eines Künstlers (Bild: TICP.org.il)

Brüssel –  Das Israeli Cartoon Project (TICP) ist die karikaturistische Antwort auf das Mullah-Regime im Iran. Mit treffenden und entlarvenden Karikaturen wollten die Künstler aus Israel auch im EU- Parlament mit einer Ausstellung ihrer Werke sich für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit einsetzen.

Jedoch sind einige der Zeichnungen des TICP für das EU-Parlament zu „brisant“. So zeigt ein Künstler an Kränen aufgehängte Männer in den Farben der Regenbogenfahne unter der Überschrift „Iranian Gay Parade“.  Andere stellen die Realität der entrechteten Frauen in der islamischen Republik Iran dar oder thematisieren den Umgang desMullah- Regimes in Teheran mit Protesten.

Das demokratisch nie legitimierte, sozialistische Konglomerat in Brüssel  spendet lieber ungeniert Beifall, wenn judenfeindliche Ressentiments vorgetragen werden. 2016 durfte der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas seine Hassrede vom angeblich jüdischen Brunnenvergifter ungestört vortragen: „Bestimmte Rabbis in Israel haben ihre Regierung sehr klar dazu aufgefordert, dass unser Wasser vergiftet werden sollte, um Palästinenser zu töten“, so der Antisemit, der dafür von den EU-Parlamentariern anhaltenden Applaus bekam.

Die von TICP und AJC organisierte Karikaturen-Ausstellung wird nun außerhalb des Europäischen Parlaments stattfinden. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.