Mit Hühnerherzen und ausgerissenen Fingernägeln – der Weg der nigerianischen Frauen in den europäischen Puff

Foto:Durch Vladimir Dvoynikov/shutterstock)
Mit Voodoo zur Prostitution gezwungen (Foto:Durch Vladimir Dvoynikov/shutterstock)

In Spanien und Großbritannien sind 12 Afrikaner verhaftet worden, denen vorgeworfen wird, mit Voodoo-Ritualen nigerianische Frauen in die Prostitution gezwungen zu haben. Einer der Verdächtigen wurde im britischen Manchester verhaftet, die 11 anderen in den spanischen Provinzen Kantabrien, Bizkaia und Alicante.

Laut der spanischen Polizei hätten die Männer Frauen gezwungen, Whiskey zu trinken, rohe Hühnerherzen zu essen, ihnen die Fingernägel und Haare ausgerissen, um sie gefügig zu machen.

Die Frauen seien in armen Gegenden Nigerias gefangen genommen worden. Ihr Wille sei mit Hilfe von Vodoo-Ritualen gebrochen worden, dann seien sie nach Europa geschmuggelt worden, um als Prostituierte zu arbeiten. Die meisten von ihnen endeten in spanischen und italienischen Bordellen (jouwatch berichtete).

Der Polizei gelang es im Zuge der Razzia, vier Frauen in Spanien zu befreien.

Die Zuhälter hätten ein breites Netzwerk in Nigeria, Spanien, Italien und Großbritannien unterhalten. Die Frauen seien gezwungen worden, still zu schweigen, weil sie sonst ihre Familien in Gefahr gebracht hätten.

Die italienische Journalistin und Autorin Anna Pozzi, hat bei ihren Recherchen herausgefunden, dass auch Mädchen, nicht älter als 13 Jahre, mit dem Versprechen auf Jobs als Babysitterin oder Friseurin in die Falle gelockt werden. Auch sie werden durch Voodoo-Rituale und Gruppenvergewaltigungen gefügig gemacht. (MS)

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