Verteidigungsministerium gibt Einsatzprobleme der Bundeswehr zu

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Die Chefin des Kanonenfutters (Foto: Collage)

Berlin – Was für ein Armutszeugnis: Das Verteidigungsministerium hat zugegeben, dass die Bundeswehr ihre NATO-Aufgaben nur erfüllen kann, wenn sie das Material dafür aus allen Teilen der Truppe zusammensucht. Das geht aus einem vertraulichen Informationspapier des Ministeriums für den Verteidigungsausschuss hervor, aus dem „Bild“ (Donnerstag) zitiert. Danach verfügt die Panzerlehrbrigade 9, die im kommenden Jahr den Leitverband für die NATO-Speerspitze (VJTF) stellt, zusammen mit der übergeordneten ersten Panzerdivision nur über 70 Prozent des Materialbedarfs.

„Die dann immer noch existenten fähigkeitsrelevanten Defizite werden aus Beständen anderer Großverbände (…) gedeckt werden müssen“, heißt es in dem Papier. Die Folge seien „Einschränkungen in Ausbildung/Übung bei den abgebenden“ Truppenteilen. (Quelle: dts)

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